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Cover von Lux Ferre -- Atrae Materiae Monumentum
Band: Lux Ferre Homepage Lux Ferre bei Facebook Metalnews nach 'Lux Ferre' durchsuchenLux Ferre
Album:Atrae Materiae Monumentum
Genre:Black Metal
Label:Ketzer Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.11.09
CD kaufen:'Lux Ferre - Atrae Materiae Monumentum' bei amazon.de kaufen
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"Verlangen nach Verzweiflung"

Diesmal geht die Reise nach Portugal, schön in die Sonne und ans Meer. Frauen, Sonnenschirme und Cocktails! Doch zurzeit sind auch dort maximal 15°C und der Strand von Regen gezeichnet. Grund genug sich dem Black Metal aus diesen Gefilden zuzuwenden. Also dann, die Badenixen aus dem Kopf geschlagen und LUX FERRE hinein lassen, denn diese haben mit „Atrae Materiae Monumentum“ ihr zweites Full-Length auf den Markt gebracht und ihre Songs sind kalt wie der nördlichste Winter.

LUX FERRE haben mit Licht nicht viel gemeinsam und wie es der Name schon sagt, ertragen sie es nur, denn in ihrer Musik findet man eher die dunklen Seiten des Lebens beschrieben. Die vorurteilshafte Lebensfreude und heitere Mentalität, die man den Südländern immer zuschreibt, ist bei diesen Mannen nicht zu finden, hier regiert die Depression. Die Portugiesen spielen sehr sentimentalen Mid-Tempo Black Metal mit stets depressiver Note, der von Verzweiflung und dem menschlichen Ableben geprägt ist. Die Riffs sind durchgängig traurig gehalten, lang gezogene ausgiebige Moll-Töne die vor Schmerz nur so kreischen, aber im Innersten stets ein kleinen Funken Kraft versteckt halten, der durch die Rhythmusgruppe gut unterstützt wird und noch letzte Wutreserven mobilisiert. Dazu helfen taktgenaue Double-Bass Orgien, welche durch zielgerichtete Snare-Schläge interpunktiert werden. Ein sehr harmonisches, rhytmisches Schlagzeug, welches zwar puristisch, aber stets durchdacht eingesetzt wird und den Songs gut beisteht. Live müssen die Jungens leider auf einen Drum-Computer zurück greifen, da sie bisher noch keinen passenden Trommlerjungen gefunden haben, der sie auf der Bühne unterstützen kann. Für dieses Album zeigte sich Pedro Moreira an den Trommeln verantwortlich. Stimmlich ist „Atrae Materiae Monumentum“ von klagend-schreiender Natur mit einem Hauch Misanthropie in der Kehle. Eine gute Untermalung zu den oben schon erwähnten, stimmungsvollen Riffs. Eine Atmosphäre, die der aktuellen Jahreszeit durchaus angemessen ist und einen in den Tiefen des eigenen Pessimismus gut auffängt. Wohl am ehesten mit der umstrittenen POSTHUM Scheibe oder END vergleichbar, nur eine Brise düsterer.

Es bleibt nur zu hoffen, dass LUX FERRE recht bald einen permanenten Schlagzeuger finden, denn dies hier ist ein gutes Album mit vielen angenehmen Melodien, welche sehr stimmungs- und gefühlvoll wirken. Guter Black Metal mit einigem Tiefgang und kurzweiligem Hörvergnügen. Es ist jedoch zu erwarten, dass die Langzeit-Leistung etwas geringer ausfällt, da die Songs allesamt einer sich ähnelnden Atmosphäre zugeteilt sind und somit nicht übermäßig abwechslungsreich sind. Kalter, guter Black Metal mit wenigen Schönheitsfehlern. "Du bist doch kein Portugiese, Mann..."

Trackliste:
1. O Caminho
2. The Bell Of Fate
3. Atrae Materiae Monumentum
4. Correntes
5. Pira
6. Breu
7. Thirst Of Despair
8. Dormente
Spielzeit: 00:40:31

Line-Up:
Devasth - Vocals, Programming
Pestilens - Guitars
Vilkacis - Bass
Tobias Naumann [Necrologue]
22.12.2009 | 14:22
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