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Cover von Leather Nun America -- Kult Occult
Band: Leather Nun America Homepage Leather Nun America bei Facebook Metalnews nach 'Leather Nun America' durchsuchenLeather Nun America
Album:Kult Occult
Genre:Doom Metal, Southern Rock, Stoner Rock
Label:PsycheDoomelic Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:16.09.11
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"Hochtrabende Titel und ihre verloren gegangene Bedeutung"

Echte Männer sitzen, schwitzen und fluchen. Sie sind dem Alkohol nicht abgeneigt und versinken nur allzu oft in gedanklichen Schluchten. Stirnereibend wird die heimische Plattensammlung nach einem zu diesem Szenario passenden Soundtrack durchforstet, die dann in Form von LEATHER NUN AMERICAs neuestem Streich ein verdammt brauchbares Ergebnis hervorbringt.

Diese Bande aus dem heißen Städtchen San Diego weiß genau, welche Stimmungen sie mit ihrer Musik hervorbringen möchten, welche Mittel für die Erreichung ihrer selbstauferlegten Ziele angewendet werden müssen und welcher Kraftaufwendungen es bedarf, um ein absolut stimmiges Gesamtpaket vorzulegen. Abseits jeglicher Trends schwimmt man schon seit Jahren im eigenen Teich, in den ein fast unscheinbar kleines Bächlein fließt, dessen Ursprung im tiefsten Inneren der einzelnen Bandmitglieder vorzufinden ist. Tief im Blues verwurzelt, legt man sich selbst ein enges Stoner-Doom-Korsett an, in dem die Mannen der bodenständigen, wenig effekthaschenden Kost frönen, deren Darbietung ebenso magenmassierend aus den Boxen gewuchtet wird. Soll heißen: Absolut unorigineller, nichtsdestotrotz bei Laune haltender Stoner-Doom-Attacken auf Nackenwirbel und Tanzbein, gespickt mit einer Vielzahl geschmackvoller Soli und klar vorgegebenen Marschrichtungen, auch wenn es sich LEATHER NUN AMERICA natürlich nicht nehmen lassen, gelegentliche Überraschungen einzubauen. So fährt "Indra" nach einem kurzen Break mit einem wunderschönen, von der kalifornischen Abenddämmerung durchtränkten Arpeggio-Riff, das dem Song eine verträumte Note inmitten all der umliegenden Härte verleiht.

Die Entdeckung der anderen Feinheiten dieses Albums überlasse ich selbstverständlich dem werten Leser und / oder Interessierten. Denn obwohl hier absolut nichts zum Besten gegeben wird, das man schon mal so in ähnlicher Form wahrnehmen konnte, macht diese Platte einfach einen Riesenspaß macht, Mangel an Bahnbrechertum her oder hin.

Trackliste:
01 - Murderkkult
02 - Indra
03 - Lasting Dose
04 - White Horse
05 - Anointed With Blood Of The Snake
06 - Sacrosanct
07 - Born Cold
08 - Damiana
09 - Leadcatcher
Spielzeit: 00:35:59

Line-Up:
John Sarnie - Gesang, Gitarre
Noel Holloway -Bass, Dobro, Gesang
John Pasqaule - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
04.02.2012 | 20:10
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