.: SUCHE
    Erweiterte Suche
News zu Lux Ferre
Mehr aus den Genres
CD Review: Averse Sefira - Advent Parallax

Averse Sefira
Advent Parallax


Black Metal, Modern Metal
4 von 7 Punkten
"Im Westen nichts neues"
CD Review: Trollskogen - Einsamkeit

Trollskogen
Einsamkeit


Black Metal
5 von 7 Punkten
"Deprimierend einfühlsam"
CD Review: Posthum - Posthum

Posthum
Posthum


Black Metal
3.5 von 7 Punkten
"Mmmh... Erbsensuppe?!?"
CD Review: Ajattara - Äpäre

Ajattara
Äpäre


Black Metal
5 von 7 Punkten
"Der Eisberg überrollt den Propheten"
CD Review: Cult Of Fire - मृत्यु का तापसी अनुध्यान

Cult Of Fire
मृत्यु का तापसी अनुध्यान


Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Die können's, diese Tschechen!"
CD Review: Shrapnel - Raised On Decay

Shrapnel
Raised On Decay


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Ein Schritt nach vorne"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Lux Ferre -- Atrae Materiae Monumentum
Band: Lux Ferre Homepage Lux Ferre bei Facebook Metalnews nach 'Lux Ferre' durchsuchenLux Ferre
Album:Atrae Materiae Monumentum
Genre:Black Metal
Label:Ketzer Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.11.09
CD kaufen:'Lux Ferre - Atrae Materiae Monumentum' bei amazon.de kaufen
Share:

"Verlangen nach Verzweiflung"

Diesmal geht die Reise nach Portugal, schön in die Sonne und ans Meer. Frauen, Sonnenschirme und Cocktails! Doch zurzeit sind auch dort maximal 15°C und der Strand von Regen gezeichnet. Grund genug sich dem Black Metal aus diesen Gefilden zuzuwenden. Also dann, die Badenixen aus dem Kopf geschlagen und LUX FERRE hinein lassen, denn diese haben mit „Atrae Materiae Monumentum“ ihr zweites Full-Length auf den Markt gebracht und ihre Songs sind kalt wie der nördlichste Winter.

LUX FERRE haben mit Licht nicht viel gemeinsam und wie es der Name schon sagt, ertragen sie es nur, denn in ihrer Musik findet man eher die dunklen Seiten des Lebens beschrieben. Die vorurteilshafte Lebensfreude und heitere Mentalität, die man den Südländern immer zuschreibt, ist bei diesen Mannen nicht zu finden, hier regiert die Depression. Die Portugiesen spielen sehr sentimentalen Mid-Tempo Black Metal mit stets depressiver Note, der von Verzweiflung und dem menschlichen Ableben geprägt ist. Die Riffs sind durchgängig traurig gehalten, lang gezogene ausgiebige Moll-Töne die vor Schmerz nur so kreischen, aber im Innersten stets ein kleinen Funken Kraft versteckt halten, der durch die Rhythmusgruppe gut unterstützt wird und noch letzte Wutreserven mobilisiert. Dazu helfen taktgenaue Double-Bass Orgien, welche durch zielgerichtete Snare-Schläge interpunktiert werden. Ein sehr harmonisches, rhytmisches Schlagzeug, welches zwar puristisch, aber stets durchdacht eingesetzt wird und den Songs gut beisteht. Live müssen die Jungens leider auf einen Drum-Computer zurück greifen, da sie bisher noch keinen passenden Trommlerjungen gefunden haben, der sie auf der Bühne unterstützen kann. Für dieses Album zeigte sich Pedro Moreira an den Trommeln verantwortlich. Stimmlich ist „Atrae Materiae Monumentum“ von klagend-schreiender Natur mit einem Hauch Misanthropie in der Kehle. Eine gute Untermalung zu den oben schon erwähnten, stimmungsvollen Riffs. Eine Atmosphäre, die der aktuellen Jahreszeit durchaus angemessen ist und einen in den Tiefen des eigenen Pessimismus gut auffängt. Wohl am ehesten mit der umstrittenen POSTHUM Scheibe oder END vergleichbar, nur eine Brise düsterer.

Es bleibt nur zu hoffen, dass LUX FERRE recht bald einen permanenten Schlagzeuger finden, denn dies hier ist ein gutes Album mit vielen angenehmen Melodien, welche sehr stimmungs- und gefühlvoll wirken. Guter Black Metal mit einigem Tiefgang und kurzweiligem Hörvergnügen. Es ist jedoch zu erwarten, dass die Langzeit-Leistung etwas geringer ausfällt, da die Songs allesamt einer sich ähnelnden Atmosphäre zugeteilt sind und somit nicht übermäßig abwechslungsreich sind. Kalter, guter Black Metal mit wenigen Schönheitsfehlern. "Du bist doch kein Portugiese, Mann..."

Trackliste:
1. O Caminho
2. The Bell Of Fate
3. Atrae Materiae Monumentum
4. Correntes
5. Pira
6. Breu
7. Thirst Of Despair
8. Dormente
Spielzeit: 00:40:31

Line-Up:
Devasth - Vocals, Programming
Pestilens - Guitars
Vilkacis - Bass
Tobias Naumann [Necrologue]
22.12.2009 | 14:22
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin