.: SUCHE
Mehr aus den Genres
Flowing Tears
Invanity - Live in Berlin [LIVE]
Gothic, Gothic Metal
Keine Wertung
"Dunkelwäsche im Schonwaschgang"
Slagmaur
Von Rov Shelter
Ambient, Avantgarde, Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Bitter-böses Schwarzmetall"
Autumnblaze
Perdition Diaries
Dark Metal, Gothic, Post/Avantgarde Black Metal
5 von 7 Punkten
"Trefflich betitelte Lektüre"
![]() |
| |||||||||||||||||
"Gelungener Einstand" | ||||||||||||||||||
| „Metamorphine” stellt das Debüt von LEANDRA dar, einer jungen Musikerin, die bisher als Keyboarderin bei JESUS ON EXTASY in Erscheinung trat und auch LETZTE INSTANZ auf ihrer anstehenden Tour begleiten wird. Auf ihrer eigenen CD herrschen jedoch weitgehend die ruhigen Zwischentöne vor, während textlich durchlebte Extremsituationen verarbeitet werden. Dass LEANDRA durchaus etwas von Musik versteht, zeigt sich allein schon daran, dass sie bereits mit sechs Jahren Klavierunterricht bekam und am Konservatorium zum Wettbewerb-Talent gedrillt wurde. Auf „Metamorphine“ zeigt sich dieses Können angenehm unaufdringlich, da ein möglichst ausgewogenes Klangbild angestrebt wird, sodass neben Stimme und Klavier noch viele Synthesizer, gelegentlich verzerrte Gitarren [„Lie To Me“, „Pi“, „Lullaby“] und vereinzelte Percussion-Elemente Einzug halten. Zusätzlich konnte für „The Art Of Dreaming“ der charismatische Gesang von Sven Friedrich [ZERAPHINE, DREADFUL SHADOWS] gewonnen werden, sodass dieser Song neben „Noisy Awareness“, „Tyberi Folla, dessen Text – den frühen MILA MAR ähnelnd – in einer eigenen Phantasiesprache verfasst wurde, und das in Richtung Trip Hop tendierende „Naked“ die Höhepunkte des Albums darstellen. Gesanglich erinnert zudem viel an solche Projekte wie BJÖRK, TORI AMOS oder auch PORTISHEAD, wobei LEANDRA gesanglich eine absolut solide Leistung abliefert und auch die Töne immer trifft, es ihr aber vergleichsweise noch ein wenig an Stimmumfang und Wiedererkennungswert mangelt. Insgesamt ist „Metamorphine“ ein mutiger und gefühlsbetonter Erstling geworden, der eine talentierte Künstlerin mit guten Ideen präsentiert. Prinzipiell ist keines der Lieder daneben gegangen, vorausgesetzt natürlich, man steht sehr ruhigen, atmosphärischen und weitgehend elektronischen Klängen in der Schnittmenge aus Avantgarde, Pop, Trip Hop, Dark Wave, Gothic und klassischen Einflüssen aufgeschlossen gegenüber. Gelungen! | ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
Kommentare



![CD Review: Flowing Tears - Invanity - Live in Berlin [LIVE]](/images/cdcovers/cdcover_1501225748.jpg)












