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Band: Lord Of War bei Facebook Metalnews nach 'Lord Of War' durchsuchenLord Of War
Album:Celestial Pestilence
Genre:Death Metal, Deathcore, Melodic Death Metal
Label:Unique Leader
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:31.01.12
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"'Alien' als Deathcore-Soundtrack?"

In Form von „Celestial Pestilence“ ballert uns die kalifornische „Atmospheric Deathcore“-Truppe LORD OF WAR ihre Debütscheibe über Unique Leader Records um die Ohren.

Und die bewegt sich eigentlich primär im Todesblei-Bereich, schielt aber auch gelegentlich mal in Richtung Deathcore, Melodic Death und Progressive Death Metal, während über allem das Thema „Weltraum“ steht, wie auch schon das Intro „Contact“ verdeutlicht. „Alien“ und Konsorten lassen grüßen und also auch kein Wunder, dass die Jungs ihre Mucke selbst als „Space Metal“ bezeichnen. Schubladen hin oder her, denn trotz der acht vertretenen Stücke sind insgesamt nur fünf „richtige“ Songs vertreten, was „Celestial Pestilence“ bei einer Spielzeit von nur knapp 32 Minuten zu einem etwas kurzen Vergnügen macht. Hier wären ein bis zwei zusätzliche Songs definitiv sinnvoll gewesen, was aber dadurch wettgemacht wird, dass Titel wie das gelungene „Hamunaptra“, „The Machine“ oder auch das episch-atmosphärische „The Awakening“ es dafür in sich haben und richtig gut gemacht sind. Da stört es auch nicht, dass oftmals THE FACELESS, THE BLACK DAHLIA MURDER oder auch die Labelkollegen von RINGS OF SATURN durchschimmern, wobei LORD OF WAR abgesehen vom Instrumental „Bury Your Living“ nur wenige Breakdowns einsetzen – und wenn, dann jedoch songdienlich und nicht einfach aus Spaß an der Freude. Ansonsten hat die Band ihre Hausaufgaben gemacht, spielt schön auf den Punkt, weiß mit der nötigen Mischung aus technischem Anspruch, melodischen Soli, eingängigen Strukturen sowie der nötigen Härte zu überzeugen, sodass es auch nicht großartig stört, dass die Bassdrum manchmal etwas zu sehr wie aus der Retorte klingt und Sänger John Olgeirsson sicherlich variabler agieren könnte, da tiefe, wenn auch kraftvolle Growls eben nicht alles sind.

Fazit: Insgesamt liefern LORD OF WAR mit ihrem Erstling einen guten Einstand ab, der das Genre zwar nicht umkrempelt, aber die großen Aushängeschilder auch nicht einfach stumpf kopiert. Das nötige Zeug, um mehr zu reißen, hat das US-amerikanische Quintett jedenfalls, auch wenn ich nicht ganz verstehe, warum Unique Leader momentan einige Bands mit dieser musikalischen Ausrichtung unter Vertrag nehmen und anscheinend viel auf diese Karte setzen. Doch egal, man darf gespannt sein auf Album Nummer zwei, denn „Celestial Pestilence“ hat auf jeden Fall viele gute Momente, sodass LORD OF WAR hoffentlich keine Eintagsfliege bleiben.

Trackliste:
01. Contact
02. Celestial Pestilence
03. Hamunaptra
04. Warpath
05. Bury Your Living
06. Internment
07. The Machine
08. The Awakening
Spielzeit: 00:32:21

Line-Up:
John Olgeirsson – Vocals
Dan Richardson – Guitars
Alexx Walshaw – Guitars
Michael Hoskins – Bass
Brent Silletto – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
08.04.2012 | 10:10
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