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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Macht Bock auf mehr!" | ||||||||||||||||||
| Es ist immer wieder schön, wenn sich zwei Bands der härteren Gangart zusammentun und eine schicke Split aufnehmen. Dies ist bei der gemeinsamen Veröffentlichung von LENG TCH’E und FUCK THE FACTS auf alle Fälle geschehen, denn das selbst betitelte und kurzweilige Teil macht schlichtweg Spaß. LENG TCH’E aus Belgien eröffnen den bunten Reigen mit ihren vier Beiträgen, die zudem das gelungene Studio-Debüt des neuen Shouters, Serge Kasongo, darstellen, nachdem Boris Cornelissen der Truppe Anfang des Jahres den Rücken gekehrt hatte. Und nachdem der letzte Output, „Marasmus“, beileibe nicht schlecht, aber auch kein wirklicher Hammer war, so knallen die vier vertretenen Songs richtig schön, kommen abwechslungsreich daher und finden zudem den richtigen Mittelweg zwischen fiesen Grind-Attacken, Hardcore- und Stoner-Anleihen sowie schön wuchtigen Groove-Einschüben. Vor allem „Misleading Innuendos“, der Opener, verdeutlicht dies sehr anschaulich, sodass das nächste Album der Razorgrinder mit Spannung erwartet werden darf. Die Kanadier FUCK THE FACTS gehören zu den Bands, die fast schon den Split-Orden verdienen, da sie bereits auf etlichen dieser Veröffentlichungen vertreten waren. Nachdem die Jungs um Frontröhre Mel Mongeon erst kürzlich mit „Disgorge Mexico“ eine sehr überzeugende Scheibe abgeliefert haben, bewegen sich die hier vertretenen Songs ebenfalls auf qualitativ hohem Niveau. Mel schreit und grunzt und röchelt, dass es eine wahre Freude ist, wobei vier der Songs in Richtung schnörkelloser Grindcore mit Noise- und Hardcore-Einschüben gehen, während nur das Intro „Like Yesterday“ und das Outro „My Failures [Just Like Yesterday]“ deutlich melodischer, experimenteller und ruhiger geraten sind – eine Seite, die FUCK THE FACTS ebenfalls bestens steht, sodass auch hier keinerlei Ausfälle bei den Kanadiern zu verzeichnen sind. Die Split von LENG TCH’E und FUCK THE FACTS ist eine ausgezeichnete Veröffentlichung, die zwei interessante Bands, die bereits seit ihren Anfangstagen über den Grindcore-Tellerrand schauen und andere Stile einfließen lassen, genauer vorstellt. Die enthaltenen Songs beider Bands sind durchweg prima und machen schlichtweg Bock auf mehr. Grindcore-Fans können sich das Teil somit bedenkenlos ins Regal stellen, auch wenn es ein wenig ärgerlich ist, dass die FUCK THE FACTS-Beiträge deutlich lauter abgemischt aus den Boxen erschallen. Der Qualität der auf der Split-EP enthaltenen Mucke tut dies natürlich keinen Abbruch. Zugreifen ist also angesagt! | ||||||||||||||||||
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