.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Macabre
Reviews von Macabre
CD Review: Macabre - Murder Metal

Macabre
Murder Metal


Death Metal
6 von 7 Punkten
"Macabre machen Murder Metal. Und damit das auch der Allerletzte endlich mitbekommt,... [mehr]"
Mehr aus den Genres
CD Review: Pain Of Salvation - Road Salt One

Pain Of Salvation
Road Salt One


Prog Rock, Prog-Metal
7 von 7 Punkten
"Von A - Z genial!"
CD Review: Entombed - When In Sodom

Entombed
When In Sodom


Death Metal
6 von 7 Punkten
"Good old boys drinking whiskey and wine..."
CD Review: Kataklysm - Prevail

Kataklysm
Prevail


Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Oh, wie schön ist Kanada?!"
CD Review: Time Requiem - Optical Illusion

Time Requiem
Optical Illusion


Prog-Metal
4 von 7 Punkten
"Der Malmsteen des Keyboards"
CD Review: Dawn Of Demise - Lacerated [MCD]

Dawn Of Demise
Lacerated [MCD]


Brutal Death, Death Metal
5 von 7 Punkten
"Kompakt und gut"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Cover von Macabre -- Grim Scary Tales
Band: Macabre Homepage Macabre bei Facebook Metalnews nach 'Macabre' durchsuchenMacabre
Album:Grim Scary Tales
Genre:Crossover, Death Metal, Prog-Metal
Label:Hammerheart Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.01.11
CD kaufen:'Macabre - Grim Scary Tales' bei amazon.de kaufen
Share:

"Ein Mordsvergnügen!"

Manchmal kommen sie wieder. Das lässt sich nicht nur von bösen Menschen mit Beilen sagen, sondern auch für diejenigen, die darüber singen – was im Bereich Metal seit nunmehr 25 Jahren MACABRE mit einer Konsequenz tun, die wirklich beeindruckend ist.

Nun ist es also da, das Nachfolgewerk zum 2003 veröffentlichten "Murder Metal". Der neueste Streich der drei Amerikaner hört auf den Namen "Grim Scary Tales" und befasst sich inhaltlich vornehmlich mit fiesen Blutvergießern vergangener Zeiten. Den Anfang macht "Locusta", zeitlich im Rom des ersten Jahrhunderts nach Christus und musikalisch im typischen MACABRE-Stil angesiedelt. Auf ein paar wuchtige Riffs und waghalsige Basslinien folgen wie Hornissen sirrende Gitarren- und Bassläufe, dazu Frontmann Corporate Deaths ureignes, manisches Kreischen, Giften und Röcheln. Ein sperriger Einstieg, der wohl vor allem eines klar machen soll: MACABRE sind keineswegs altersdement und "mal eben im Proberaum nachzocken" könnt ihr weitgehend knicken. Doch "Grim Scary Tales" wäre eine traurige Angelegenheit, wenn das Trio nicht schon gleich mit "Nero's Inferno" ihrem abstrusen Humor nachgäben. So wartet das eingängige, beinahe kinderliedartige Stück über den Zündelkaiser sowohl mit musikalischen Finessen im Hintergrund als auch mit weitgehend klarem und vor allem im Refrain herrlich übertriebenem Gesang mit Vibratoeinlagen auf. Und genau diese Mischung aus hartem Metal mit kranken Vocals, Kinderreim-Refrains und stilistischer Abwechslung ist es, die MACABRE auch anno 2011 zu einer einzigartigen Band macht. Wer es schafft, VENOM so nachzuspielen, dass man NIRVANA auf einmal als stark von ihnen inspiriert erkennen kann, wer sich nicht scheut, den Uralt-Schlager "Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da" mit garstigen Metalriffs und rappelndem Schlagzeug zu einer ganz besonderen Hymne zu verschneiden, dem gebührt aller Respekt.

Kein einzelner Song auf "Grim Scary Tales" klingt wie der andere. Daher kann man MACABREs neuem Werk bei bösem Willen auch mangelnde Einheitlichkeit und Zerfahrenheit vorwerfen. Aber anhand von Perlen wie unter anderem dem brachialen "Dracula", dem Country-Schenkelklopfer "The Bloody Benders", dem VENOM-Cover "Countess Bathory" und "The Sweet Tender Meat Vendor" wird wohl niemand aus seinem Herzen eine Mördergrube machen wollen – höchstens aus seiner CD-Sammlung!

Trackliste:
01. Locusta
02. Nero's Inferno
03. The Black Knight
04. Dracula
05. Countess Bathory [VENOM-Cover]
06. Burke & Hare
07. Mary Ann
08. The Bloody Benders
09. Lizzie Borden
10. Bella The Butcher
11. The Ripper Tramp From France
12. The Kiss Of Death
13. The Seet Tender Meat Vendor
Spielzeit: 00:45:46

Line-Up:
Corporate Death - Gitarre, Gesang
Nefarious - Bass
Dennis The Menace - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
21.01.2011 | 22:09
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin