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Cover von Long Distance Calling -- Avoid The Light
Band: Long Distance Calling bei Facebook Metalnews nach 'Long Distance Calling' durchsuchenLong Distance Calling
Album:Avoid The Light
Genre:Alternative, Instrumental, Post Rock
Label:Superball Music
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:24.04.09
CD kaufen:'Long Distance Calling - Avoid The Light' bei amazon.de kaufen
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"Alles andere als lichtscheu!"

Nach nur gut eineinhalb Jahren legen LONG DISTANCE CALLING trotz etlicher Konzerte und der Split-EP mit den Kollegen von LEECH bereits ihr zweites Studioalbum, „Avoid The Light“, vor. Dabei knüpfen sie gekonnt an „Satellite Bay“ an und gehen zudem eine Spur experimenteller zu Werke.

Und das ist genau das, was man schon während der ersten Töne des knapp einstündigen Silberlings deutlich hört: LONG DISTANCE CALLING sind noch selbstsicherer geworden, als sie es schon waren, gehen kleinere Experimente ein und ruhen sich glücklicherweise nicht auf den Lorbeeren, die sie für ihr Debüt völlig zurecht einstreichen durften, aus. Vieles wirkt flüssiger, noch abwechslungsreicher und auch ein wenig flotter – dazu dürften die durch die Live-Auftritte gesammelten Erfahrungen erheblich beigetragen haben –, sodass das Quintett ein noch besseres Gespür für sehr gutes sowie abwechslungsreiches Songwriting entwickeln konnte. Genau das ist auch von größter Wichtigkeit, da LONG DISTANCE CALLING nach wie vor fast ausschließlich reine Instrumentals spielen und somit Dynamik das A und O der Musik ist. Diese Hürde meistern die Jungs jedoch erneut bravourös, zumal das neue Material obendrein ausgezeichnet produziert wurde und mit „The Nearing Grave“ die auf dem Erstling begonnene Herangehensweise, einen Song mit einem Gastsänger zu veredeln, fortgesetzt wird. War dies auf „Satellite Bay“ noch Peter Dolving von THE HAUNTED, so konnte nun Jonas Renkse von KATATONIA verpflichtet werden, dessen Stimme hervorragend zur Musik passt, sodass diese Zusammenarbeit ebenfalls als voller Erfolg gewertet werden darf. Doch auch ohne Sänger vermögen LONG DISTANCE CALLING stets zu faszinieren, denn sie schaffen es erneut, überlange, aber nicht langweilige Klangwelten mit viel Emotionalität, Tiefgang, großartigen Melodien und viel Abwechslungsreichtum zu erschaffen. Und während die Sprach-Samples deutlich zurückgefahren wurden, weiß beispielsweise Janosch Rathmer im Gegenzug noch deutlichere Akzente zu setzen, sodass sogar einige Male die Doublebass vertreten ist – und trotzdem nicht den Rahmen des musikalischen Spektrums sprengt, sondern vielmehr geschickt erweitert.

„Avoid The Light“ ist ein ausgezeichneter Nachfolger, der zeigt, dass LONG DISTANCE CALLING ihren Weg unbeirrbar gehen und dabei keineswegs auf Nummer sicher setzen wollen. Aus diesem Grund klingt das Material innovativ, frisch und überzeugt auf ganzer Linie. „Satellite Bay“ gefällt mir zwar aufgrund seiner etwas düstereren Grundstimmung noch eine winzige Spur besser – und einen Song wie „The Very Last Day“ schreibt man vermutlich sowieso nur einmal –, aber gerade aufgrund der mutigen Herangehensweise und den kleineren Neuerungen im Sound des Fünfers, dem nötigen und bewussten Blick nach vorne, vermag „Avoid The Light“ es dennoch, bei der Bewertung unterm Strich mit dem Vorgänger gleichauf zu ziehen. Großartig und ein Muss für alle Post-Rock-Fans! Anspieltipps: „Apparitions“, „I Know You, Stanley Milgram!“, „The Nearing Grave“.

Trackliste:
01. Apparitions
02. Black Paper Planes
03. 359°
04. I Know You, Stanley Milgram!
05. The Nearing Grave [feat. Jonas Renkse]
06. Sundown Highway
Spielzeit: 00:54:52

Line-Up:
David Jordan – Guitar
Janosch Rathmer – Drums
Florian Füntmann – Guitar
Jan Hoffmann – Bass
Reimut van Bonn – Ambience
Alexander Eitner [soulsatzero]
17.04.2009 | 19:12
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