.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Life Of Agony
CD Review: Life Of Agony - 20 Years Strong - River Runs Red: Live In Brussels [Live]

Life Of Agony
20 Years Strong - River Runs Red: Live In Brussels [Live]


Alternative, Hardcore, Rock
Keine Wertung
"Cooles Jubiläumspackage"
DVD: Review: Life Of Agony - Life Of Agony – River Runs Again Live 2003 DVD

Life Of Agony
Life Of Agony – River Runs Again Live 2003 DVD


5 von 7 Punkten
DVD "Wie schon im Review zur gleichnamigen ... [mehr]"
CD Review: Life Of Agony - River Runs Again Live 2003

Life Of Agony
River Runs Again Live 2003


Metalcore / Neo-Thrash / Nu-Metal / Hardcore
Keine Wertung
"Nach den langen Jahren für alle LIVE OF AGONY-Fans war es natürlich um so erfreulicher, da... [mehr]"
Live-Berichte über Life Of Agony
Mehr aus den Genres
CD Review: Lacuna Coil - Shallow Life

Lacuna Coil
Shallow Life


Alternative, Gothic Metal, Nu Metal
6 von 7 Punkten
"Italienische Feinkost"
CD Review: Lacuna Coil - Delirium

Lacuna Coil
Delirium


Alternative, Gothic Metal, Nu Metal
5 von 7 Punkten
"Ein schwieriger Spagat"
CD Review: Deathspirit - Deathspirit [MCD]

Deathspirit
Deathspirit [MCD]


Hardcore
5.5 von 7 Punkten
"Malt den Todesgeist rot an!!"
CD Review: Conrad Keely - Original Machines

Conrad Keely
Original Machines


Alternative, Rock
5 von 7 Punkten
"Conrad - Allein zu Haus"
CD Review: Death By Stereo - Death Is My Only Friend

Death By Stereo
Death Is My Only Friend


Hardcore, Metalcore, Punkrock, Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Tod und Vielfalt sind mein Freund"
CD Review: Shrapnel - Raised On Decay

Shrapnel
Raised On Decay


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Ein Schritt nach vorne"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Life Of Agony -- A Place Where There's No More Pain
Band: Life Of Agony Homepage Life Of Agony bei Facebook Metalnews nach 'Life Of Agony' durchsuchenLife Of Agony
Album:A Place Where There's No More Pain
Genre:Alternative, Groove Metal, Hardcore
Label:Napalm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.04.17
CD kaufen:'Life Of Agony - A Place Where There's No More Pain' bei amazon.de kaufen
Share:

"Ein musikalischer und düsterer Befreiungsschlag."

Im Vorfeld der Veröffentlichung kündigte die New Yorker Band an: „We’re not fucking around!“ Klingt gut? Klingt gut! Die Pause war lang, auch wenn uns LIFE OF AGONY mit diversen Reunion-Touren den Freudenschweiß unter die Achseln getrieben haben. Nun ist es also an der Zeit, das neue (durch Rolling Stone und Kerrang als eines der heiß erwartesten Metal-Alben der letzten 12 Monate angepriesene) "A Place Where There's No More Pain" willkommen zu heißen, in den Player zu schieben und die Lautstärke aufzudrehen.

Das Album hat viel Power, kommt wie aus einem Guss und mit viel neu gewonnener Spielfreude und Kreativität daher. Sicherlich haben die energiegeladenen Konzerte der letzten Jahre und begeisterten Reaktionen der Fans ihren Teil dazu beigetragen.
Die Produktion ist fett und klar. Übernommen hat das Jugendfreund Matt Brown, der unter anderem auch schon bei A Pale Horse Named Death (Nebenprojekt von Sal Abruscato und Johnny Kelly (Type O Negative)) die Finger an den Reglern hatte. Darüber hinaus war er als inoffizielles fünftes Mitglied am kreativen Prozess beteiligt und unterstützte die Band, wo es nur geht. Der typische Groove ist nicht abhanden gekommen und ein paar seichte Hardcore-Backshouts wie in guten alten Zeiten gibt es auch. Auffällig ist, wie eigentlich auf jedem LOA-Album, die herausragende Gesangsleistung Minas. Jedoch in diesem Fall anders oder gar erweitert; denkt man unweigerlich über weite Strecken an einen Layne Staley (R.I.P.) von Alice In Chains, ohne aufgezwungene Vergleichsversuche. Dies steht der Band anno 2017 überaus gut und nimmt nichts von der geliebten LOA-Duftmarke. Eine unterschwellige Dunkelheit begleitet das gesamte Album und die zutiefst persönlichen Texte sind düster und zerrissen wie eh und je. Anspieltipps müssen hier nicht gegeben werden, das Album ist ein Album und so darf es auch genossen werden, in voller Länge ohne YouTube- oder Spotify-Playlisten. Und doch möchte man sich auf Songs wie "A New Low“, „A Place Where There's No More Pain" oder „World Gone Mad“ auf kommenden Konzerten freuen, da diese ohne Zweifel echte Livegranaten werden. Eine kleine Hommage an die befreundeten Type O Negative und den leider verstorbenen Peter Steele findet sich im Riff zu einer „Bag Of Bones“.
Nach zehn kraftvollen und wahrlich durchrauschenden Songs, ist es vielleicht der dazu im Kontrast liegende ruhige Abschluss 'Little Spots Of You', der eine ganz andere Härte und Durchschlagskraft bereithält. In der Ruhe liegt die Kraft, und manchmal auch erdrückende Schwere. So schön und klein, dass es weh tut.

LIFE OF AGONY liefern nach 12 Jahren (Album-)Sendepause eine wirklich gelungene Platte ab, die nichts einbüßt, keine Hänger hat und äußerst druckvoll aus den Boxen wummst. Wer nach 24 Jahren ein zweites "River Runs Red" erwartet, dem ist nicht zu helfen und der hat etwas in seiner eigenen Entwicklung verpasst. Hier wird nicht versucht an etwas anzuknöpfen oder nachzuahmen. So klingt Material, welches mit Spaß an der Freud’ geschrieben und aufgenommen wurde. Ein musikalischer und düsterer Befreiungsschlag.


Text: P. Lugosi

Im Rahmen dieser CD-Review haben wir ein Interview mit Bassist Alan Robert von LIFE OF AGONY geführt.

Trackliste:
01. Meet My Maker
02. Right This Wrong
03. A Place Where There's No More Pain
04. Dead Speak Kindly
05. A New Low
06. World Gone Mad
07. Bag Of Bones
08. Walking Catastrophe
09. Song For The Abused
10. Little Spots Of You
Spielzeit: 00:40:32

Line-Up:
Gesang: Mina Caputo
Gitarre: Joey Z.
Bass: Alan Robert
Schlagzeug: Sal Abruscato
Jan Termath [P³Hamburg]
21.04.2017 | 20:42
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin