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Cover von Long Distance Calling -- The Flood Inside
Band: Long Distance Calling Homepage Long Distance Calling bei Facebook Metalnews nach 'Long Distance Calling' durchsuchenLong Distance Calling
Album:The Flood Inside
Genre:Alternative, Progressive, Rock
Label:Superball Music
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:01.03.13
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"Groß!"

Da ist es tatsächlich geschehen: LONG DISTANCE CALLING haben einen passenden Sänger gefunden. Und wie passend! Spätestens seit seiner herausragenden Performance auf FEAR MY THOUGHTS` Abschiedsalbum „Isolation” [2008] ist Martin „Marsen” Fischer [PIGEON TOE] einer der interessantesten [Rock/Metal-]Sänger Deutschlands und somit die perfekte, logische Wahl für LONG DISTANCE CALLING. Und so hat Marsen auf „The Flood Inside” nicht nur bei drei der acht Songs das Mikro geschwungen, sondern bei zwei Stücken auch gleich die Tasteninstrumente übernommen - außerdem wird er nach dem Abgang vom bisherigen Elektronik-Fuchs Reimut van Bonn dessen Part live übernehmen, damit ihm bei den Instrumentals nicht langweilig wird.

Was bedeutet diese wichtige Neuerung für „The Flood Inside”, dem inzwischen vierten Album der Münsteraner? Weniger als man denkt – und das ist keineswegs negativ gemeint. Die drei Marsen-Songs würden instrumental ohne großes Umarrangieren ebenfalls funktionieren. Er fügt den Stücken mit seiner Stimme [eine lose Mischung aus Mike Patton/FAITH NO MORE, Schmidt/DISILLUSION, Phil Anselmo/DOWN] lediglich eine neue Facette zu den Soundwänden hinzu und reißt die Songs keineswegs an sich. Etwas unglücklich ist allerdings sein Einstand mit dem Quasi-Titeltrack „Inside The Flood” gewählt, handelt es sich hier doch zweifelsohne um das sperrigste Stück des Albums. Das mitreißende „Tell The End” oder das vielschichtige „The Man Within” wären hier vielleicht die bessere Wahl gewesen, aber das ist letztlich Geschmackssache. Auch die instrumentalen Songs begeistern mit konsequenter Weiterentwicklung ohne Verleugnung der eigenen Vergangenheit: Der Opener „Nucleus” hätte auch auf dem letzten Album „Long Distance Calling” stehen können, wenn da nicht dieses herrlich bluesige Gitarrensolo wäre, das den Song in den letzten drei Minuten eindrucksvoll dominiert – hier hat Gastmusiker Henrik Freischlader ganze Arbeit geleistet. Das vorab veröffentlichte, leicht proggige „Ductus” besticht durch dezente Elektronik und schöne Melodien, „Waves” bekommt durch zahlreiche Sprachsamples und die Gitarrenarbeit im zweiten Teil eine ganz besondere Note und der orchestrale, tiefe, stellenweise fast epische Abschlusstrack „Breaker” zählt zu den bisher stärksten Stücken des Quintetts. Bleibt noch der obligatorische Gastsänger-Track. Glücklicherweise haben LONG DISTANCE CALLING trotz Marsen nicht mit dieser Tradition gebrochen, so dass sich der norwegische Singer/Songwriter Petter Carlsen und ANATHEMA-Stimme Vincent Cavanagh die Vocals bei dem wunderbaren „Welcome Change” [dieser Mittelteil mit tollen, perkussiven TOOL meets KYUSS-Momenten – Hammer!] teilen, dessen Songtitel natürlich unter den gesamten „The Flood Inside”-Umständen kein Zufall sein kann.

Ob mit Sänger oder weiterhin instrumental: LONG DISTANCE CALLING überzeugen komplett, haben sich deutlich weiterentwickelt und sind endgültig in die Riege der besten und spannendsten Rockbands Europas aufgestiegen. Ein höherer Charteinstieg als beim letzten Mal [immerhin Platz 36!] sollte lediglich Formsache sein.

Trackliste:
01. Nucleus
02. Inside The Flood
03. Ductus
04. Tell The End
05. Welcome Change
06. Waves
07. The Man Within
08. Breaker
Spielzeit: 00:55:23

Line-Up:
Martin „Marsen” Fischer – Vocals, Keyboard
David Jordan - Gitarre
Florian Füntmann - Gitarre
Jan Hoffmann - Bass
Janosch Rathmer - Drums
Michael Siegl [nnnon]
23.02.2013 | 18:21
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