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Cover von Machine Head -- Unto The Locust
Band: Machine Head Homepage Machine Head bei MySpace.com Metalnews nach 'Machine Head' durchsuchenMachine Head
Album:Unto The Locust
Genre:Heavy Metal, Modern Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:23.09.11
CD kaufen:'Machine Head - Unto The Locust' bei amazon.de kaufen
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"Meta[l]morphose eines Maschinenkopfes"

Da sind sie wieder, die Maschinenköpfe aus der Bay Area, und haben mit „Unto The Locust“, nach ihrem bereits mehr als wohlbeleumdeten Vorgänger-Album namens „The Blackening“, eine der von den Thrash-Fans wohl meist erwarteten Scheiben dieses Jahres im Schlepptau.

Artwork und Bandlogo scheinen einer ähnlichen Metamorphose unterworfen gewesen zu sein, wie die titelgebende Heuschrecken-Humanoiden-Schimäre auf dem Cover, denn die eröffnenden Klänge von „I Am Hell“ - ambitioniert auch noch als „Sonata In C#“ tituliert - fallen mit „Sangre Sani“ für MH-Verhältnisse eher ungewöhnlich aus, bevor endlich die gewohnt wuchtigen Thrash-Riffgewitter ihre Sensentätigkeit aufnehmen. Rob Flynns Reibeisen-Organ knurrt wie eh' und je, doch bereits „Be Still And Know“ läßt ob seiner filigranen Gitarrenarbeit erneut aufhorchen: sämtliche Trademarks sind zwar offensichtlich vorhanden, die thrashigen Breitseiten, die shreddenden Soli, aber da ist noch mehr: durchdachte Midtempo-Parts, Klargesang, wohldosierte Drums, die eben nicht durchwegs Vollgas dem Doppelbass frönen, vielschichtige Strukturen und Refrains mit Wiedererkennungswert und Harmonien, für die manche Göteborger ihre Großmutter veräußern würden.
Das düster-eingängige „Locust“ ist vollkommen zu Recht quasi der Single-Hit des Albums geworden, denn bereits die Eingangsmelodien bohren ihre Widerhaken in die Lauschlappen jedes redlichen Thrashers, hier gelingt Rob Flynn und seinen Mitstreitern [wie übrigens auch bei „Pearls For Swine“] tatsächlich eine schwer gelungene Symbiose aus gängigen Metalcore-Schemata, ihrem seit "Burn My Eyes" archetypisch brachialen Thrash-Stil, Gitarrenmelodien in Moll, ähnlich MEGADETH' „Countdown To Extinction“-Ära und gleichzeitig METALLICA zu seligen „Masters Of Puppets“-Zeiten.
„This Is The End“ zerrt dann endgültig das Luder Melodic Death Metal mit in sein Neo Thrash-Lotterbett, inklusive Klargesangsharmonien und erneut superbem Handwerk der kalifornischen Klampfenfraktion mit ungewöhlichen Breaks und Distortionparts. Beim schicksalschwangeren „The Darkness Within“ mit seinen bedeutungsschweren Lyrics singt Mr. Flynn formvollendet im Alternative Metal-Stil, man schwenkt gen STONE SOUR, mit nur kurzfristiger Mosh-Eruption.
Das finale „Who We Are“ bietet gar noch einen Kinderchor mit auf, doch selbst hiermit wissen MACHINE HEAD zu reüssieren, beweist doch die Oakland-Gang eindrucksvoll, wie schnell man dank klassischer Metal-Elemente eine veritable Schwermetall-Hymne vom Schlage „We Are The Fire [Anthem]“ ihrer juvenilen Labelmates TRIVIUM schaffen kann, bei der man einfach mitbangen muss.

MACHINE HEAD ist mit „Unto The Locust“ kein spontaner Klassiker, aber allemal ein facettenreiches Werk gelungen, das – nach dem preisgekrönten Vorgänger - einem weiteren Befreiungsschlag gleichkommt und mit dem sie sich endgültig aus ihrem Neo Thrash-Kokon befreit haben sollten, denn wesentlich bunter, aufgeschlossener und breitgefächerter kann man [Thrash] Metal aktuell vermutlich nicht spielen.
Wem diese Herangehensweise zu modern erscheint, der hat im Rahmen des immer noch grassierenden Retro-Thrash-Revivals ja mittlerweile mehr als genug hörbare Alternativen oder kann gerne weiterhin den „Davidian“-Moshpart in Endlosschleife hören...

