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.: CD-REVIEWS :: Ligeia - Bad News
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"Roter Faden, bitte melde Dich!" | ||||||||||||||||||
| LIGEIA haben sich nicht ob ihres Namens [Kurzgeschichte von Edgar Allen Poe] 1838 gegründet -sondern vor ca. fünf Jahren- und haben mit den Gruselgeschichten des Altmeisters auch sonst wenig zu schaffen. Die Band hat dieser Tage ihr zweites Album via dem Ami-Label Ferret in die Läden gebracht und präsentiert sich überraschend vielseitig... Dass dies nicht unbedingt ein Erfolgsrezept sein muss, beweist „Bad News“ ganz gut. Das Quartett mischt auf ihren Zweitling amerikanischen Metalcore mit ein wenig New School Hardcore, Post-Versatzstücken und leichten Screamo-Einflüssen und zeigt zum Teil eine poppig-alternative Schlagseite. Eine ziemlich bunte Mixtur also, die vor allem durch die klaren Gesänge besticht, die sowohl von der Linienführung als auch der Stimme selbst schwer an die ersten beiden KILLSWITCH ENGAGE-Outputs mit Jesse Leech am Mikro erinnern.Natürlich schleichen sich typische Breakdowns und zur Abwechslung POISON THE WELL-ähnliche, leicht dissonante Instrumental- und Vocalsparts ein, bevor melodische, leicht verdauliche Kompositionen mit Radio-Potential zum tragen kommen. Soweit, so bekannt, so gut. Man hört auf „Bad News“ glücklicherweise nicht immer dasselbe – ganz im Gegenteil, dafür aber ist genau dies der Punkt, der eine gewisse Gradlinigkeit bzw. den roten Faden innerhalb der knappen halben Stunde [dafür gibt man ja auch gerne mal 15 – 17 Tacken aus...] vermissen lässt. Vielleicht hätte man noch etwas mehr auf die ein oder andere Ausrichtung eingehen und nicht alles so wild durcheinandermischen sollen – das würde „Bad News“ nämlich wesentlich besser stehen. Nettes Album und für Genrefans ancheckbar, aber definitiv nicht essentiell. | ||||||||||||||||||
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