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"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Macbeth -- Wiedergänger
Band: Macbeth Homepage Macbeth bei Facebook Metalnews nach 'Macbeth' durchsuchenMacbeth
Album:Wiedergänger
Genre:Heavy Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:28.09.12
CD kaufen:'Macbeth - Wiedergänger' bei amazon.de kaufen
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"Fetter Brocken"

Die Erfurter MACBETH sind zurück. Drei Jahre nach ihrem fulminanten „Gotteskrieger“ Album legen sie mit „Wiedergänger“ einen konsequenten Nachfolger hin, der in keinster Weise vor irgend etwas Respekt zu haben braucht.

Heavy Metal mit deutschen Texten, das stößt bei manchen schon sauer auf. Noch dazu von einer Band, die bereits zu seligen DDR Zeiten unsere geliebte, harte Musik hinter dem eisernen Vorhang vorzüglich repräsentiert hat. Aber wie schon erwähnt, hat „Gotteskrieger“ eines geschafft. Nämlich, das diese Band sich einen Platz auf der teutonischen Metal Landkarte gesichert hat, den es nun zu festigen gilt. Und „Wiedergänger“ ist wahrlich etwas, das mit Fug und Recht der Band einen weiteren Schub in Richtung Popularität geben wird, oder zumindest geben sollte. Bereits der Einstieg „Kamikaze“ zeigt einmal mehr, das hier keine Gefangenen gemacht werden. Der Auftakt beginnt ungewohnt Thrash lastig, was aber angesichts der Qualität dieser Nummer nicht im Geringsten stört. Im Gegenteil. Das Thema Kannibalismus kommt dann bei „Fritz H.“ zum Zuge, bei "Fleisch" wird dann die Organspende unter die Lupe genommen. Die Band weiß, wie man mit unserer Sprache umgehen kann. Sicher, das Thema Krieg und Heldentod wird auch hier wieder einmal bemüht. Aber, liebe Kollegen von VARG und Co. Man höre sich die Trilogie „Stalingrad“ an. Bei der Aufarbeitung der wohl größten und sinnlosesten Schlacht aller Zeiten [ ...als ob nicht alle Schlachten derart sinnlos wären ] geht es nicht um das übliche Wir-ziehen-mit-der-Fahne-voran-in-den-Tod, hier hat man sich bemüht, um die Grausamkeit dieses realen Wahnsinns in sensible, aber schonungslose Lyrik zu verpacken. Musikalisch lassen es die Jungs definitiv schon mal gar nicht anbrennen. Straighter, echter Heavy Metal halt. Mit allem, was dazu gehört. Außer Balladen und Orchester, wie sich wohl versteht. Mal etwas schneller, mal im Midtempo, mal etwas behäbiger.

MACBETH schaffen es, über die komplette Distanz ein konsequent straffes Qualitätslevel zu halten, vor dem ich niederknien möchte. Songs wie „Begraben“, „Wiedergänger“ oder eben die „Stalingrad“-Trilogie sind Headbangers Finest. In der heutigen Zeit, in der sich viele deutschsprachige Bands entweder an den ONKELZ oder an RAMMSTEIN orientieren, was ja nicht grundsätzlich schlecht ist oder sein muss, haben wir es hier mit einer Band zu tun, die konsequenterweise ihr eigenes Ding durchzieht und sich mit diesem Album ihre Fanschar nicht nur sichern, sogar etwas vergrößern dürfte. Auch oder gerade weil man sich im Hause MACBETH Mühe gibt, modern und aufgeschlossen zu klingen, ohne irgendwelchen gerade angesagten Trends hinterher zu kriechen.

Trackliste:
01. Kamikaze
02. Fritz H.
03. Begraben
04. Fleisch
05. Stück Für Stück
06. Gladiator
07. Wiedergänger
08. Stalingrad - Kanonenfutter
09. Stalingrad - Untergang
10. Stalingrad - Das Kreuz
Spielzeit: 01:02:21

Line-Up:
Oliver "Olli" Hippauf - Vocals
Ralf "Zeidler" Klein - Guitar
Alexander Kopp - Guitar
Hanjo Papst - Bass
Simon Mengs - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
21.09.2012 | 12:26
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