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Cover von Maim -- From The Womb To The Tomb
Band: Maim bei Facebook Metalnews nach 'Maim' durchsuchenMaim
Album:From The Womb To The Tomb
Genre:Death Metal
Label:Soulseller Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.03.09
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"Und ewig malmt der Elch..."

MAIM kommen aus Schweden. MAIM spielen Death Metal. Old School Death Metal. Marke early DISMEMBER vs. frühe ENTOMBED vs. MASSACRE zu „From Beyond“-Zeiten vs. alte GRAVE. Ergänzend werden von der Band selbst auch noch AUTOPSY, KAAMOS und DEATH BREATH als Einflüsse genannt.

Damit wären die relevanten Informationen und Eckpunkte eigentlich auch schon hinreichend bekannt gemacht, wem das also bereits stilistisch zusagt, der kann die Lektüre an dieser Stelle getrost beenden und direkt zum Probehören in den Plattenladen seines Vertrauens schreiten.
Allen anderen sei noch mit auf den Weg gegeben, dass auf „From The Womb To The Tomb“ nichts als rauher, direkter Elchtod [mit mehr als dezenter Blickwendung gen s.o.] wirklich klassischer Prägung regiert, hier wird nicht filigran filetiert, sondern rustikal gehackt.
Die Gitarren sind endlich mal wieder gediegen sechs Fuss tiefer gestimmt, der Bass rumpelt herrlich dreckig und verzerrt, die Beats changieren zwischen death-doomig verschleppt und schepprig-bollernd, verzichten dankend auf ein hochgezüchtetes Blastbeatmassaker und Rikard ist ein Growler von altem Schrot und Korn.
„Ascending From The Grave“ oder auch das knackig kurze „Drop Dead“ packt den traditionellen Deathbanger mit ENTOMBEDISMEMBER-Riffs und Bollerparts direkt bei seiner Ehre bzw. Gurgel, dass sich der Rücken fast schon automatisch zu krümmen und zeitgleich der Schädel zu rotieren beginnt. Bei „Dawn Of Blood“ genauso, nur dass sich die groovenden Graver aus Åtvidaberg diesmal auch noch konkret vor Kam Lee und MASSACRE verneigen und „Carnal Feast“ legt gleich noch eine ordentliche Schippe DISMEMBER-Feeling nach.
Schon bei der Betitelung seiner Kompositionen macht der Vierer aus der Region Östergötland keinen Hehl aus seiner Verehrung der alten Meister: „The Beyond“, „Ascending From The Grave“ oder der Titeltrack sprechen hier für sich, ebenso wie die gelungene Coverversion von AUTOPSYs „Ridden With Disease“ von deren 1989er „Severed Survival“-Album.

Die Produktion ist schön knarzig, direkt und ungehobelt wie zu Glanzzeiten der Sunlight-Studios, da hätte eigentlich nur noch ein Dan Seagrave-Bild vorne druffgehört statt der eher geschmacklos-bescheuerten, sehr D.I.Y.-mäßigen Coverzeichnung und das hier wäre ein ähnlicher Hammer wie neulich EVOCATIONs „Tales From The Tomb“ geworden. Kann jedem Death Metal-Traditionalisten nichtdestotrotz bedenkenlos empfohlen werden.

Trackliste:
01. Maimed
02. Smouldering Ashes
03. Ascending From The Grave
04. Dawn Of Blood
05. Drop Dead
06. Carnal Feast
07. From The Womb To The Tomb
08. Envy The Dead
09. Ridden With Disease
10. The Beyond


Spielzeit: 00:35:29

Line-Up:
Rikard - Vocals, Bass
Krille - Guitar
Scott - Guitar
Otto - Drums

Dirk Konz [dkay]
15.08.2009 | 20:41
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