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"Gewandelt"
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Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
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Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
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"Melancholie aus Italien Teil Drei"
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"Meta[l]morphose eines Maschinenkopfes" | ||||||||||||||||||
| Da sind sie wieder, die Maschinenköpfe aus der Bay Area, und haben mit „Unto The Locust“, nach ihrem bereits mehr als wohlbeleumdeten Vorgänger-Album namens „The Blackening“, eine der von den Thrash-Fans wohl meist erwarteten Scheiben dieses Jahres im Schlepptau. Artwork und Bandlogo scheinen einer ähnlichen Metamorphose unterworfen gewesen zu sein, wie die titelgebende Heuschrecken-Humanoiden-Schimäre auf dem Cover, denn die eröffnenden Klänge von „I Am Hell“ - ambitioniert auch noch als „Sonata In C#“ tituliert - fallen mit „Sangre Sani“ für MH-Verhältnisse eher ungewöhnlich aus, bevor endlich die gewohnt wuchtigen Thrash-Riffgewitter ihre Sensentätigkeit aufnehmen. Rob Flynns Reibeisen-Organ knurrt wie eh' und je, doch bereits „Be Still And Know“ läßt ob seiner filigranen Gitarrenarbeit erneut aufhorchen: sämtliche Trademarks sind zwar offensichtlich vorhanden, die thrashigen Breitseiten, die shreddenden Soli, aber da ist noch mehr: durchdachte Midtempo-Parts, Klargesang, wohldosierte Drums, die eben nicht durchwegs Vollgas dem Doppelbass frönen, vielschichtige Strukturen und Refrains mit Wiedererkennungswert und Harmonien, für die manche Göteborger ihre Großmutter veräußern würden. Das düster-eingängige „Locust“ ist vollkommen zu Recht quasi der Single-Hit des Albums geworden, denn bereits die Eingangsmelodien bohren ihre Widerhaken in die Lauschlappen jedes redlichen Thrashers, hier gelingt Rob Flynn und seinen Mitstreitern [wie übrigens auch bei „Pearls For Swine“] tatsächlich eine schwer gelungene Symbiose aus gängigen Metalcore-Schemata, ihrem seit "Burn My Eyes" archetypisch brachialen Thrash-Stil, Gitarrenmelodien in Moll, ähnlich MEGADETH' „Countdown To Extinction“-Ära und gleichzeitig METALLICA zu seligen „Masters Of Puppets“-Zeiten. „This Is The End“ zerrt dann endgültig das Luder Melodic Death Metal mit in sein Neo Thrash-Lotterbett, inklusive Klargesangsharmonien und erneut superbem Handwerk der kalifornischen Klampfenfraktion mit ungewöhlichen Breaks und Distortionparts. Beim schicksalschwangeren „The Darkness Within“ mit seinen bedeutungsschweren Lyrics singt Mr. Flynn formvollendet im Alternative Metal-Stil, man schwenkt gen STONE SOUR, mit nur kurzfristiger Mosh-Eruption. Das finale „Who We Are“ bietet gar noch einen Kinderchor mit auf, doch selbst hiermit wissen MACHINE HEAD zu reüssieren, beweist doch die Oakland-Gang eindrucksvoll, wie schnell man dank klassischer Metal-Elemente eine veritable Schwermetall-Hymne vom Schlage „We Are The Fire [Anthem]“ ihrer juvenilen Labelmates TRIVIUM schaffen kann, bei der man einfach mitbangen muss. MACHINE HEAD ist mit „Unto The Locust“ kein spontaner Klassiker, aber allemal ein facettenreiches Werk gelungen, das – nach dem preisgekrönten Vorgänger - einem weiteren Befreiungsschlag gleichkommt und mit dem sie sich endgültig aus ihrem Neo Thrash-Kokon befreit haben sollten, denn wesentlich bunter, aufgeschlossener und breitgefächerter kann man [Thrash] Metal aktuell vermutlich nicht spielen. Wem diese Herangehensweise zu modern erscheint, der hat im Rahmen des immer noch grassierenden Retro-Thrash-Revivals ja mittlerweile mehr als genug hörbare Alternativen oder kann gerne weiterhin den „Davidian“-Moshpart in Endlosschleife hören... | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 4.2 / 7 Punkten
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Kommentar von: k
Wertung: 4.5/7 | 04.10.2011 -- 00:03
Kommentar von: Intikamcı
Wertung: 0.5/7 | 03.10.2011 -- 21:26
Bok değersiz parçası!!!!!!!!!!!!!!
Kommentar von: Anonymer Gast
Wertung: 0.5/7 | 01.10.2011 -- 14:50
Kommentar von: james
Wertung: 3.5/7 | 28.09.2011 -- 11:01
Kommentar von: crusoe
Wertung: 4.5/7 | 28.09.2011 -- 09:26
Insgesamt wurde einfach zuviel aus dem Backkatalog 1:1 übernommen.
Kommentar von: Wolfszeit
Wertung: 5/7 | 27.09.2011 -- 20:56
Da gibts auch auf die Muetze, aber man merkt es ;)
Kommentar von: Gucker
Wertung: 6/7 | 27.09.2011 -- 18:01
Sehr Gelungenes Album.
Kommentar von: Breothnatarh
Wertung: 0.5/7 | 27.09.2011 -- 12:27
Kommentar von: Anonymer Gast
Wertung: 7/7 | 27.09.2011 -- 08:49
Kommentar von: Saschisch
Wertung: 5/7 | 27.09.2011 -- 08:48
Allerdings gefiel mir The Blackening nicht so gut und Unto The Locust somit eine Steigerung für mich darstellt, vor allem auch wegen dem Abwechslungsreichtum und vor allem dem gelungenen versuch, nciht sich selbst zu kopieren.
Die zwei besten MH-Werke für mich sind Davidian und Through The Ashes of Empires.
"nur 5,5 Punkte bei solch einem positiven Review? Kann ich nicht ganz nachvollziehen..."
Find ich schon, das Fazit stellt das nochmal gut klar.
Und 5.5 Punkte sind doch echt gut.
Kommentar von: Wolfszeit
Wertung: 5.5/7 | 27.09.2011 -- 06:38
Sie kommen trotz kuerzerer Songs nicht immer auf den Punkt.
Kommentar von: mm
Wertung: 6.5/7 | 26.09.2011 -- 23:07
Für mich ein sau starkes Album das aber leider nicht ganz an The Blackening ranreicht, denn dafür fehlen mir die wuchtigen brutalen MH-typischen Riffs, womit etwas an Härte verloren geht.
Außerdem hätten es nach 4 Jahren auch zwei Songs mehr sein können...








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