.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Lonewolf
CD Review: Lonewolf - Raised On Metal

Lonewolf
Raised On Metal


True Metal
5.5 von 7 Punkten
"Stimmt."
CD Review: Lonewolf - Heathen Dawn

Lonewolf
Heathen Dawn


Power Metal, True Metal
5 von 7 Punkten
"Allez les bleus!"
CD Review: Lonewolf - The Fourth And Final Horseman

Lonewolf
The Fourth And Final Horseman


Heavy Metal, Power Metal, Teutonic Metal
6 von 7 Punkten
"Maßgeschneidertes Vergnügen für die True-Fraktion"
CD Review: Lonewolf - Army Of The Damned

Lonewolf
Army Of The Damned


Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"„Gesangstalent“ ohne Kultfaktor"
Live-Berichte über Lonewolf
Mehr aus den Genres
CD Review: David Shankle Group - Hellborn

David Shankle Group
Hellborn


Melodic Speed Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
"High-Speed Metal"
CD Review: Dream Evil - Six

Dream Evil
Six


Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Rückkehr mit Wermutstropfen"
CD Review: Phantom Lord - Imperial Fall

Phantom Lord
Imperial Fall


Power Metal, Prog-Metal
5 von 7 Punkten
"Erfrischendes aus Griechenland"
CD Review: Mennen - Freakalive [Live]

Mennen
Freakalive [Live]


Hard Rock, Heavy Metal, Rock
Keine Wertung
"Live mit Bass"
CD Review: Sabaton - Attero Dominatus [Re Release]

Sabaton
Attero Dominatus [Re Release]


Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Keine Wertung
"Metalkult II"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Lonewolf -- Cult Of Steel
Band: Lonewolf Homepage Lonewolf bei Facebook Metalnews nach 'Lonewolf' durchsuchenLonewolf
Album:Cult Of Steel
Genre:Heavy Metal, True Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:24.10.14
CD kaufen:'Lonewolf - Cult Of Steel' bei amazon.de kaufen
Share:

"Stählerner Kult"

Die französischen True Metaller LONEWOLF sind mit kleinerer Unterbrechung schon seit über 20 Jahren im Geschäft. Mangelnden Tatendrang kann man den Herren dabei sicherlich nicht vorwerfen, denn seit 2012 veröffentlichte die Band im Jahrestakt neue Alben – das kann manch junge Formation nicht von sich behaupten. Entsprechend kredenzen die Mannen mit „Cult Of Steele“ bereits ihre nächste Platte.

Auf der „Wolfsnächte“-Tour haben LONEWOLF sicherlich nicht zum ersten Mal RUNNING WILD mit „Under Jolly Roger“ gecovert – hört man sich ihr neues Album „Cult Of Steel“ an, verwundert das wenig: Schon der eröffnende Titeltrack oder später „Hell's Legacy“ erinnern in Sachen Riffs und Melodien stark an die stilbildenden Alben der Hamburger Metal-Piraten und auch die Stimme von Frontmann Jens Börner ist der von Rolf Kasparek nicht unähnlich. Aber natürlich wollen die Franzosen kein schnöder RUNNING WILD-Abklatsch sein und das ist auch nicht der Fall – die Truppe aus Grenoble spielt eben teutonisch geprägten Heavy-, Speed- bzw. True Metal und da liegen derlei Vergleiche nunmal nahe. Bands wie PARAGON oder PALACE eignen sich hier ebenfalls als Bezugspunkte und das ist auch nur gut und richtig so. LONEWOLF spielen nämlich vielleicht nicht gerade wegweisenden aber dafür in jeder Hinsicht gut umgesetzten Metal mit Blick auf das Wesentliche: Die Riffs treiben, die Melodien sind ebenso erhaben wie eingängig und die Leadgitarren sorgen auf „Cult Of Steel“ durchgehend für Gänsehaut – als beste Beispiele eignen sich da „Hordes Of The Night“, „Blood Of The Heretic“ und „Open Fire“. Dass Herr Börner hier und da gesanglich etwas daneben liegt, kommt übrigens nur sympathisch rüber und trägt zum ungeschliffenen Charme dieses Albums bei. Klar, mit Nummern wie „Werewolf Rebellion“ wird’s ab und an schon mal ein bisschen peinlich und eine Power-Ballade wie „Funeral Pyre“ trägt naturgemäß ziemlich dick auf, was nicht jedermanns Sache sein wird. Dennoch: LONEWOLF legen auf ihrem neuen Album den Fokus einmal mehr auf mitreißende Refrains, die live wie auf Platte augenblicklich zum Mitgrölen und Fäusteschwingen animieren und darauf kommt es letztendlich an. Obendrein legen die Herren dabei derart viel Spielfreude an den Tag, dass die Songs mindestens direkt in den Taktfuß fahren. Für den Sound von „Cult Of Steel“ haben sich LONEWOLF mit Matthew Greywolf von ihren Kollegen POWERWOLF zusammen getan der leistete an den Reglern ganze Arbeit, wie der druckvolle Sound dieses Albums belegt.

Sehr viel urtypischer als LONEWOLF kann man Heavy Metal eigentlich gar nicht spielen. Wie „Cult Of Steel“ einmal mehr zeigt, mag das vielleicht zu Lasten der Innovation, aber sicher nicht der Authentizität gehen. Die Franzosen bescheren uns mit ihrem neuen Album zehn astreine, schnörkellose Heavy Metal-Songs nach teutonischem Vorbild, die sich kein True Metaller entgehen lassen sollte.

Trackliste:
01. The Cult Of Steel
02. Hordes Of The Night
03. Werewolf Rebellion
04. Blood Of The Heretic
05. Hell's Legacy
06. Funeral Pyre
07. Force To Fight
08. Open Fire
09. Mysterium Fidei
10. The Grey Wolves
Spielzeit: 00:50:32

Line-Up:
Jens Börner - Vocals, Guitar
Alex Hilbert - Guitar
Rikki Mannhard - Bass
Bubu Brunner - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
19.10.2014 | 17:53
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin