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News zu Lita Ford
Lita Ford - Neues Video
09.05.13
09.05.13
Lita Ford - Live-Album
25.03.13
25.03.13
Lita Ford - Neuer Song
10.05.12
10.05.12
Lita Ford - Bei SPV/Steamhammer
12.01.12
12.01.12
Reviews von Lita Ford
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"Nullrunde" | ||||||||||||||||||
| THE RUNAWAYS, das waren diese britischen Rock-Mädels, die einst zu derartiger Popularität gelangten, dass man sich in Hollywood unlängst bemüßigt fühlte, einen Film über deren Werdegang zu machen – in der Hauptrolle die fleischgewordene Gleichgültigkeit Kirsten Stuart, hinlänglich bekannt aus der Vampir-Schmonzette „Twilight“. Neben der allseits bekannten JOAN JETT partizipierte an THE RUNAWAYS auch eine gewisse LITA FORD, ehemals erotischste Frau mit Gitarre, die mit ihrer neuen Platte „Living Like A Runaway“ eben jene Jahre ihres Lebens Revue passieren lässt. Nun ist es leider nicht von der Hand zu weisen, dass Mrs. Ford sich in jüngeren Jahren nicht unbedingt ausschließlich mit Ruhm bekleckerte – nach ihrem letzten Album „Wicked Wonderland“ drohte der Dame gar ein Absturz in die Bedeutungslosigkeit, der allenfalls noch dem ihres Ex-Gatten Chris Holmes gleichgekommen wäre, nachdem der seinen Posten bei den Sunset Strip-Metallern W.A.S.P. zum drölften und bisher letzten Mal an den Nagel gehängt hat. Die gute Nachricht: Verglichen mit seinem unterirdischen Vorgänger ist „Living Like A Runaway“ eine arge Verbesserung und gerade der Opener „Branded“ atmet mit rotzigem Gitarrensound, der auch zu etlichen Punkbands der Spät-70er passen würde, tatsächlich den Geist von THE RUNAWAYS. Gitarre spielen kann Madame Ford auch nach wie vor ziemlich anständig und so finden sich auf „Living Like A Runaway“ etliche singende Leadgitarrenläufe und rockige Soli, wie man sie auch von den stilbildenden Alben der Dame kennt. Überhaupt: Songs wie „Hate“, der Titeltrack, sogar die Bombast-Ballade „Asylum“ oder „Love 2 Hate U“ fallen vielleicht etwas poppig aus, sind aber gleichzeitig auch lockere Hard Rock-Songs, die trotz moderner Produktion tief im Mainstream-Rock der 80er verwurzelt und sollten so insbesondere langjährigen Fans von LITA FORD durchaus Spaß machen. Problematisch wird es da eher in Nummern wie „The Mask“, „Relentless“ oder auch dem unter Mitarbeit von MÖTLEY CRÜE-Boss Nikki Sixx entstandenem Rausschmeißer „A Song To Slit Your Wrists By“ [„Music To Crash Your Car To“?], denn hier tappt Frau Ford in die gleiche Falle wie auf „Wicked Wonderland“: Funktionierte die Paarung von elektronisch-industriell angehauchten Beats und Hard Rock-Riffs schon auf dem Vorgänger nicht, drückt dieses misslungene Experiment auch auf „Living Like A Runaway“ gehörig die Stimmung – Trost spendet hier der Umstand, dass derlei Songs auf diesem Album klar in der Unterzahl sind. Im Großen und Ganzen ist „Living Like A Runaway“ ein Album geworden, das nicht einmal ansatzweise mit den wichtigen Platte der LITA FORD mithalten kann, jedoch auch viele der Fehler seines Vorgängers ausbügelt und zumindest recht anständige Pop-Rock-Nummern zu bieten hat. LITA FORD wird immer die Genre-Ikone bleiben, als die man sie kennt, allerdings liegt dieser Umstand hauptsächlich in ihrem früheren Schaffen begründet. „Living Like A Runaway“ trägt nun sicherlich nicht zur Selbstdemontage der Gitarristin bei, wird ihr aber mit ebenso großer Sicherheit nicht zu einem zweiten Frühling verhelfen können. Alteingesessene Fans der Dame werden mit diesem Album am ehesten ihren Spaß haben, sollten „Living Like A Runaway“ vor dem Kauf aber unbedingt antesten. Anspieltipps: „Branded“, „Living Like A Runaway“ und „Devil In My Head”. | ||||||||||||||||||
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