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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: Magic Kingdom - Savage Requiem
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Cover von Magic Kingdom -- Savage Requiem
Band: Magic Kingdom Homepage Magic Kingdom bei Facebook Metalnews nach 'Magic Kingdom' durchsuchenMagic Kingdom
Album:Savage Requiem
Genre:Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.03.15
CD kaufen:'Magic Kingdom - Savage Requiem' bei amazon.de kaufen
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"Es reicht nicht für die Untergrundkrone"

Fünf Jahre ist es her, dass MAGIC KINGDOM auf der Bildfläche der Musikwelt zu erblicken waren. 2015 scheint der richtige Moment für die Jungs zu sein, um sich wieder blicken zu lassen. Bisher lieferte die Gruppe immer solide Arbeit ab. Zwar ist der Band nie der große Durchbruch gelungen aber mit Bands wie GALLOGLASS, DRAGONLAND oder PATHFINDER hat man durchaus im Untergrund um die Krone der Symphonic-Speed-Metal-Bands gerungen. Nun greifen die Belgier wieder an und holen einen feuerspeienden Drachen hervor, auf dessen Brust groß der Titel "Savage Requiem" prangert. Ob die Jungs nach fünf Jahren Abwesenheit noch in der oberen Klasse des Untergrunds mitspielen können, lässt sich klären.

Nach einem recht epischen Intro schießt "Guardian Angels" aus den Boxen und ist zu meiner Überraschung nicht rasend schnell. Hier arbeitet man vor allem mit guter Gitarrenarbeit und einem sehr epischen und packenden Refrain. Die symphonischen Elemente sind dabei, im Gegensatz zu vielen Kollegen, eher dezent vertreten. Mit "Rivals Forever" greift man das erste Mal in die schnelle Griffbretttrickkiste. Hier wird gezeigt, was man unter Speed-Metal in dem Sektor zu verstehen hat. Vor allem die Gitarrenarbeit lässt einen schwindlig werden. Mit "Full Moon Sacrifice" wird es eher ruhiger und stampfend, während "Ship Of Ghosts" im Galopp durch die Heide prescht und mit starken Chören überzeugen kann. Man zeigt sich während der guten Stunde durchaus abwechslungsreich, wenn auch nicht immer 100% überzeugend. Im Gegensatz zu früher, sind die epischen Elemente etwas in den Hintergrund geraten und auch die Geschwindigkeit ist auf einem Level, wo man meist eher Power - als Speed-Metal zu sagen muss. Auch wenn die Gitarrenarbeit wirklich keinen Punkt zum Motzen übrig lässt und die Songs immer wieder kicken, stört es einen doch schon sehr, dass gerade die Refrains so klingen, als hätte man diese schon alle bei anderen Bands aus dem Genre gehört. Manche Melodien erinnern mich so stark an andere Gruppen, dass ich teilweise deren Texte zur Melodie von MAGIC KINGDOM singen kann. Dies ist dann doch schon sehr enttäuschend, zumal man dies nie nötig hatte und eigentlich auch heute nicht nötig haben sollte.

Fazit: MAGIC KINGDOM präsentieren sich auf "Savage Requiem" stark, wenn auch nicht in Höchstform. Zu viel scheint von anderen Bands übernommen zu sein. Auch die Epik, die man zum Beispiel noch auf "Metallic Tragedy" hatte, geht stark zurück. Punkten kann das Album auf jeden Fall mit seiner Abwechslung und der wirklich ausgezeichneten Technik des Gitarristen. Trotzdem muss man sagen, dass "Savage Requiem" weder an alte Werke der Band herankommt, noch den Konkurrenz wie DRAGONLAND die Show stehlen kann. Am Ende haben wir ein solides - wenn auch nicht hervorstechendes Album der Gruppe, welches durchaus mal Genre-Liebhabern angetestet werden darf.

Trackliste:
01 In Umbra Mea
02 Guardian Angels
03 Rivals Forever
04 Full Moon Sacrifice
05 Ship Of Ghosts
06 Savage Requiem
07 Four Demon Kings Of Shadowlands
08 With Fire And Sword
09 Dragon Princess
10 Battlefield Magic
11 Dragon Princess [Acoustic]
Spielzeit: 00:56:36

Line-Up:
Vasiliy Molchanov - Bass
Dushan Petrossi - Guitars
Michael Brush - Drums
Christian Palin - Vocals
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
18.03.2015 | 13:08
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