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Reviews von Liquid Graveyard
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"Eine kreative Gruppenarbeit"
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"Auf der Suche nach dem roten Faden" | ||||||||||||||||||
| Nicht mal ganz zwei Jahre nach ihrem Langspieldebüt „On Evil Days“ legt das britisch-irisch-spanische Quartett LIQUID GRAVEYARD mit „The Fifth Time I Died“ sein Zweitwerk vor. Der seinerzeit vom Kollegen PanSe erhoffte Quantensprung bleibt jedoch leider aus, stattdessen gibt es zumeist musikalische Belanglosigkeiten. Dabei haben die Eheleute Walker [Ex-CANCER-Frontmann John und seine Frau Raquel] erstmal die scheinbar logischste Konsequenz aus dem durchwachsenen ersten Album gezogen und ihre Mitmusiker ausgetauscht. Hört man sich „The Fifth Time I Died“ an, merkt man allerdings schnell, dass es gewiss nicht an den beiden ausgeschiedenen Mitstreitern lag. Irgendwie scheinen LIQUID GRAVEYARD einfach keinen roten Faden finden zu können. Sie kombinieren Black/Death-Elemente mit Prog Metal, schaffen es aber nur sehr selten, das Ganze irgendwie stimmig klingen zu lassen. Wo der Opener „I Colossus“ seinem Namen noch einigermaßen zur Ehre gereicht und ordentlich brachial, aber strukturiert aus den Boxen tönt, ziehen die zehn anderen Stücke auch nach mehrmaligem Hören relativ unspektakulär an einem vorüber. Einzelne Passagen lassen immer wieder mal aufhorchen und deuten an, dass die Combo über Potential verfügt, das tröstet aber kaum über die vielen Leerlaufpassagen hinweg. Alles gewollt, wenig geschafft: „The Fifth Time I Died“ bietet viel Durchschnittsware und wenig Zwingendes und dürfte damit ähnlich schnell in Vergessenheit geraten, wie schon sein Vorgänger. Natürlich kann nicht jeder Band auf Anhieb der große Wurf gelingen, LIQUID GRAVEYARD sollten aber vielleicht wirklich noch mal über eine kleine Kurskorrektur nachdenken, beziehungsweise sich vielleicht erstmal auf einen Stil festlegen. | ||||||||||||||||||
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