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Cover von Leaves' Eyes -- Meredead
Band: Leaves' Eyes Homepage Leaves' Eyes bei Facebook Metalnews nach 'Leaves' Eyes' durchsuchenLeaves' Eyes
Album:Meredead
Genre:Gothic Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:23.04.11
CD kaufen:'Leaves' Eyes - Meredead' bei amazon.de kaufen
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"Knapper Punktsieg für"

Ein Brett! So oder ähnlich haben viele Leute das Vorgängeralbum von LEAVES’ EYES bezeichnet. Das liegt zu einem daran, dass man ordentlich an den Strukturen der Lieder gearbeitet hat, zum zweiten, dass die Songs an Härte und Bombast gewonnen haben. Damit hat man sich zwar in einen Bereich gewagt, der mit sehr vielen Spitzenbands bereits ausgestattet war, dennoch hat man sofort den Anschluss in die obere Liga gefunden. „Njord“ wurde zu einem echten Erfolg und Tipp in der Szene und somit darf man gespannt sein, wie der Nachfolger „Meredead“ klingt.

Auf den ersten Blick hat sich nicht sehr viel getan. Textlich befasst man sich nun mit einem neuen Thema, musikalisch geht man weiter in die Richtung, die der Vorgänger eingeschlagen hat. Sprich: Man nehme ansprechende Strukturen und gebe diesen Strukturen symphonischen Bombast und wieder hier und da ein paar Geschwindigkeitsschübe. Leider sind die Lieder nicht sofort im Ohr abgespeichert, so wie es bei „Njord“ der Fall gewesen ist. Dort war der große Vorteil, relativ komplexe Songs geschaffen zu haben, die dennoch hängen geblieben sind. Auf „Meredead“ sind die Songs durchweg gut gestaltet aber leider etwas Gesichtsloser. Die altertümlichen Instrumente klingen jedoch immer mehr durch und ergänzen sich hervorragend zum symphonischen Teil. Wie auch beim Vorgänger, gibt es im ersten Drittel des Albums eine Coverversion. Dieses Mal ist es ein Mike Oldfield-Cover und hört auf den Namen „To France“. Leider ist die Coverversion auf „Meredead“ eher mäßig und nimmt doch etwas Schwung aus dem sonst so flüssigen Album. Covern schön und gut, aber muss man die Versionen immer mitten ins Album stecken? Als kleiner Bonustrack am Ende wäre das Ganze viel genehmer.

Man kann also sagen, dass „Meredead“ ein würdiger Nachfolger für „Njord“ geworden ist, auch wenn man nicht ganz an die Klasse des Vorgängers anknüpfen kann. Hier ist aber meckern auf hohem Niveau angesagt, den am Ende hat man nicht mehr und nicht weniger, als ein gelungenes Syphonic-Gothic-Album geschaffen, das vielen den Sommer versüßen dürfte.

Trackliste:
01. Spirits Masquerade
02. Étaín
03. Velvet Heart
04. Kråkevisa
05. To France
06. Meredead
07. Sigrlinn
08. Mine Tåror Er Ei Grimme
09. Empty Horizon
10. Veritas
11. Nystev
12. Tell-Tale Eyes
Spielzeit: 00:54:43

Line-Up:
Liv Kristine Espenæs Krull - Vocals
Sander Van Der Meer - Guitar
Thorsten Bauer – Guitar, Bass
Roland Navratil - Drums
Alexander Krull - Vocals
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
22.04.2011 | 10:25
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