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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: Leons Massacre - World = Exile
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Album:World = Exile
Genre:Metalcore, Post Hardcore
Label:Deafground Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:11.11.11
CD kaufen:'Leons Massacre - World = Exile' bei amazon.de kaufen
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"Der Heiß[oder]Scheiß-Fall"

Ein erster Blick auf „World = Exile“ zeigt, dass man eher mit kleinen Schritten großes erreichen will. Die acht Songs [nimmt man das Geplänkel weg blieben noch fünf] gehen nicht einmal 23 Minuten und versprechen somit eine Talfahrt durch Kurze Erlebnisse zu werden. Immerhin sind die Themen relativ interessant und die Songtitel auf den ersten Blick nicht 08/15. Bei einer neuen Veröffentlichung stellt sich aber immer die Frage, wie wird die Musik der Gruppe präsentiert und taugt die Platte was? Wenn ja, dann in welcher Hinsicht? Wie es sich bei dem Debüt von LEONS MASSACRE verhält – lässt sich klären.

Von der ersten Minute an wird sehr wirrer und zugleich harter Core/Hardcore/Post-Hardcore um die Uhren geschleudert. Nach einem kurzen, sehr klassisch gehaltenen Intro, geht es dann weiter mit dem ersten Song. Bei „I'm Awake” ist der Titel gleich Programm. Es wird mit wilden Brüchen um sich geworden, die Vocals sind in allen Formen und Farben zu finden und immer wieder werden Wege gesucht, um möglichst große Kontraste in die Songs zu bauen. Dabei sind die Breaks jedes Mal sehr wuchtig und drücken einen zu Boden. Sehr hektisch und wirr aber zugleich auch irgendwie vorhersehbar. Klar spielt man sich eine bunte Mischung zusammen aber gehört hat man das schon sehr oft und nach dem dritten Song weiß man dann, wie die Uhr hier tickt. Die Vocals sind ebenfalls große Geschmackssache. Diese bieten ebenfalls Vielfalt, sind aber oft so maßlos überzogen, dass es eher schon lächerlich als professionell klingt. Man hat das Gefühl, man hat extra noch eine tiefe Gesangslinie hinzugefügt, nur um in dem Moment noch abstruser zu wirken. Die wuchtigen Parts sind jedes Mal zehn Meilen gegen den Wind zu riechen und erstrecken sich oft in sehr langweilige Szenen, die dann noch mit nervenden Gitarrentönen und technischen Spielereien zur Geduldsprobe werden. Technisch ist das Werk auf einem guten Niveau und vieles läuft auch sehr rund aber wirklich neu ist es auch nicht. Gitarrenarbeit und auch die Texte sind erste Klasse und die Produktion ist auch mehr als nur in Ordnung. Größter Überlegungsfakt ist aber: Obgleich die Musik gar nicht so zum lachen ist – geht man auf der Platte sehr komische Wege! Meiner Meinung nach baut man total unpassende Momente ein. Beispiel hierfür bietet der Track „Tired Heart ”. Mitten im Song kommt mit einmal ein Zitat von Peter Griffin aus Family Guy, das wie folgt lautet “Das ist noch härter als damals, als ich vergessen hatte, wie man sich hinsetzt” – dass ganze dann bitte noch auf Deutsch. Wer denkt, dass der Song dann vorbei ist, der liegt falsch – wurde nur in die Mitte eingebaut, um dann wieder weiter zu machen… Jepp, man muss schon einen ganz bestimmten Humor haben, um bei der Musik so etwas passend zu finden…

Fakt ist, dass man auf „World = Exile““ von LEONS MASSACRE, ordentlich und handgemachte Musik bekommt. Diese ist aber weder bahnbrechend noch offenbart sie eine große Innovation was das Schreiben von Songs angeht. Dazu noch ein sehr eigenartiger Humor… Dies macht in diesem Fall - unterm Strich - ein sehr eigenartiges aber zugleich auch recht interessantes Werk aus. Zumindest erschafft man sich so einen kleinen Widererkennungswert. LEONS MASSACRE dürften damit zu einem heiß[oder]scheiß-Fall werden. Kann man nur lieben oder links liegen lassen. Hier reicht es darum gerade einmal für eine Mittelbewertung…

Trackliste:
01. World=Exile
02. I'm Awake
03. The Difference Between Blood And Water
04. Iii
05. Tired Heart
06. Dear God, Please Buy Me A Battleship
07. There's No Time To Write A Poem
08. A Rusted Statue In A City Of Traitors
Spielzeit: 00:22:23

Line-Up:
Cle Massacre – Bass
Alex Massacre – Vocals
Matt Massacre – Guitar
Steve Massacre - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
06.11.2011 | 14:07
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