Trackliste:
01. I Am Hell [Sonata In C#]
I. Sangre Sani
II. I Am Hell
III. Ashes To The Sky
02. Be Still And Know
03. Locust
04. This Is The End
05. The Darkness Within
06. Pearls For Swine
07. Who We Are
Spielzeit: 00:48:52

Line-Up:
Adam Duce - Bass
Robb Flynn - Vocals, Guitars
Dave McClain - Drums
Phil Demmel - Guitars
Dirk Konz [dkay] | 26.09.2011 | 23:03

Durchschnittliche Leserwertung: 4.2 / 7 Punkten

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Kommentar von: k
Wertung: 4.5/7 | 04.10.2011 -- 00:03
Läuft durch ... läuft durch ... entwickelt sich für mich nicht ... gefällt mir trotzdem irgendwie... *haut die alten Sachen rein*.. bleibt lieber dabei und hält es so, wie mit z.B. Soilwork, Slayer oder xXx ... Gut: Ja! Wichtig oder reizvoll für mich: Nein!
Kommentar von: Intikamcı
Wertung: 0.5/7 | 03.10.2011 -- 21:26
Ben senin boğazını KESERIM ve köpeklere atmak olacaktır!!!!!!!!!!!!

Bok değersiz parçası!!!!!!!!!!!!!!
Kommentar von: Anonymer Gast
Wertung: 0.5/7 | 01.10.2011 -- 14:50
ich mag käse
Kommentar von: james
Wertung: 3.5/7 | 28.09.2011 -- 11:01
No, Machine Head is only copies........
Kommentar von: crusoe
Wertung: 4.5/7 | 28.09.2011 -- 09:26
Es ist durchwachsen. Jedenfalls macht es mehr Spass, als es Gehalt hat.

Insgesamt wurde einfach zuviel aus dem Backkatalog 1:1 übernommen.
Kommentar von: Wolfszeit
Wertung: 5/7 | 27.09.2011 -- 20:56
Die neue Warbringer ist da irgendwie mehr nach meinem Geschmack.

Da gibts auch auf die Muetze, aber man merkt es ;)
Kommentar von: Gucker
Wertung: 6/7 | 27.09.2011 -- 18:01
Entbehrlicher Kommentar...
Sehr Gelungenes Album.
Kommentar von: Breothnatarh
Wertung: 0.5/7 | 27.09.2011 -- 12:27
Dümmliches Hammerkiloeierschwingen ohne heraushörbaren intelektuellen Anspruch. Entbehrlich.
Kommentar von: saschisch
Wertung: 5/7 | 27.09.2011 -- 09:01
Ich meinte natürlich Burn My Eyes ;)
Kommentar von: Anonymer Gast
Wertung: 7/7 | 27.09.2011 -- 08:49
Hammer!
Kommentar von: Saschisch
Wertung: 5/7 | 27.09.2011 -- 08:48
Das Album an sich macht einen Riesenspaß.
Allerdings gefiel mir The Blackening nicht so gut und Unto The Locust somit eine Steigerung für mich darstellt, vor allem auch wegen dem Abwechslungsreichtum und vor allem dem gelungenen versuch, nciht sich selbst zu kopieren.
Die zwei besten MH-Werke für mich sind Davidian und Through The Ashes of Empires.

"nur 5,5 Punkte bei solch einem positiven Review? Kann ich nicht ganz nachvollziehen..."

Find ich schon, das Fazit stellt das nochmal gut klar.
Und 5.5 Punkte sind doch echt gut.
Kommentar von: Wolfszeit
Wertung: 5.5/7 | 27.09.2011 -- 06:38
Das Teil ist auch nicht ganz so gut wie The Blackening. Gegen Ende wirds ein wenig langweiliger, vor allem der Kinderchor ueberzeugt mich nicht.

Sie kommen trotz kuerzerer Songs nicht immer auf den Punkt.
Kommentar von: mm
Wertung: 6.5/7 | 26.09.2011 -- 23:07
nur 5,5 Punkte bei solch einem positiven Review? Kann ich nicht ganz nachvollziehen...
Für mich ein sau starkes Album das aber leider nicht ganz an The Blackening ranreicht, denn dafür fehlen mir die wuchtigen brutalen MH-typischen Riffs, womit etwas an Härte verloren geht.
Außerdem hätten es nach 4 Jahren auch zwei Songs mehr sein können...
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