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Cover von Lost Society -- Terror Hungry
Band: Lost Society bei Facebook Metalnews nach 'Lost Society' durchsuchenLost Society
Album:Terror Hungry
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:04.04.14
CD kaufen:'Lost Society - Terror Hungry' bei amazon.de kaufen
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"Hungrig auf mehr"

Ihr ziemlich genau vor einem Jahr erschienenes Debüt „Fast Loud Death“ katapultierte die finnischen Nachwuchs-Metaller LOST SOCIETY von der totalen Unbekanntheit in die oberen Ränge der jüngeren Thrash Metal-Szene. Und weil die Truppe aus Helsinki am eigenen Leib erfahren durfte, dass sich harte Arbeit auszahlt, wird gar nicht lange gefackelt und trotz ausgiebiger Live-Präsenz mit „Terror Hungry“ gleich die nächste Platte veröffentlicht.

Also eines steht fest: LOST SOCIETY sind die erste Band seit den leider viel zu kurzlebigen Jungspunden MANTIC RITUAL, die es auf ihren Alben zu ähnlich geilen Riffs bringt wie die Amis in ihrem kurzen Gastspiel. Die Finnen verstehen es ganz im Stile von „Kill 'Em All“ klassisches Heavy Metal-Riffing mit einer gehörigen Portion rotziger „Leck mich“-Attitüde zu veredeln, was hier einmal mehr in herrlich unverbrauchten Hymnen für Headbanger resultiert. Schon das eröffnende „Game Over“ lässt dabei wohlige Erinnerungen an METALLICAs Anfangstage aufkommen und legt nahe, wie deren Debüt wohl 2014 geklungen hätte. Dennoch gilt nach wie vor, dass LOST SOCIETY nicht einfach bloß eine weitere Retro-Combo mit starkem Hang zur Bay Area der 80er sind. Die Jungens picken sich aus ihren Einflüssen schlicht all das raus, was ihnen gefällt und liefern so mit „Terror Hungry“ einmal mehr eine perfekt abgestimmte Mischung aus klassischem Heavy Metal, althergebrachtem Thrash und anarchischer Punk-Attitüde ab. So hört man etwa im schmissigen „Lethal Pleasure“ deutlich MEGADETH zu „Rust In Peace“-Zeiten heraus, der Titeltrack geht eher in Richtung MUNICIPAL WASTE auf Crack und das eingängige „Brewtal Awakening“ ist in Teilen eine gar rockige Hymne zum Fäusteschwingen. Dabei dürfen LOST SOCIETY nicht als Abklatsch der hier zur Orientierung genannten Bands verstanden werden – die Jungens machen schlicht keinen Hehl daraus, wo sie musikalisch herkommen, weisen aber dennoch mehr Eigenständigkeit als so ziemlich jede andere derzeit firmierende Nachwuch-Thrash-Band auf. Im Vergleich zum Erstlingswerk „Fast Loud Death“ wurde der PANTERA-Anteil abgesehen vom tonnenschweren „Overdosed Brain“ deutlich zurück genommen - soll heißen: Weniger Groove, mehr Thrash. Dafür ging das Selbstbewusstsein der Buben aus Helsinki offenbar steil nach oben. Die Songs auf „Terror Hungry“ fallen im Durchschnitt deutlich länger und nicht selten auch abwechslungsreicher als auf dem Debüt aus. Obendrein spielt die Leadgitarre auf Album Nummer zwei eine deutlich größere Rolle und so dürfen sich Fans nun viel öfter am nachgerade irrwitzigen Gefrickel der Herren Samy Elbanna und Arttu Lesonen erfreuen. Auch im Hinblick au die Produktion ihrer Alben treten LOST SOCIETY nicht auf der Stelle. „Terror Hungry“ klingt weniger roh und ungeschliffen als sein Vorgänger und punktet dafür mit fetterem Sound, der mehr aus einem Guss erscheint.

Mit ihren ersten beiden Alben präsentieren sich LOST SOCIETY schlicht als die heißesten Neuankömmlinge, die der Thrash Metal-Bereich derzeit zu bieten hat. Auf „Terror Hungry“ bleibt die Truppe der auf ihrem Erstlingswerk vorgestellten Formel treu und zeigt doch eine Entwicklung hin zu mehr Vielfalt und selbstbwussterem Songwriting. Fans von authentischem und anspruchsvollem Metal kommen an diesen Finnen schlichtweg nicht vorbei.

Trackliste:
01. Spurgatory
02. Game Over
03. Attaxic
04. Lethal Pleasure
05. Terror Hungry
06. Snowroad Blowout
07. Tyrant Takeover
08. Overdosed Brain
09. Thrashed Reality
10. F.F.E.
11. Brewtal Awakening
12. Mosh It Up
13. Wasted After Midnight
14. You Can't Stop Rock 'N' Roll [Bonustrack]
Spielzeit: 00:53:32

Line-Up:
Samy Elbanna - Guitar, Vocals
Arttu Lesonen - Guitar
Mirko Lehtinen - Bass
Ossi Paananen - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
30.03.2014 | 23:36
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