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Cover von Madness Of The Night -- The Asgarda
Band: Madness Of The Night Homepage Madness Of The Night bei Facebook Metalnews nach 'Madness Of The Night' durchsuchenMadness Of The Night
Album:The Asgarda
Genre:Gothic, Gothic Rock
Label:Massacre Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:29.11.13
CD kaufen:'Madness Of The Night - The Asgarda' bei amazon.de kaufen
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"Tanzbare Dark Wave/Goth Rock-Mischung"

Zumindest die Herkunftsländer des Duos MADNESS OF THE NIGHT könnten unterschiedlicher nicht sein: Ein schwedischer Gitarrist trifft auf eine libanesische Sängerin. Das hört sich schon mal sehr spannend an. Schnell wird jedoch klar, dass die musikalische Reise ganz klar in eine Richtung geht: nämlich auf die Tanzfläche der nächsten Gothic Party.

Somit dürfen sich Fans von tanzbarem, etwas rockigem und eingängigen Dark Wave a la SISTERS OF MERCYs Dauerhit „Temple Of Love“ hier sehr zuhause fühlen. Orientalische Gesangsmelodien, mit Texten, die teils auf Englisch und teils auch in der Muttersprache der Sängerin mit dem etwas clischeehaften Künstlernamen Abir Blackshadow gehalten sind, treffen auf schnelle Gothrockriffs [ein bisschen wie bei PARADISE LOST zu ihren „poppigsten“ Zeiten] und natürlich jede Menge düstere Synthies. Beim ersten Hören macht das Spaß, wenn man diese Richtung denn mag, mit der Zeit nutzt es sich ein wenig ab, da sich MADNESS OF THE NIGHT vieles, aber nicht unbedingt Abwechslungsreichtum auf die Fahnen geschrieben haben. Mal schneller wie bei „Oppression“, mal langsamer und atmosphärischer wie bei „She Is The Demon“, aber doch immer ganz klar im Fahrwasser der bereits genannten Vorbilder. Stellenweise kommt noch ein kleiner DEAD CAN DANCE-Einfluss zu Tage, wobei MADNESS OF THE NIGHT von deren Klasse nun noch eine gute Spur entfernt sind. Da „The Asgarda“ aber das Debütalbum der Beiden ist, denke ich, dass Abir Blackshadow und Daniel Dante ihren Sound sicher noch ausbauen können.

„The Asgarda“ ist wirklich im Großen und Ganzen nicht schlecht, und jedem Gothic DJ kann ich nur raten, einmal hereinzuhören, denn mit dem etwas electrolastigen „Terrorroom“ oder der Hymne „We Are Gothrockers And We Don't Care“ könnt ihr sicherlich nichts falsch machen, wenn ihr das nächste Mal in einem Club der „schwarzen Szene“ auflegt! Ein perfektes Album ist dieses Debüt trotzdem noch nicht, dazu fehlt noch das „gewisse Etwas“, welches sich im Ohr festsetzt und ein Album zum Dauerbrenner werden lässt – vielleicht beim nächsten Mal!
Produziert ist das ganze amtlich, spielerisch macht die Band nichts verkehrt, und wer sich 80er Dark Wave im Cocktail mit 90er Goth Rock vorstellen kann, der bekommt hier das richtige serviert.

Trackliste:
01. Oppression
02. The State Of Madness
03. Theatre Of Life
04. We Are Gothrockers And We Don't Care
05. She Is The Demon
06. Terrorroom
07. Voices Of The People
08. Jävia Zigenare
09. Stand Up
10. Jephanie
11. We Are Gothrockers and We Don't Care [Chamber Mix] 3:08 EUR 0,99 Kaufen
Spielzeit: 00:48:32

Line-Up:
Abir Blackshadow - Gesang
Daniel Dante - alle Instrumente
Jessica Bausola [Teriel]
12.01.2014 | 20:52
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