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Album:Purification
Genre:Alternative, Hard Rock, Heavy Metal
Label:Soulfood
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:23.01.09
CD kaufen:'Lethargy - Purification' bei amazon.de kaufen
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"Grunge 2008?"

Viele dürften die Waliser LETHARGY noch nicht kennen. Lange ist die Band ja auch noch nicht im Geschäft. Fakt ist, dass sich über diese Band niemand so richtig einig ist. Das fängt alleine bei der Genre-Bezeichnung an [von Thrash bis Sleaze] liest man alles über die Band. Auch bei der Veröffentlichungszahl ihrer Alben kursieren die Zahlen 1-3. Die Band macht es einem mit ihrer geringen Internetpräsenz auch nicht gerade einfach. Trotzdem sollte es sich bei „Purification” um das zweite Album der Jungs handeln. Fraglich ist, ob man nun klären kann, was genau die Jungs für Musik machen.

So schwer, wie es sich zu erst anhört, ist das Ganze gar nicht. Der Opener „Stealth” zeigt schon, in welche Richtung die Platte gehen soll. Hier trifft klassischer Grunge auf eine deftige Portion Alternative mit leichten Heavy Riffing und gewissen Progansätzen. Kurz: Eine Mischung aus CREED, THRESHOLD und PEARL JAM. Klingt interessant, ist es auch. Das Album bietet Leuten, die mit der eben genannten Musik etwas anfangen können, einen wunderbaren, einzigartigen Sound. Die Band selbst beschreibt ihre Musik als Grunge-2008. Eigentlich ein sehr treffender Begriff. Irgendwie schaffen die Jungs aus dem Mischmasch der ganzen Richtungen trotzdem noch richtig Arsch zu treten. Lieder wie „Stealth” und “Bleching Bones” kicken dabei richtig und machen einfach Spaß. Sänger Andy Hunt erinnert bei seiner gekonnten Gesangsleistung oft an Scott Stapp von CREED [und damit auch an Eddie Vedder von PEARL JAM].

Alles in allem lässt sich zu „Purification” sagen: LETHARGY ist eine Band, die es mit ihrem Album schafft, einen ganz eigenen Weg zu gehen. Dieser Weg hat eine Platte geschaffen, die Musik offenbart, die Spaß macht, selbst für Leute, die diese Musikrichtung sonst eher meiden. Trotzdem gibt es Punktabzug. Die Lieder an sich sind zwar alle gut zu hören, aber keines ist wirklich auffällig und die Lieder haben Potenzial, aus dem man noch mehr machen kann. Man kann nur hoffen, dass diese Punkte auf einem nächsten Album berücksichtigt werden.

Trackliste:
01. Stealth
02. Innocence Serene
03. A Lost Adoration
04. Ideal Orphans
05. 14 9
06. I See Mans End In His Construction
07. Convenient Ignorant Amnesia
08. Inertia
09. Bleching Bones
10. Purification
11. Fragile Crystal Dream
Spielzeit: 00:47:18

Line-Up:
Vocals & Guitars: Andy Hunt
Guitars: Phil Humphreys
Bass: Marc T.Jones
Drums: Gaz Hunt
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
02.02.2009 | 16:53
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