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Interviews mit Machine Head
Reviews von Machine Head
Machine Head
Unto The Locust
Heavy Metal, Modern Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Meta[l]morphose eines Maschinenkopfes"
Machine Head
Through The Ashes Of Empires
Metalcore / Neo-Thrash / Nu-Metal / Hardcore
7 von 7 Punkten
"Wie gut muss es tun, den aufgestauten Aggressionen endlich mal wieder Luft machen zu könne... [mehr]"
Machine Head
Through The Ashes ... [Leserreview]
Metalcore / Neo-Thrash / Nu-Metal / Hardcore
7 von 7 Punkten
"Unglaublich!!! Wer kennt nicht das Gefühl, man hofft Jahr um Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt.... [mehr]"
Machine Head
Hellalive [Live]
Metalcore / Neo-Thrash / Nu-Metal / Hardcore
Keine Wertung
"Ein heftiges Livebrett liefern dieser Tage die Oaklandianer von MACHINE HEAD. Die am 08. D... [mehr]"
Live-Berichte über Machine Head
Mehr aus den Genres
Reverend Hound
Beyond Savagery
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"Für den Untergrund?"
Hangover
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"Der vertonte Brechreiz des Jahres"
Ramming Speed
Brainwreck
Grindcore, Punk, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Kleine Zeitreise durch den Thrash Metal"
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"Arschtritt in C#" | ||||||||||||||||||
| Mit „Hellalive“ liegt die letzte Live-CD aus dem Hause MACHINE HEAD schon knappe zehn Jahre zurück und seither hat die Band immerhin ihre drei erfolgreichsten Alben veröffentlicht. Dank entsprechend ausgiebiger Welttourneen konnte sich die Truppe inzwischen als eine der beliebtesten Live-Bands im modernen Metal-Sektor etablieren, weshalb es höchste Zeit für ein weiteres Live-Dokument der Kalifornier wird – selbiges erscheint passend zum 20-jährigen Bestehen der Formation und heißt „Machine F**king Head Live“. Wichtigstes Kriterium einer Live-CD ist natürlich die Atmosphäre, denn schließlich soll das Gebotene ja nicht so steril wie ein Studioalbum klingen – im Falle von „Machine F**king Head Live“ kann beruhigt aufgeatmet werden, denn die Live-Atmosphäre wurde hier bestens auf Platte gebannt: Wie etwa „Imperium“ zeigt, ist das Publikum stets zu hören, wurde aber während die Band spielt nie so laut in den Vordergrund gemischt, dass es künstlich klingt. Schon der Opener „I Am Hell [Sonata In C#]“ macht dabei im Stadionbetrieb einiges her, gelingt es der Band doch, brachiales Riffing und epische Passagen mit derselben Wucht auf die Bühne zu bringen. In Nummern wie „Beautiful Mourning“ oder „The Blood, The Sweat, The Tears“ mag Bandkopf Robb Flynn gerade bei cleanem Gesang schon mal etwas daneben liegen, aber erstens kommt das nicht gerade häufig vor und zweitens trägt derartiges ebenfalls zur authentischen Live-Atmosphäre bei. Schon CHILDREN OF BODOMs „Stockholm Knockout Live“ hat schließlich gezeigt, dass es Live-Mitschnitten durchaus zuträglich sein kann, gelegentliche Unsauberkeiten nicht nachträglich zu korrigieren. Und was die technische Umsetzung ihrer Songs angeht, so ist die Truppe ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Zwischen den Songs gibt es dann die üblichen dicke Hose-Ansagen, die man von Band und Genre schon zu Genüge kennt – das ist natürlich nicht unbedingt originell, aber alles andere wäre unpassend. Obendrein sympathisch: „Aesthetics Of Hate“ wird dem verstorbenen PANTERA-Gitarristen Dimebag Darrell gewidmet. Etwas ärgerlich ist es, dass für „Machine F**king Head Live“ nicht ein einzelner Abend sondern diverse Tourstationen festgehalten wurden. Das mag für manche Fans ja ganz spaßig sein, weil so jeder „sein“ Konzert mit zumindest einem Song mit nach hause nehmen darf, allerdings glaubt man ob modernster Studiotechnik hier und da doch Unterschiede zwischen den Aufnahmen festzustellen, was für ein weniger homogenes Klangbild sorgt. Davon abgesehen ist die Qualität des Dargebotenen allerdings angenehm hoch und während sich der Sound bestens mit dem Lärm der Anwesenden mischt und obendrein hinreichend nach Stadion klingt, wirkt die kompromisslose Riffattacke der Truppe zu keiner Sekunde verwaschen sondern stets standesgemäß fett. Die Tracklist enthält dabei das Wichtigste aus 20 Jahren MACHINE HEAD, wobei neben aktuellen Nummern von „The Blackening“ und vor allem „Locust“ auch betagtere Platten nicht zu kurz kommen dürfen und so ist selbst das Debüt der Herren mit immerhin zwei Songs vertreten – einzig das bei Fans umstrittene „The Burning Red“ wurde aus offensichtlichen Gründen bis auf einen Song außen vor gelassen. Dank moderner Aufnahmetechnik ist „Machnine F**cking Head Live“ eine durchweg amtliche Live-Platte geworden, die mit all ihren kleinen Unsauberkeiten, Ecken und Kanten für absolut authentische Konzert-Atmosphäre im heimischen Wohnzimmer sorgt. Obendrein stellen Robb Flynn und Co. nicht nur auch im Bühnenalltag herausragende technische Fähigkeiten zur Schau sondern räumen aktuellem wie traditionsreichem Material gleichermaßen viel Platz ein, weshalb diese Doppel-CD [nahezu] keine Wünsche von MACHINE HEAD-Fans offen lassen dürfte. | ||||||||||||||||||
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