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Album:A View From The End Of The World
Genre:Avantgarde/Electronica, Experimental, Power Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:03.12.10
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"Für alle alten Rollenspiel-Fans/RPG-Freaks"

Wie haben wir nicht alle mit Terra, Link, Sonic, Bartz, Crono oder Mario gelitten, wenn sie den Kampf gegen das Böse aufgenommen haben. Wie viele Stunden saßen wir vor den Bildschirmen und haben mit ihnen geträumt, gekämpft und gehofft? Wer an dieser Stelle – und vor allem bei der Namenreinfolge – keine Ahnung hat, worum es geht, der wird wohl auch kaum die Musik von MACHINAE SUPREMACY verstehen. Natürlich war bei den angeführten Namen die Rede von alten Spielehelden – der etwas älteren Gamergeneration. Und was hat das jetzt mit MACHINAE SUPREMACY zu tun? Ganz einfach: Die Band zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein 8-Bit Soundsystem benutzt, wodurch man dem Album einen Sound verpasst, der klingt, wie die alten Soundtracks der Spiele… aber erst einmal ganz von Vorne…

MACHINAE SUPREMACY sind fünf Schweden, die inzwischen ihr drittes Album aufgenommen haben und die eine wirklich interessante Idee hatten. Den Einen wird es tierisch auf die Eier gehen, den Anderen wird es wie eine Erleuchtung vorkommen. Wie geschrieben, benutzt die Band ein altes Bit-Musik-System um ihre Lieder anzureichern. Die Musikabschnitte, die dadurch zustande kommen, klingen wie aus den frühren Final Fantasy’s etc. Das bringt alte Zocker und vor allem RPG-Fans fast zum weinen – wenn sie da auf einmal die alten Sounds um die Ohren bekommen. Textlich dreht sich bei der Band natürlich alles über die Spielewelt und so ist die ganze Sache von vorne bis hinten abgestimmt. Aus musikalischer Sicht, ist die Rohmasse reiner Power-Metal mit einer priese Hard-Rock und interessanten Strukturen. Dass ganze wird dann mit der originellen Idee aufgearbeitet und fertig ist die einzigartige Mischung. Sänger Robert Stjärnström glänzt am Mikro kein bisschen und auch die Strukturen sind zwar nicht 08/15 aber auch keine neue Erfindung des Rades – und trotzdem: All dies benötigen die Jungs nicht, da man es schafft, mit einer Idee, die 90% der Welt anpissen dürfte, einen Sound zu schaffen, der eine Hand voll Menschen sehr glücklich machen wird. Es sei angemerkt, dass die Band sich nicht, wie man es nun vermuten könnte, dauerhaft auf dem 8-Bit-Sound ausruht und diesen in jede freie Sekunde presst. Nein, vielmehr tauchen diese Soundeinlagen sehr bedacht in den Liedern auf. Drei bis Vier Lieder sind ziemlich durchzogen mit dem Sound, alle anderen haben angemessene Anteile. Man mag anscheinend nicht plakativ mit dieser Besonderheit protzen, sowie es DRAGONFORCE in jeder Sekunde mit der Geschwindigkeit tun. Manchmal ist weniger mehr und so wirkt das Ganze nicht überladen und vor allem kann man der Band so nicht vorwerfen, dass sie sich nur auf ihrer einen Idee ausruhen. Wer Bock hat, den normalen Sound der Band zu testen, der sollte den Opener anhören. Um sih die Dröhnung zu geben kann man "Action Girl", als Hörprobe empfehlen und wer die totale Epikkeukle will und zugleich auf die Strukturen gespannt ist, der sollte sich den letzten Track "Remnant [March Of The Undead IV]" geben!

Große Fehler hat das Album nicht und darum gibt es hier volle Punktzahl. Bitte versteht mich an dieser Stelle nicht falsch. Die Review geht vor allem an alte Gamer und alle, die mit dem alten Sound etwas anfangen können. Natürlich ist so eine lustige und zugleich wundervolle Idee, unter dem Begriff „Kult“ abzustempeln. Man mag eben eine ganz bestimmte Zielgruppe erreichen und eben aus dieser Zielgruppe heraus, gibt es die Höchstnote, die außer Konkurrenz läuft.

Trackliste:
01 A View From The End Of The World
02 Force Feedback
03 Rocket Dragon
04 Persona
05 Nova Prospect
06 World Of Light
07 Shinigami
08 Cybergenesis
09 Action Girl
10 Crouching Camper Hidden Sniper
11 Indiscriminate Murder Is Counter Productive
12 One Day In The Universe
13 The Greatest Show On Earth
14 Remnant [March Of The Undead IV]
Spielzeit: 01:02:05

Line-Up:
Johan Hedlund – Bass
Robert Stjärnström – Vocals
Jonas Rörling – Guitar
Andreas Gerdin – Keybaord
Niklas Karvonen - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
27.12.2010 | 18:19
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