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Cover von Lionheart -- Love Don’t Live Here
Band: Lionheart bei Facebook Metalnews nach 'Lionheart' durchsuchenLionheart
Album:Love Don’t Live Here
Genre:Hardcore
Label:BDHW Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:22.01.16
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"Neu ist von gestern"

„Innovation“ wurde das erste Mal 1915 im Duden erwähnt. In der wörtlichen Definition bedeutet der Begriff nichts anderes als die „Einführung von etwas Neuem" und wird besonders gerne bei Bands oder Genres ausgepackt, die sich einen Dreck um jegliche Weiterentwicklung scheren. Dennoch wäre es müßig, einer Hardcore-Combo vorzuwerfen, dass sich Stillstand negativ auf den eigenen Sound auswirken mag. Von einer Gruppe wie etwa LIONHEART erwartet man einfach keine großartigen Veränderungen oder Reformen, sondern schlicht eines: Es muss an allen Ecken gewaltig knallen, und das trifft auf ihre neue Langrille „Love Don’t Live Here“ genau zu.

Rumproleten konnte das fünfköpfige Gespann schon immer. Seit ihrem Debüt „The Will To Survive“ (2007) wutschnauben sich die US-Amerikaner durch tiefergestimmte Gitarren, Beatdown-lastige Halftime-Rhythmen sowie tänzelnde 2Step-Passagen und knallen auch auf dem vierten Album ein knappes Dutzend Mosh-Prügler gegen den Latz, dass einem Hören und Sehen vergeht. Songtitel wie „Pain“, „Bury Me“ oder „New Enemies“ sprechen da eben wenig subtil für sich, und Freunde von TERROR und HATEBREED dürften sich sofort heimisch fühlen.

Ein wenig sauer hingegen stößt die knappe Spielzeit von nicht einmal 30 Minuten auf. Zwar verzichten LIONHEART auf „Love Don’t Live Here“ somit auf etwaige Lückenfüller und kanalisieren ihre Energie kompakt in den Elf-Tracker. Nur leider lässt der Oakland-Fünfer zu häufig seine Songs auf loses Gitarren-Feedback oder sogar plumpe Fade-outs auslaufen. Innovativ? Nicht die Bohne. Aber Spaß macht das Krachmonster trotz seiner Fehler auf jeden Fall.

Trackliste:
1. Pain
2. Keep Talkin'
3. Witness
4. Bury Me
5. Love Don't Live Here
6. Rewind
7. Still
8. New Enemies
9. Lock Jaw
10. Dead Wrong
11. Going Back To The Bay
Spielzeit: 00:27:25

Line-Up:
Rob Watson - Vocals
Evan Krejci - Guitar
Rob McCarthy - Guitar
Travis Pacheco - Bass
Jay Scott - Drums
Lorenz von König [LvK]
05.02.2016 | 17:46
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