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Band: Machine Head Homepage Machine Head bei Facebook Metalnews nach 'Machine Head' durchsuchenMachine Head
Album:Bloodstone & Diamonds
Genre:Groove Metal, Modern Metal, Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:07.11.14
CD kaufen:'Machine Head - Bloodstone & Diamonds' bei amazon.de kaufen
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"Steine und Diamanten"

Eines muss man Robb Flynn ja lassen. Er zieht die MACHINE HEAD-Sache mit sturer Konsequenz seit zwanzig Jahren erbarmungslos durch. Bereits mit dem schwungvollem Debütalbum „Burn My Eyes“ zeigte die Band der in den neunziger Jahren schwächelnden Heavy Metal-Branche den Mittelfinger. Irgendwie sind sie damit auch zu den Mitbegründern des „neuen“ Metals zu zählen, was nicht zuletzt auch ein Ausnahmealbum wie „The Blackening“ eindrucksvoll unterstrich. Drei Jahre nach „Unto The Locust“ macht sich also nun das achte Album bereit, unter die doch stetig wachsende Fanschar geworfen zu werden.

„Bloodstones & Diamonds“ ist vielseitig und mit so einigen Songs gesegnet, die schlicht und einfach zu beeindrucken verstehen. „Now We Die“ wird untermalt von einem Streicherensemble, bevor es in einen typischen MH-Nackenbrecher übergeht. Der geradezu sagenhafte Höhepunkt folgt mit „Sail Into The Black“. Mystischer Männerchoral, sparsam eingebaute Akustikgitarre und das Piano, oben drauf der zelebrierte Refrain. Düsternis, wie es so manch ambitionierte Black Metal-Combo nicht zu vermitteln vermag, drehen MACHINE HEAD am Ende noch die Geschwindigkeitsschraube deftig an, absolute Tendenz zum Klassiker. „In Comes The Flood“ vereint alle Aspekte dieser Platte und überzeugt ebenso wie das tonnenweise Emotionen transportierende „Damage Inside“. „Game Over“ ist eine durchdachte Thrash-Metal Hymne und am Ende gibt es dann mit „Take Me Through The Fire“ einen Mitsinghit oben drauf, der zwar nicht zwingend originell daherkommt, aber mit einer Mischung aus lockerem Mitteltempo und neumodischem Zeug punkten kann. Nun gibt es auf „Bloodstone & Diamonds“ auch ein paar, sagen wir mal unspektakuläre Songs, die letztendlich dafür sorgen, dass wir es wohl definitiv nicht mit dem besten MACHINE HEAD-Album aller Zeiten zu tun haben. Da wären in erster Linie „Killers & Kings“ und „Beneath The Silt“. Oder das komplett überflüssige „Imaginal Cells“-Instrumenatl-meets-Hörbuch-Gedöns. Wäre in kürzerer Form als Intro vertretbar, hier aber verliert das Teil seinen angestrebten Reiz.

MACHINE HEAD haben eine Menge hineingelegt in das Album. Emotionen, Experimentierfreude, Power und einige richtig fette Songs. „Bloodstone & Diamonds“ ist in der Summe vielleicht kein Jahrhundertwerk, zeigt aber dennoch, dass mit dieser Band immer noch zu rechnen ist. Starke Platte.

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Eigentlich durfte man aus dem Hause MACHINE HEAD nach dem „nur“ starken „Unto The Locust“ [2011] mal wieder einen Jahrhundert-Klassiker erwarten, der es mit dem immer noch unerreichten Debüt „Burn My Eyes“ [1994] und dem nur wenig schwächeren „The Blackening“ [2007] aufnehmen kann. Leider verkommt „Bloodstones & Diamonds“ dabei aber nicht zum erhofften Triumphzug, sondern zur mittelschweren Enttäuschung. Der Oakland-Vierer ist stets hörbar bemüht, Großes abzuliefern, verrennt sich dabei aber meist in schludrig arrangierten Song-Gebilden, die trotz vorgeschobener Eingängigkeit auch nach dem x-ten Durchlauf nicht zünden – wirklich
komplex oder gar progressiv ist hier jedenfalls so gut wie nichts. Kaum zu glauben, dass diese Band noch vor ein paar Jahren mit traumwandlerischer Sicherheit spannende Zehn-Minuten-Brocken wie „Clenching The Fists Of
Dissent“ oder „A Farewell To Arms“ konzipiert hat. Hier und da gibt es zwar wirklich große Momente [z.B. die Orchester- und zweistimmigen Tapping-Parts im pompösen Opener „Now We Die“ oder die zweite Hälfte der
düsteren Halb-Ballade „Sail Into The Black“], doch die Tracks selbst verkommen auf Dauer zu ermüdendem Stückwerk ohne Stringenz, dafür aber mit vielen redundanten Momenten. Natürlich ist das alles druckvoll produziert [abgesehen vom merkwürdigen Hi-Hat- und Ride-Becken-Sound bei manchen Parts] und oberflächlich unfassbar professionell, aber der Funke will einfach nicht überspringen. Kein Song kommt auf den Punkt, es gibt keinen eingängigen Hit [die Refrains von „Killers & Kings“ oder „Beneath The Silt“ bleiben zwar im Ohr, nerven aber eigentlich] und keinen alles zermalmenden Nackenbrecher. Erst in der Mitte der Scheibe hauen MACHINE HEAD bei dem über weite Strecken gutklassigen „Eyes Of The Dead“ wirklich thrashige Momente raus, die aber eindeutig die Ausnahme auf „Bloodstones & Diamonds“ bleiben. Das Sound-Scape-/Sprach-Sample-Instrumental „Imaginal Cells“ macht so ziemlich alles falsch, was „Real Eyes. Realize. Real Lies“ auf dem Debüt richtig gemacht hat und mit dem Rausschmeißer „Take Me Through The Fire“ hat man auf Krampf versucht, eine Mitmach-Hymne für kommende Live-Shows zu fabrizieren. Da „The Blackening“ bekanntlich gerne als MACHINE HEADs „Master Of Puppets“ bezeichnet wird, könnte man sagen, um bei METALLICA-Vergleichen zu bleiben, dass MACHINE HEAD hier versucht haben, ihr persönliches „Black Album“ zu schreiben. Gelungen ist es ihnen aber leider nicht.

nnnon | 3,5 von 7 Punkten

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Nachdem „Unto The Locust“ mich vor drei Jahren nicht wirklich vom Hocker gehauen hatte, sieht die Lage bei „Bloodstone & Diamonds“ schon wieder ganz anders aus: MACHINE HEAD zeigen sich so vielschichtig und ausgereift wie noch nie, das Songwriting, der Feinschliff und das Spielerische sind bestechend, die Produktion ist ausgezeichnet und schön wuchtig geworden. Und auch wenn nicht alles Gold ist, was glänzt [„Night Of The Long Knives“ und „Beneath The Silt“], befinden sich überwiegend Kracher auf der Scheibe. Beispielsweise die unter die Haut gehende Ballade „Damage Inside“, die bissige Abrechnung mit dem Heimatland USA [„In Comes The Flood“], aber auch das atmosphärische „Sail Into The Black“, das hasserfüllte „Game Over“ und das Groove-Monster „Eyes Of The Dead“. Fazit: Im Thrash/Groove/Modern Metal-Bereich sind MACHINE HEAD anno 2014 [wieder] weit vorne mit dabei und liefern mit „Bloodstone & Diamonds“ ein überaus gelungenes Album ab!

soulsatzero | 5,5 von 7 Punkten

Trackliste:
01. Now We Die
02. Killers & Kings
03. Ghosts Will Haunt My Bones
04. Night Of Long Knives
05. Sail Into The Black
06. Eyes Of The Dead
07. Beneath The Silt
08. In Comes The Flood
09. Damage Inside
10. Game Over
11. Imaginal Cells
12. Take Me Through The Fire
Spielzeit: 01:10:08

Line-Up:
Robb Flynn – Vocals, Guitar
Phil Demmel - Guitar
Jared MacEachern - Bass
Dave McClain - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
05.11.2014 | 16:17
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