.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Magnum
CD Review: Magnum - Escape From Shadow Garden

Magnum
Escape From Shadow Garden


AOR, Rock
5.5 von 7 Punkten
"Richtig starke Momente"
CD Review: Magnum - On The Thirteenth Day

Magnum
On The Thirteenth Day


AOR, Classic Rock, Rock
5 von 7 Punkten
"Ein Strauß bunter Melodien"
CD Review: Magnum - Princess Alice And The Broken Arrow

Magnum
Princess Alice And The Broken Arrow


Hard Rock
5.5 von 7 Punkten
"Starkes Scheibchen"
CD Review: Magnum - Brand New Morning

Magnum
Brand New Morning


Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
3 von 7 Punkten
"Magnum, die alteingesessene Melodicrock-Fraktion unter der Ägide des bekannten Bob... [mehr]"
Live-Berichte über Magnum
Mehr aus den Genres
CD Review: Alewives - Alewives

Alewives
Alewives


Alternative, Rock
6 von 7 Punkten
"ex-[THE] THOUGHT INDUSTRY"
CD Review: Sky Architects - The Promise Of Tomorrow

Sky Architects
The Promise Of Tomorrow


Alternative, Post Hardcore, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Wohlklangsarchitekten am Werk!"
CD Review: The Saints - Nothing Is Straight In My House

The Saints
Nothing Is Straight In My House


Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
5.5 von 7 Punkten
"Lebt im Gestern für den Knaller von heute"
CD Review: 5th Avenue - It's Been A Long Way...[EP]

5th Avenue
It's Been A Long Way...[EP]


Hard Rock, Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr einer Legende"
CD Review: Cynic - Kindly Bent To Free Us

Cynic
Kindly Bent To Free Us


Experimental, Progressive, Rock
6 von 7 Punkten
"Geerdet"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Magnum -- Sacred Love
Band: Magnum Homepage  Metalnews nach 'Magnum' durchsuchenMagnum
Album:Sacred Love "Divine" Lies
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.02.16
CD kaufen:'Magnum - Sacred Love
Share:

"Nach wie vor eine feste Größe"

Eigentlich waren MAGNUM nie in der Königsklasse der 80er Hardrock-Heroen gemeldet. Die Frage, warum dies nicht der Fall war und die Briten nicht automatisch mit Superbands wie DEF LEPPARD und Co. in einem Atemzug genannt wurden, erschloss sich mir selten. Denn solche Superalben wie „On A Storytellers Night“ und auch mit dezenten Abstrichen das Folgewerk „Vigilante“ waren und sind nun einmal absolute Meilensteine der harten Rockmusik jener Epoche.

Weg vom Fenster waren MAGNUM aber nie. Im Gegenteil, fleißig wird ein Album nach dem anderen veröffentlicht. 2014 erschien das letzte Werk "Escape From The Shadow Garden". Kurz darauf entwichen dem Genius Tony Clarkin haufenweise neue Songideen, die zwar aufgrund der Veröffentlichung eines Live-Albums erst einmal wieder in die Schublade wanderten, nun aber in Form von „Sacred Blood "Divine" Lies“ auf uns zukommen. Nebenbei bemerkt, handelt es sich dabei um das 20[!]. Studioalbum der Briten. Beständigkeit zahlt sich eben doch aus. Auch wenn die letzten Werke nicht zwingend in die Kategorie „unverzichtbar“ einzusortieren sind, so ist diesmal ein deutlicher Anstieg der Formkurve erkennbar. Der Titeltrack zu Beginn ist auf jeden Fall eine ganz starke Nummer. Ein Ohrwurm, typisch MAGNUM und doch immer wieder geheimnisvoll. Das etwas melancholische „Crazy Old Mothers“ und das für die Tanzfläche kompatible „Gypsy Queen“ folgen in beeindruckender Weise. Stampfender Midtempo-Rock mit Refrains, die im einfach im Kopf kleben bleiben. Immer wieder mit dem leichten Hang zum Kitsch, den die Band nach wie vor mit sich herum schleppt und der ebenso zu MAGNUM gehört wie die bunten und liebevoll gestalteten Artworks. Die schmalzige Powerballade „Your Dreams Won’t Die“ passt demnach ebenso in das gewohnte Konzept wie eigentlich alles, was die erfahrene Truppe auf diesem Album abliefert. Der Sound ist bewusst nicht allzu poppig und verwässert gestaltet, was dem sympathischen Charakter dieser Band immer noch sehr gut steht.

Klar, einen Überhit wie „Sacred Hour“ findet man auch auf diesem Album nicht [mehr]. Aber als Gesamtwerk besticht „Sacred Love „Divine“ Lies“ einfach mit einem durchgehend gutem Standard, was die Songs angeht. Man bekommt das, was man erwartet und doch sind die Herren Catley und Clarkin nebst Mitmusikanten nach wie vor in der Lage, dann und wann für gefällige Gänsehautmomente zu sorgen. Es lässt sich also feststellen, dass MAGNUM wieder etwas besser drauf sind als die letzten Jahre, denn „Sacred Love „Divine“ Lies“ ist ein von A bis Z hörenswertes Album geworden.

Trackliste:
01. Sacred Blood "Divine" Lies
02. Crazy Old Mothers
03. Gypsy Queen
04. Princess In Rags [The Cult]
05. Your Dreams Won't Die
06. Afraid Of The Night
07. A Forgotten Conversation
08. Quiet Rhapsody
09. Twelve Men Wise And Just
10. Don't Cry Baby
Spielzeit: 00:54:24

Line-Up:
Gesang - Bob Catley
Bass - Al Barrow
Gitarre - Tony Clarkin
Schlagzeug - Harry James
Keyboard - Mark Stanway
Frank Wilkens [Fränky]
19.02.2016 | 11:19
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin