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Album:Where Angels Fear
Genre:Gothic Rock
Label:Scarlet Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:16.04.12
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"Gepflegte Unterhaltung..."

...ist ein Begriff, der wohl zum neuen LULLACRY Album passt wie kaum ein anderer. Schmuse Gothic für die angenehmen Stunden des Lebens. Muss ja keinesfalls etwas Schlechtes sein und ist es auch nicht. „Where Angels Fear“ ist das erste Album der Combo seit sieben Jahren und es ist zu erwarten, das die Fanschar durchweg begeistert sein dürfte. Gute Chartplatzierung in der finnischen Heimat dürften vorprogrammiert sein, eben darauf zielt die geschmeidige Produktion.

Denn auf „Where Angels Fear“ befinden sich doch einige schöne Songs, die als coole Mainstream Beschallung taugen und die einem warm ums Herz werden lassen. Tanjas klebrig süßschaurige Stimme mag so Manchen in Verzückung bringen, gibt sie doch der Band diesen mehr oder weniger eigenständigen Touch. Natürlich kommt hier und dort mal so ein wenig das LACUNA COIL Feeling durch, auch wenn Frau Lainio meist die ganz große Klasse einer Frau Scabbia verfehlt. Im Großen und Ganzen aber bewegen sich LULLACRY sicher und gekonnt auf konsequent anständigem Gothic Niveau. Musik, die man einfach nur so genießen kann, ohne daß es darauf ankommt, das Universum neu zu erfinden. „Feel My Revenge“, Rache ist ja bekanntlich süß, kommt genau diese Melancholik zum Tragen und bei „Stay“ müssen dann endgültig die Taschentücher auf den Tisch. Etwas flotter ist da schon „I Am“, das spürbar vorhandene SENTENCED Trademarks offenbart. Höhepunkt der Scheibe ist allerdings das strategisch günstig platzierte „Thousand Suns“, welches relativ tanzbar daher kommt. Warum nun ausgerechnet der für meinen Geschmack schwächste Song „Bad Blood“, als erste Single ausgekoppelt wird, wissen wohl nur die Götter.

Schön, zu schön...ob es den Finnen/innen gelingen wird, ihr Fanpotential nach sieben Jahren Abwesenheit zu mobilisieren oder gar neue Freunde zu finden, ist schwer vorherzusehen. Das Album ist überdurchschnittlich, nicht mehr und nicht weniger. Kein Meilenstein, kein Ausschuß. Bequemer Sound, der in jeden Schuh passt und dem es an Ecken und Kanten weitesgehend mangelt. Aber warum auch, denn letztenendes will der Mensch, in diesem Falle die Zielgruppe, die auf Gothic Rock mit fermalen Gesang steht, einfach nur unterhalten werden. Das klappt ordentlich bis gut, auch wenn meine Repeat Taste nicht unbedingt überfordert wird.

Trackliste:
01 – Antidote To You
02 – Still An Angel
03 – Thousand Suns
04 – Feel My Revenge
05 – Bad Blood
06 – All Behind
07 – Gone Are The Days
08 – I Am
09 – Broken (Into Pieces)
10 – Where Angels Fear
11 – Stay
Spielzeit: 00:43:15

Line-Up:
Tanja Lainio - Gesang
Sami Vauhkonen - Gitarre
Sauli Kivilahti - Gitarre
Kimmo „Heavy“ Hiltunen - Bass
Jukka Outinen - Schlagzeug
Frank Wilkens [Fränky]
09.04.2012 | 14:40
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