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Cover von Lita Ford -- Wicked Wonderland
Band: Lita Ford Homepage Lita Ford bei Facebook Metalnews nach 'Lita Ford' durchsuchenLita Ford
Album:Wicked Wonderland
Genre:Hard Rock
Label:earMusic
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:30.10.09
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"Das Ehepaar Ford/Gillette präsentiert..."

Es ist bereits 14 Jahre her, dass LITA FORD mit "Black” ihr bisher letztes Album veröffentlicht hat. Danach nahm sie sich Zeit für Ihre Familie - bis jetzt. Mit "Wicked Wonderland” meldet sich die "First Lady des Hard Rock” zurück.

Der Opener "Crave” ist sehr modern angehaucht, was im ersten Moment überrascht. Dieser Eindruck bestätigt sich auch in allen anderen Tracks auf dem Album. Mit LITA FORD verbindet man Glanztaten aus den Achtzigern, allem voran das Duett mit OZZY OSBOURNE. Was hier auf dem Silberling "Wicked Wonderland” präsentiert wird, hat nur wenig mit der "alten” LITA gemeinsam und ist absolut effektüberladen. Zu allem Überfluss ist dank der ständigen Einmischung ihres Ehemanns Jim Gillette [ex-Nitro] nicht ein einziger Song dabei, der als reiner LITA FORD-Song anerkannt werden kann. Hier wird das Duett in allen 15 Tracks vorgezogen. Vielleicht sollte auf dem Cover lieber stehen "Das Ehepaar Ford/Gillette präsentiert: Unser Sexualleben oder: Wie ich die Moderne entdeckte”. Damit kann man das Album recht gut zusammenfassen. Auf das Thema Sexualität in ihren Songs weiß die Britin auch in ihen Interviews und Pressemitteilungen stets aufmerksam zu machen. Vieles klingt hier gleich oder zumindest sehr ähnlich, sodass von den Songschreiber-Qualitäten von früher nicht mehr viel übrig geblieben zu sein scheint.
Schwergängig und hämmernd präsentiert sich "Wicked Wonderland” besonders in Songs wie "Piece [Hell Yeah]”, "Patriotic SOB” oder "Everything”.
Die vielen Effekte, die jeden einzelnen Song einfach nur überladen, lassen das Ganze leicht nach Elektro riechen, blechern klingen und man fragt sich tatsächlich, ob man da LITA FORD durch die Lautsprecher dröhnen hört oder im Presswerk vielleicht ein Fehler unterlaufen ist.
Aber es ist wohl traurige Tatsache, dass sie nicht mehr an ihre alten Erfolge anknüpfen wird, ihren alten Stil verloren hat und auf dem neuen Album - auch dank ihres Gatten - mehr nach der kleinen Schwester von DROWNING POOL klingt als nach sich selbst.
Neben der Überpräsenz ihres Mannes und der Effekthascherei gibt es auch noch ein weiteres Manko: das Songwriting. Eigentlich müsste man ja davon ausgehen, dass 14 Jahre im Quasi-Ruhestand auf einer Karibik-Insel doch irgendetwas Vernünftiges hervorbringen. Leider auch hier wieder eine Enttäuschung.

Bis auf sehr wenige tatsächlich rockende Momente ist der Langspieler insgesamt eher eine Enttäuschung - das muss man wohl oder übel zugeben - denn das Werk wurde mit Spannung erwartet. Den Fans der Achtziger-Jahre-LITA FORD kann man nur raten: Finger weg von "Wicked Wonderland” und behaltet sie so in Erinnerung, wie sie war!

Trackliste:
01. Crave
02. Piece
03. Patriotic SOB
04. Scream
05. Inside
06. Wicked Wonderland
07. Indulge
08. Love
09. Betrayal
10. Sacred
11. Truth
12. Everything
13. Bed
14. Garden
15. Push
Spielzeit: 01:05:34

Line-Up:
Lita Ford - Lead Guitar, Vocals
Jim Gillette - Vocals
Greg Hampton - Bass, Synth, Rhythm Guitar
Sebastian Kronenberg [sebyK]
03.12.2009 | 21:12
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