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Album:Circus Colossus
Genre:Melodic Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:11.12.09
CD kaufen:'Leverage - Circus Colossus' bei amazon.de kaufen
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"Keyboard-Granate"

"Circus Colossus" stellt bereits das dritte Album für die Jungs von LEVERAGE da. Die Skandinavier, welche einen erfrischenden Melodic-Symphonic-Metal spielen, konnten bisher noch keinen großen Ruf in Europa erringen. Ob das an der großen Anzahl an Bands liegt, oder ob am Ende das Material nicht überzeugen konnte, kann hier nur spekuliert werden. Trotzdem kann das neue Album „Circus Colossus" einmal genau unter die Lupe genommen werden.

Das zwei Minuten lange Intro „Rise“ baut sofort eine ehrfürchtige Stimmung auf. Man wird geradezu von einer Wucht an symphonischen Elementen erschlagen, welche sich aber nicht unbedingt in Happy-Metal-Lagen befinden, sondern schon etwas ernster und eben Ehrfurcht gebietend rüberkommen. Mit dem ersten richtigen Track „Wolf And The Moon“ zeigen LEVERAGE, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Knackiger Symphonic-Metal ohne Lalala-Einlagen. Die Stimme von Pekka Heino passt mit seiner rauen etwas kratzigen Stimme perfekt in die Stimmung der Musik. Dabei erinnert die Stimme etwas an CORNERSTONE-Sänger Dougie White. Wer allerdings bei den Worten Symphonic-Melodic-Metal an eine Band wie FREEDOM CALL denkt, liegt hier total daneben. Die Elemente sind oft etwas düsterer und entführen einen weniger in eine Fantasiewelt als eher in eine moderne und ausgearbeitete Form von CORNERSTONE. „Revelation“ weißt mit seinem Keyboard-Sound schon fast eine moderne Art von VAN HALEN auf, was auf den ersten Blick abschreckend klingt, in der Praxis aber wunderbar funktioniert. Mit „Don't Keep Me Waiting“ schafft man sogar eine wunderbare Ballade, welche nicht kitschig, sondern sehr stark und überzeugend rübergebracht wird. Bis zum Ende bleiben LEVERAGE stark und erlauben sich keinen Patzer.

Man kann sagen, dass LEVERAGE ein saustarkes Album gelungen ist. Die Tracks bieten Abwechslung zum Lalala-Alltag in der Szene. Selbst die Texte sind so konstruiert, dass man sie nicht gleich nach dem ersten Mal mitsingen kann. Die Platte bietet unheimlich viel Gefühl und dürfte jeden Melodic-Metal-Fan das Herz höher schlagen lassen. Bleibt nur zu hoffen, dass man die Skandinavier etwas mehr auf den Brettern dieser Welt zu sehen bekommt.

Trackliste:
01 Rise
02 Wolf And The Moon
03 Movie Gods
04 Worldbeater
05 Rider Of Storm
06 Legions Of Invisible
07 Revelation
08 Don't Keep Me Waiting
09 Prisoners
10 Broken Wings
Spielzeit: 00:48:06

Line-Up:
Pekka Lampinen - Bass
Pekka Heino - Vocals
Torsti Spoof - Guitar
Tuomas Heikkinen - Guitar
Marko Niskala - Keyboard
Valtteri Revonkorpi - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
22.12.2009 | 17:54
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