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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"So muss moderner Grindcore aussehen!" | ||||||||||||||||||
| Neun Jahre haben uns LOCK UP auf Studioalbum Nummer drei warten lassen. Doch kein Wunder, immerhin ist 2005 bekanntlich Jesse Pintado tragisch verstorben, sodass an ein Fortführen der Band sowieso erst mal nicht zu denken war. Mit etwas Zeit im Rücken, Anton Reisenegger an der Klampfe und kein bisschen weniger leise melden sich LOCK UP nun mit „Necropolis Transparent“ zurück. Und direkt von Beginn an wird mit „Brethren Of The Pentagram“ die Marschrichtung aufgezeigt, denn auch wenn die Musiker alle ein bisschen älter geworden sind, so schreddern LOCK UP immer noch, was das Zeug hält. Hauptantriebsfeder ist hier Nick Barker, der blastet, dass einem vor Staunen die Kinnlade herunterklappt. Hinzu kommen das gewohnt charismatische und extrem angepisste, giftige Geschrei und Gekeife von Tompa Lindberg [AT THE GATES, DISFEAR] sowie die knackigen Killer-Riffs von Shane Embury [NAPALM DEATH, INSIDIOUS DISEASE, VENOMOUS CONCEPT], sodass der Begriff „Grindcore Supergroup“ vielleicht etwas befremdlich wirken mag, aber in Anbetracht der Beteiligten durchaus eine Qualitätsgarantie darstellt. Und wem das noch nicht reicht, der sei darauf hingewiesen, dass mit Jeff Walker [CARCASS] sowie Peter Tägtgren [HYPOCRISY, PAIN und zudem Sänger auf der ersten LOCK UP-Scheibe] noch zwei prominente Gastmusiker an Land gezogen werden konnten, die für zusätzliche gesangliche Abwechslung auf „Necropolis Transparent“ sorgen. Die hätte es gar nicht mal zwingend gebraucht, denn die Langrille macht ganz einfach von vorne bis hinten Spaß, die Riffs sitzen und knallen mit einer Wucht, dass es eine wahre Freude ist, und auch wenn LOCK UP natürlich nach wie vor primär Grindcore spielen, lässt sich hier und da der eine oder andere Blick über den Tellerrand in Richtung Thrash Metal – hierfür dürfte Reisenegger [CRIMINAL] verantwortlich sein – oder sogar auch ganz kurz in Richtung Black Metal feststellen. ICE-Geschwindigkeit ist somit weitgehend angesagt, wobei LOCK UP eben nicht vergessen, dass auch Abwechslung wichtig ist, wie solche Knaller wie „Life Of Devastation“, „Anvil Of Flesh“ oder „Discharge The Fear“ eindrucksvoll beweisen. Dennoch wäre es nicht verkehrt gewesen, zur Albummitte ein langsameres Stück einzubinden, aber das ist Jammern auf hohem Niveau, zumal mit dem abschließenden „Tartarus“ ein solch langsamer, schleifender Song auf „Necropolis Transparent“ gepackt wurde, der die Scheibe langsam und wuchtig ausrollen lässt – gelungene Sache. Übrigens genauso wie die extrem druckvoll und differenzierte Produktion aus der Feder von Andy Sneap, der hier ganze Arbeit geleistet hat! Kurzum: LOCK UP sind zurück und liefern mit „Necropolis Transparent“ eine Scheibe ab, die in keinster Weise hinter den beiden Vorgängern zurückzustehen braucht, sondern auch anno 2011 durchweg extrem starkes Songwriting aufweist. Das Genre selbst wird zwar nicht komplett neu erfunden, was im Grindcore sowieso nicht ganz oben auf der Liste steht, aber dafür sehr geschickt erweitert und variiert. Somit ist „Necropolis Transparent“ im wahrsten Sinne des Wortes eine kurzweilige und sehr gute Grindcore-Scheibe geworden, die in jeglicher Hinsicht punkten kann. Mehr davon! | ||||||||||||||||||
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