.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Lita Ford
CD Review: Lita Ford - Wicked Wonderland

Lita Ford
Wicked Wonderland


Hard Rock
2 von 7 Punkten
"Das Ehepaar Ford/Gillette präsentiert..."
Mehr aus den Genres
CD Review: Mastodon - Call Of The Mastodon [EP]

Mastodon
Call Of The Mastodon [EP]


Hard Rock, Rock, Thrash Metal
Keine Wertung
"Nur für Fans"
CD Review: Thunder - Live At Rock City Case #2

Thunder
Live At Rock City Case #2


Hard Rock
Keine Wertung
"Denn akustisch spielen ist eben eine Kunst für sich."
CD Review: Savatage - Fight For The Rock [Re-Release]

Savatage
Fight For The Rock [Re-Release]


Hard Rock, Power Metal
Keine Wertung
"Das Katastrophenwerk"
CD Review: Fiction Plane - Sparks

Fiction Plane
Sparks


Alternative, Indie, Pop, Rock
5 von 7 Punkten
"Wie der Vater, so der Sohn"
CD Review: Mindflow - Mind Over Body

Mindflow
Mind Over Body


Hard Rock, Prog-Metal
5.5 von 7 Punkten
"Unglaublicher Umfang mit grottiger Abmischung"
CD Review: Santa Cruz - Santa Cruz

Santa Cruz
Santa Cruz


Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Entwicklung in die falsche Richtung?"
CD Review: Black Star Riders - The Killer Instinct

Black Star Riders
The Killer Instinct


Classic Rock, Hard Rock, Rock
5.5 von 7 Punkten
"Mehr als eine THIN LIZZY-Coverband"
CD Review: Corsair - One Eyed Horse

Corsair
One Eyed Horse


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Unaufgeregtes Earcandy"
CD Review: Moonspell - Extinct

Moonspell
Extinct


Gothic Metal
5 von 7 Punkten
"Stets unberechenbar"
CD Review: Trident - Shadows [Mini-Album]

Trident
Shadows [Mini-Album]


Black/Death Metal
4 von 7 Punkten
"Ein zu kleines Lebenszeichen."
Cover von Lita Ford -- Living Like A Runaway
Band: Lita Ford Homepage Lita Ford bei MySpace.com Metalnews nach 'Lita Ford' durchsuchenLita Ford
Album:Living Like A Runaway
Genre:Hard Rock, Pop
Label:Steamhammer
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:15.06.12
CD kaufen:'Lita Ford - Living Like A Runaway' bei amazon.de kaufen
Share:

"Nullrunde"

THE RUNAWAYS, das waren diese britischen Rock-Mädels, die einst zu derartiger Popularität gelangten, dass man sich in Hollywood unlängst bemüßigt fühlte, einen Film über deren Werdegang zu machen – in der Hauptrolle die fleischgewordene Gleichgültigkeit Kirsten Stuart, hinlänglich bekannt aus der Vampir-Schmonzette „Twilight“. Neben der allseits bekannten JOAN JETT partizipierte an THE RUNAWAYS auch eine gewisse LITA FORD, ehemals erotischste Frau mit Gitarre, die mit ihrer neuen Platte „Living Like A Runaway“ eben jene Jahre ihres Lebens Revue passieren lässt.

Nun ist es leider nicht von der Hand zu weisen, dass Mrs. Ford sich in jüngeren Jahren nicht unbedingt ausschließlich mit Ruhm bekleckerte – nach ihrem letzten Album „Wicked Wonderland“ drohte der Dame gar ein Absturz in die Bedeutungslosigkeit, der allenfalls noch dem ihres Ex-Gatten Chris Holmes gleichgekommen wäre, nachdem der seinen Posten bei den Sunset Strip-Metallern W.A.S.P. zum drölften und bisher letzten Mal an den Nagel gehängt hat. Die gute Nachricht: Verglichen mit seinem unterirdischen Vorgänger ist „Living Like A Runaway“ eine arge Verbesserung und gerade der Opener „Branded“ atmet mit rotzigem Gitarrensound, der auch zu etlichen Punkbands der Spät-70er passen würde, tatsächlich den Geist von THE RUNAWAYS. Gitarre spielen kann Madame Ford auch nach wie vor ziemlich anständig und so finden sich auf „Living Like A Runaway“ etliche singende Leadgitarrenläufe und rockige Soli, wie man sie auch von den stilbildenden Alben der Dame kennt. Überhaupt: Songs wie „Hate“, der Titeltrack, sogar die Bombast-Ballade „Asylum“ oder „Love 2 Hate U“ fallen vielleicht etwas poppig aus, sind aber gleichzeitig auch lockere Hard Rock-Songs, die trotz moderner Produktion tief im Mainstream-Rock der 80er verwurzelt und sollten so insbesondere langjährigen Fans von LITA FORD durchaus Spaß machen. Problematisch wird es da eher in Nummern wie „The Mask“, „Relentless“ oder auch dem unter Mitarbeit von MÖTLEY CRÜE-Boss Nikki Sixx entstandenem Rausschmeißer „A Song To Slit Your Wrists By“ [„Music To Crash Your Car To“?], denn hier tappt Frau Ford in die gleiche Falle wie auf „Wicked Wonderland“: Funktionierte die Paarung von elektronisch-industriell angehauchten Beats und Hard Rock-Riffs schon auf dem Vorgänger nicht, drückt dieses misslungene Experiment auch auf „Living Like A Runaway“ gehörig die Stimmung – Trost spendet hier der Umstand, dass derlei Songs auf diesem Album klar in der Unterzahl sind. Im Großen und Ganzen ist „Living Like A Runaway“ ein Album geworden, das nicht einmal ansatzweise mit den wichtigen Platte der LITA FORD mithalten kann, jedoch auch viele der Fehler seines Vorgängers ausbügelt und zumindest recht anständige Pop-Rock-Nummern zu bieten hat.

LITA FORD wird immer die Genre-Ikone bleiben, als die man sie kennt, allerdings liegt dieser Umstand hauptsächlich in ihrem früheren Schaffen begründet. „Living Like A Runaway“ trägt nun sicherlich nicht zur Selbstdemontage der Gitarristin bei, wird ihr aber mit ebenso großer Sicherheit nicht zu einem zweiten Frühling verhelfen können. Alteingesessene Fans der Dame werden mit diesem Album am ehesten ihren Spaß haben, sollten „Living Like A Runaway“ vor dem Kauf aber unbedingt antesten. Anspieltipps: „Branded“, „Living Like A Runaway“ und „Devil In My Head”.

Trackliste:
01. Branded
02. Hate
03. The Mask
04. Living Like A Runaway
05. Relentless
06. Mother
07. Devil In My Head
08. Asylum
09. Love 2 Hate U
10. A Song To Slit Your Wrists By
Spielzeit: 00:41:04

Line-Up:
Lita Ford - Vocals, Guitar
Thomas Meyns [Metalviech]
08.06.2012 | 12:28
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin