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Reviews von Leons Massacre
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"Hoch die Hörner, es ist Stierzeit!"
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"Wende um 720°!" | ||||||||||||||||||
| Schräge Musik ist genau mein Ding. Wenn die seit 2009 aktiven Österreicher LEONS MASSACRE also als „eine der schrägsten Kombos, die Europa zu bieten hat“ beworben werden, kann ja eigentlich nicht mehr viel schiefgehen – oder doch? Eine dumme rethorische Frage, denn schräg ist nicht gleich schräg. Was man LEONS MASSACRE auf ihrem Zweitling „Turning Point“ in jedem Fall zugute halten kann, sind ein breit gefächerter Geschmack und spielerisches Können. Aber unsere Vorstellungen von schräg und originell scheinen mir doch ein wenig auseinander zu klaffen. LEONS MASSACRE geben sich alle Mühe, ihre zehn Songs so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Dass sie dabei Elemente von Hardcore, Death Metal, Rap, Djent, Emocore und NWOAHM verwenden, muss dabei nicht zwangsläufig nach hinten losgehen. Tut es auch nicht durchweg – in jedem der auf „Turning Point“ verewigten Lieder finden sich Parts, die prima geraten sind und weiteren Ausbaus wert gewesen wären. Da LEONS MASSACRE in ihrem Streben nach Abwechslung jedoch nicht lang genug bei einer Idee und einem Stil bleiben können, um wirklich etwas daraus zu machen, erweist sich vieles auf diesem Album letztlich als Ärgernis. Bezeichnenderweise gelingt es dem Dubstep-Remix von „Gunfire“ am besten, den Eindruck eines homogenen Stücks zu erwecken. Die Schwierigkeit liegt nämlich nicht darin, einen Haufen verschiedener Stile zu mögen und selbst spielen zu können, sondern darin, diese so zu verschmelzen, dass ein neues Ganzes draus wird. In dieser Hinsicht gleicht „Turning Point“ trotz etlicher guter Ideen in letzter Konsequenz einem klumpigen Pudding, der nur von der Haut zusammengehalten wird. Es soll ja Leute geben, die das mögen. Leute mit „schrägem“ Geschmack... | ||||||||||||||||||
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![CD Review: Spread The Plague - Pangaea [EP]](/images/cdcovers/cdcover_1252013323.jpg)












