.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Herod - Rich Man´s War... Poor Man´s Fight

Herod
Rich Man´s War... Poor Man´s Fight


Heavy Metal, Melodic Speed Metal, Thrash Metal, US-Metal
4 von 7 Punkten
"Bay Area Music Recycled..."
CD Review: Overkill - Immortalis

Overkill
Immortalis


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Die Mischung macht's"
CD Review: Heel - Evil Days

Heel
Evil Days


Hard Rock, Heavy Metal
3.5 von 7 Punkten
"Nicht Fleisch, nicht Fisch"
CD Review: The Morning After - You Can't Hurt Steel

The Morning After
You Can't Hurt Steel


Hard Rock, Heavy Metal, Metalcore
4.5 von 7 Punkten
"Überbrückung gefällig?"
CD Review: Rise To Addiction - Some Other Truth

Rise To Addiction
Some Other Truth


Grunge, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Wir brauchen keinen BLAZE!"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
CD Review: Cripper - Follow Me: Kill!

Cripper
Follow Me: Kill!


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mir nach, ich folge euch!"
Cover von Lethal Steel -- Legions Of The Night
Band: Lethal Steel Homepage Lethal Steel bei Facebook Metalnews nach 'Lethal Steel' durchsuchenLethal Steel
Album:Legions Of The Night
Genre:Heavy Metal
Label:High Roller Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:29.01.16
CD kaufen:'Lethal Steel - Legions Of The Night' bei amazon.de kaufen
Share:

"Anständig mit Luft nach oben"

Der Heavy Metal scheint seit jeher zum kulturellen Erbe Schwedens zu gehören und da ist es kaum verwunderlich, dass selbiges Land auch in jüngeren Jahren so manche fähige Nachwuchs-Kapelle hervorgebracht hat. Die aus Stockholm stammenden LETHAL STEEL sind nun bestrebt, sich in die Reihe erfolgreicher Metal-Exporte Schwedens einzugliedern und haben dafür ihr Debüt-Album „Legions Of The Night“ eingespielt.

Die Burschen von LETHAL STEEL haben sich auf „Legions Of The Night“ ganz und gar dem Heavy Metal der ganz alten Schule verschrieben und bieten ihrer Hörerschaft erdigen Stahl im Fahrwasser von Kollegen wie BLACK TRIP, AMBUSH oder AMULET. Das machen die Jungs auch schon ziemlich gut und bringen neben etlichen treibenden Riffs auch noch Leadgitarren-Arbeit mit, mit der sie sich kaum vor der Konkurrenz verstecken müssen. Dennoch ist das, was LETHAL STEEL auf ihrer Platte zu bieten haben kaum der metallenen Weisheit letzter Schluss, zumal sich die Band in keinster Weise von der genannten Konkurrenz oder anderen aktuellen Bands des Genres abzuheben vermag. Klar, die Songs haben allesamt Hand und Fuß, spielen kann die Truppe auch und obendrein garnieren LETHAL STEEL ihr Treiben mit dem derzeit bei den jungen Wilden so beliebten Low Fi-Sound, der klingt, als habe man „Legions Of The Night“ einem Tapetrader aus den 80ern abgenommen und dann für die Neuveröffentlichung notdürftig remastert. Kennt man, kann man mögen. Was fehlt, ist der letzte Schliff, der aus einem Album wie diesem etwas Besonderes machen würde, an das man sich nach dem ersten Hören gerne erinnert. Da hätte es z.B. schon geholfen, würde Sänger Viktor nicht ganz so gelangweilt klingen. Der Mann kann singen und scheint für diese Form von Ur-Metal auch genau die richtige Stimme mitzubringen, allerdings wirkt er auf „Legions Of The Night“ oftmals, als wäre er nicht so ganz bei der Sache. Würde der Frontmann hier mehr Zunder geben, eine episch angehauchte Nummer wie „Night Of The Witch“ könnte ihr zweifelsohne vorhandenes Potential voll entfalten. Denn Potential findet sich auf diesem Album wahrlich genug: Songs wie „Into The Void Of Lucifer“ bieten kaum Raum für Kritik und die beiden treibenden Nummern „Warrior“ und „Demon From The Past“, in denen LETHAL STEEL auf angenehme Weise wie die Garagen-Version von HAMMERFALL klingen, machen vom ersten Ton an riesigen Spaß. Überhaupt macht diese Band auf „Legions Of The Night“ kaum ernsthafte Fehler, nur fehlt schlussendlich die nötige Power, um gelungene Songs wie diese auch überzeugend zu präsentieren und das ist schade.

Mit ihrem erdigen, analogen Sound passen LETHAL STEEL nicht nur hervorragend zur Vinyl-Philosophie von High Roller Records, sondern dürften derzeit auch allerorts offene Türen einrennen. Um Bands wie ENFORCER das Zepter aus der Hand zu nehmen, ist es zwar noch ein weiter Weg, aber dennoch zeigen die Burschen aus Stockholm auf „Legions Of The Night“ schon viel Potenzial und bringen allerhand hörenswerte Metal-Hymnen mit.

Trackliste:
01. Sirius
02. Nattsvart
03. Rosier
04. Warrior
05. Night Of The Witch
06. Into The Void Of Lucifer
07. Nocturnal Seductress
08. Demon From The Past
Spielzeit: 00:39:24

Line-Up:
Viktor - Vocals
Johan - Guitar
Jonte - Guitar
Totte - Bass
Leo - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
22.01.2016 | 10:10
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin