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Reviews von Lazarus A.D.
CD Review: Lazarus A.D. - The Onslaught

Lazarus A.D.
The Onslaught


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Cover von Lazarus A.D. -- Black Rivers Flow
Band: Lazarus A.D. Homepage Lazarus A.D. bei Facebook Metalnews nach 'Lazarus A.D.' durchsuchenLazarus A.D.
Album:Black Rivers Flow
Genre:NWOAHM, Thrash Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.01.11
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"Schritt für Schritt in den Olymp"

Nachdem sich LAZARUS A.D. einen Vertrag mit Metal Blade sichern konnten, setzte die Truppe mit “The Onslaught” auch gleich ein dickes Ausrufezeichen an den Anfang ihrer Karriere – die Erwartungen, die man ihrem neuen Werk „Black Rivers Flow“ entgegen bringen mag, sind also alles andere als gering.

Dieser Druck scheint der Truppe allerdings absolut gar nichts anhaben zu können, denn schon mit dem Opener „American Dreams“ machen LAZARUS A.D. deutlich, dass sie auch auf „Black Rivers Flow“ wieder auf vergleichsweise modernen Sound setzen: So wird schon hier mitreißender Groove mit knalligen Blast-Attacken und PANTERA-mäßigen Gitarren-Eskapaden vermischt, was nach wie vor ein Erfolg versprechendes Rezept ist. Allerdings erweisen sich die Jungs auf ihrem zweiten Album auch als musikalisch deutlich gereift: Brauchten die Songs auf „The Onslaught“ noch ein paar Durchläufe, bis sie endgültig zündeten, ist das Material auf „Black Rivers Flow“ um ein Vielfaches prägnanter und erzielt seine gewünschte Wirkung sofort. Dabei ist das Erfolgsrezept der Herren aus Wisconsin im Grunde ganz einfach: Musikalisch voll am Puls der Zeit lassen die Jungens spätestens beim zweiten Hören auch ihre Old School-Wurzeln durchblicken, wobei auf ihrem neuen Longplayer vornehmlich die bereits erwähnten PANTERA als Inspirationsquelle auszumachen sind. Obendrein würzen LAZARUS A.D. ihre Songs mit einem anbetungswürdigen Gitarrensolo nach dem anderen und brillieren zudem gesangstechnisch nicht selten durch bestechende Hooklines. Bestes Beispiel hierfür ist wohl der Titeltrack. Zwar hat die Band das Tempo auf „Black Rivers Flow“ im Vergleich zum Vorwerk merklich gedrosselt, allerdings hat die Truppe noch immer kompromisslose Thrash Metal-Nummern wie „Light A City [Up In Smoke]“ und „Beneath The Waves Of Hatred“ im Gepäck. Dank so viel Abwechslung und hinreichend komplexem Songwriting lässt sich also feststellen, dass LAZARUS A.D. sich definitiv in die richtige Richtung entwickeln und sich mit ihrem neuen Album fast auf Augenhöhe mit MACHINE HEAD und TRIVIUM befinden.

LAZARUS A.D. mögen auf ihrem neuen Album zwar recht PANTERA-affin zugange sein, machen sich dabei aber weit weniger des Plagiats schuldig als manch andere Kapelle, zumal sich die Kerls eine Menge Authentizität bewahren – wenn moderner Thrash Metal, dann doch bitte so. Anspieltipps: „American Dreams“, „Black Rivers Flow“ und „Through Your Eyes“.

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M / 5,5 Punkte
Wer auf groovigen Thrash Metal steht, liegt mit der neuen LAZARUS A.D.-Scheibe "Black Rivers Flow" auf jeden Fall goldrichtig. Bei diesem Werk scheint die Truppe noch einmal an ihrem Sound gefeilt zu haben und so präsentiert sich der neue Silberling in meinen Ohren noch vielschichtiger und ausgewogener als der Vorgänger. Ein Vergleich mit MACHINE HEAD und PANTERA liegt sicherlich nahe, dennoch geht hier die Eigenständigkeit nicht verloren. So geben sich auf "Black Rivers Flow" raue Screams, cleane Gesangsparts, stampfende Groove-Passagen, Rifforgien und melodischen Gitarrensolos gekonnt die Klinke in die Hand und lassen auch nach mehreren Durchläufen keine Langeweile aufkommen.

Trackliste:
01. American Dreams
02. The Ultimate Sacrifice
03. The Strong Prevail
04. Black Rivers Flow
05. Casting Forward
06. Light A City [Up In Smoke]
07. Through Your Eyes
08. Beneath The Waves Of Hatred
09. Eternal Vengeance
Spielzeit: 00:41:50

Line-Up:
Jeff Paulick – Vocals, Bass
Dan Gapen – Guitar
Alex Lackner – Guitar
Ryan Shutler – Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
26.01.2011 | 02:05
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