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Band: Lordi Homepage Lordi bei Facebook Metalnews nach 'Lordi' durchsuchenLordi
Album:To Beast Or Not To Beast
Genre:Hard Rock, Heavy Metal, Sleaze Rock
Label:AFM Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:01.03.13
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"Allemal partytauglich"

Die Finnen LORDI hatten es im letzten Jahr nicht leicht: Nach dem ebenso tragischen wie unerwarteten Tod ihres Drummers verlässt auch Keyboarderin Awa die Band. Mittlerweile ist die finnischen Maskentruppe allerdings wieder komplett und hat mit „To Beast Or Not To Beast“ obendrein ein neues Album eingeprügelt, welches dieser Tage über das einheimische Label AFM Records erscheint.

Auch auf ihrem neuen Album machen die Finnen getreu ihrem Image wieder auf besonders böse und lassen zu ihrem gewohnt mächtigen Riffs einen lachhaften Geisterbahn-Text nach dem anderen vom Stapel – dass das nichts als Affentheater ist, weiß die Band selbst am besten und so lange das Gesamtbild stimmt, ist da ja auch nichts Verkehrtes dran. Das Problem mit „To Beast Or Not To Beast“ ist jedoch, dass besagtes Gesamtbild nach fünf Alben langsam nicht mehr so spannend ist: Selbst jene Bands, die einst tatsächlich allerorts für Krisensitzungen besorgter Eltern sorgten, wissen, dass heute kein Mensch mehr befürchtet, dass Rock ’n’ Roll schlechten Einfluss auf die Jugend haben könnte. Was auf Alben wie „Get Heavy“ also noch ganz niedlich war läuft in Songs wie „We’re Not Bad For The Kids [We’re Worse]“, „I Luv Ugly“ oder „Sincerely With Love“ und auch so ziemlich jeder anderen Nummer auf der neuen LORDI-Platte, die eben diesem „Schule ist doof“-Pathos der seligen 80er auf platteste Art und Weise huldigt, weithin ins Leere. Ähnlich wie bei POWERWOLF macht das, was Mr. Lordi und seine Heerscharen des Bösen auf Platte Nummer sechs zu bieten haben, kurzzeitig durchaus großen Spaß und bringt sicherlich bei jedermann, der eingängigen Mitsing-Refrains nicht von Haus aus abgeneigt ist, den Taktfuß zum Wippen, denn partytauglich sind LORDI allemal, allerdings erweisen sich Alben wie „To Beast Or Not To Beast“ in ihrer Eindimensionalität in der Regel als recht kurzlebig. Dennoch muss man den Finnen aus rein musikalischer Sicht durchaus zunehmende Reife zugestehen, denn insgesamt gibt es auf ihrem neuen Album mehr und vor allem anspruchsvollere Leadgitarren und auch Songs wie das tatsächlich überaus gelungene „Something Wicked This Way Comes“ oder „Candy For The Cannibal“ – den Kindergartentext zur Seite – zeugen durchaus von zunehmender schreiberischer Routine und beweisen, dass die Finnen nach wie vor Potenzial haben, welches sie auf „To Beast Or Not To Beast“ jedoch mitnichten ausschöpfen. Auch mit der etwas pappigen Produktion hat sich die Truppe sicher keinen allzu großen Gefallen getan, denn während die Songs wie eingangs behauptet durchaus fett aus den Boxen kommen, so könnte doch auch so gradlinige Musik wie die von LORDI ein etwas filigraneres Klangbild vertragen. Richtig cool ist hingegen, dass man zu Ehren des verstorbenen Otus ein Live-Drumsolo des Herrn ans Ende des Albums gepackt hat - Pommesgabel für eine große Geste!

Wie so ziemlich jede Platte aus dem Hause LORDI kann auch „To Beast Or Not To Beast“ problemlos auf jeder Party laufen und wird dort mit zunehmendem Bierkonsum wohl auch für beste Stimmung sorgen. Wer sich die Scheibe allerdings am nächsten Tag noch mal alleine im heimischen Wohnzimmer zu Gemüte führt, dem werden schnell die Grenzen des Gebotenen auffallen – das ist schade, denn LORDI haben ihr Potenzial in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, diesmal ist das Niveau ihrer Songs jedoch nicht durchgehend gleich hoch.

Trackliste:
01. We’re Not Bad For The Kids [We’re Worse]
02. I Luv Ugly
03. The Riff
04. Something Wicked This Way Comes
05. I’m The Best
06. Horrifiction
07. Happy New Fear
08. Schizo Doll
09. Candy For The Cannibal
10. Sincerely With Love
11. SCG6: Otus Butcher Clinic
Spielzeit: 00:43:18

Line-Up:
Mr. Lordi - Vocals
Amen - Guitar
Ox - Bass
Hella - Keyboards
Mana - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
04.03.2013 | 17:58
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