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Album:Behold Almighty Doctrine
Genre:Death Metal, Technischer Death Metal
Label:Hammerheart Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:19.03.13
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"Konfuses Gehacke"

Da hätten wir nun also das neue Studioalbum der US-Tech-Deather LECHEROUS NOCTURNE, die fast fünf Jahre nach „The Age Of Miracles Has Passed“ nun mit „Behold Almighty Doctrine“ ihre dritte Scheibe vorlegen.

Und genauso kurz wie das Album – nämlich knappe 27 Minuten – lässt sich auch auf den Punkt bringen, dass „Behold Almighty Doctrine“ keine große Sternstunde der Band ist, deren bisherige Veröffentlichungen einen trotz der Label-Heimat Unique Leader auch nicht unbedingt vom Hocker gehauen haben, wenn auch grundsolider Durchschnitt waren. Doch immer der Reihe nach: Die recht dumpfe und undifferenzierte Produktion kann man noch verschmerzen, genauso wie es interessant ist, dass Sänger Chris Lollis – manchen sicherlich noch als Session-Bassist/Sänger auf der „Those Whom The Gods Detest“-Tour von NILE bekannt – bewusst nicht auf ultratiefe Growls, sondern vielmehr auf angepisstes Gekeife und Geschrei setzt, was auch ganz gut funktioniert. Woran es LECHEROUS NOCTURNE bei allen handwerklichen Fähigkeiten aber ganz einfach fehlt, sind Songs. Bis auf wenige Ausnahmen wirkt alles irgendwie ohne [erkennbaren] roten Faden zusammengeklatscht, chaotisch arrangiert, hektisch in zwei bis drei Minuten heruntergezockt [Blast Beats sind nicht alles...] und letztlich ohne großen Wiedererkennungswert, denn kaum etwas bleibt wirklich im Ohr hängen oder lässt sich vom vorherigen Song unterscheiden. Und sollte einmal eine gute Idee – teils auch mal in Richtung Black Metal schielend – oder auch mal ein langsamerer Part am Horizont auftauchen [z.B. in „Creation Continuum“], wird schnell dafür Sorge getragen, dass überhaupt keine Atmosphäre/Entwicklung stattfinden kann, da nach nur wenigen Sekunden wieder drauflos geschrotet wird, sodass man sich fragt, wohin dies nun eigentlich führen soll[te]?

Kurzum: LECHEROUS NOCTURNE beherrschen zwar ihre Instrumente und bringen ein gesundes Maß an Aggressivität mit, bekommen es auf ihrem dritten Studioalbum allerdings nur selten hin, diese Energie und Wut zu kanalisieren, um daraus wirkliche Songs zu formen. „Behold Almighty Doctrine“ ist somit weitgehend Stückwerk bzw. [untere] Durchschnittskost, wirkt nicht zuende gedacht und rauscht leider am Hörer vorbei. Technik und Geschwindigkeit sind bekanntlich nicht alles, denn was macht eigentlich einen richtigen Song nun aus, wie Derek Boyer von SUFFOCATION kürzlich im Interview so schön hinterfragt hat? Diese Antwort geben LECHEROUS NOCTURNE mit „Behold Almighty Doctrine“ leider nicht, daher: Finger weg!

Trackliste:
01. Intro
02. Ouroboros Chains
03. Bring The Void
04. Archeopteryx
05. Those Having Been Hidden Away
06. Prelude #2
07. Judgements And Curses
08. Lesions From The Vicious Plague
09. Caustic Vertigo
10. Creation Continuum
11. Outro
Spielzeit: 00:27:17

Line-Up:
Chris Lollis – Vocals
Ethan Lane – Guitars
Kreishloff – Guitars
James O'Neal – Bass
Alex Lancia – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
17.03.2013 | 18:45
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