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Cover von Lay Down Rotten -- Cold Constructed
Band: Lay Down Rotten Homepage  Metalnews nach 'Lay Down Rotten' durchsuchenLay Down Rotten
Album:Cold Constructed
Genre:Melodic Death Metal
Label:Remission Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:18.04.05
CD kaufen:'Lay Down Rotten - Cold Constructed' bei amazon.de kaufen
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"Willkommen in der Oberliga des Death aus deutschen Landen"

LAY DOWN ROTTEN sind eine Band, auf die man durchaus das Märchen vom hässlichen Entlein anwenden kann. Gestartet als kleines Soloprojekt von Daniel Jakobi im Jahre 1999 und erst ein Jahr darauf mit weiteren Musikern ausgestattet und offiziell als Band erklärt, hat sich in den Folgejahren nach 2 Demos und einer schon recht ordentlichen Debut-CD aus dem Jahr 2003 mit der nun vorliegenden „Cold Constructed“ die Wandlung zum schönen Schwan im hässlichen Metalgeschäft endgültig vollzogen.

„Cold Constructed“ bietet melodischen Death Metal in seiner schönsten Form - wobei besonders die Tatsache zu erwähnen ist, daß wir es hier mit zwei Sängern zu tun haben, deren Stimmen sich harmonisch gut ergänzen, auch wenn sie gänzlich unterschiedlich sind. So bekommt man hier und da als kleinen Wechsel zu den weit überwiegenden tiefen Growls etwas aggressives fauchen eingestreut (welches allerdings an einigen wenigen Stellen [„The Gutted Angel“, „Headshot Poetry“] auch etwas übertrieben wird und schon mehr ins keifen übergeht - dies ist eigentlich auf das gesamte Album hin betrachtet auch mit der einzige wirkliche Kritikpunkt, den man nennen kann), wobei der Fokus allerdings wie erwähnt deutlich auf den wirklich sehr gut gelungenen Growls liegt - ein Wechselspielchen, wie man es zum Beispiel schon von älteren HYPOCRISY-Scheiben kennt (nur daß es da einer alleine gemacht hat). Die Musik ist aber durchaus modern und die Songstruktur vergleichsweise ähnlich dem Schwedenblei von EDGE OF SANITY und ihrem leicht amerikanisch angehauchten Ableger FACEBREAKER, nur mit noch größerer Melodieverliebtheit. Und bei EDGE OF SANITY sind wir auch schon gar nicht so falsch, was ihre musikalischen Vorbilder angehen muss - findet sich doch als sehr geniales Schlusslied auf der Platte ein Cover des Nackenbrechers „Darkday“, was sicherlich zu den besten Covers gehört, die man je im Metalgeschäft finden wird. Daß sich hier fast alles so rund und stimmig anhört, mag neben der hervorragenden Fähigkeit im Umgang mit ihren Instrumenten aber auch mit an Aufnahme und Produktion liegen die so dermaßen fett und prall daherkommen, als hätten sie extra dafür 2 Wochen lang in einem Schmalzfass gelegen.

Generell betrachtet finden sich zwar mitunter auch durchaus langsamere Passagen (das schön traurig beginnende „Headshot Poetry“ oder das nach furiosem Beginn ganz leise dahinscheidende „Cutting Deeper“), Hauptaugenmerk liegt aber auf Mid- und Uptempowechseln die es schaffen, daß das ganze immer schön rhythmisch dahinstampft, aber niemals langweilig wird. Sogar ein hochgradig HEAVEN SHALL BURN-„The Weapon They Fear“-geschwängertes Riff lässt sich in „Headshot Poetry“ ausmachen. Inspiriert wurde man also scheinbar nur vom Besten, weshalb das Abschlussfazit auch lautet (und hier zitiere ich einfach mal eine Textzeile aus dem Opener der Platte):

I’m waiting for the perfect moment and you don’t know what will happen to you

Der perfekte Moment ist mit dem Release von „Cold Constructed” gekommen und man fühlt sich wirklich wie in den Bann gezogen von ihr. Versucht es selbst - die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich groß, daß ihr es nicht bereuen werdet.


Trackliste:
01. Murder Instinct
02. Let Me Be Your Suffering
03. Broken Minds Behind Wounded Faces
04. The Gutted Angel
05. Headshot Poetry
06. Cold Constructed Spheres
07. Human Remains Cargo
08. The Domination Of Chaos
09. Cutting Deeper
10. Darkday


Nadja Lemke [Sherry]
11.04.2005 | 19:20
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