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Cover von Malevolence -- Self Supremacy
Band: Malevolence bei Facebook Metalnews nach 'Malevolence' durchsuchenMalevolence
Album:Self Supremacy
Genre:Crossover, Groove Metal, Hardcore
Label:BDHW Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:19.05.17
CD kaufen:'Malevolence - Self Supremacy' bei amazon.de kaufen
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"Auf die Zwölf"

Wenn man als Band die Bühne mit DYING FETUS und GOATWHORE teilt, muss man, um sich zu behaupten, für ordentlich Abriss sorgen. Letzteres konnte man bei der 2014er Tour von DYING FETUS bestaunen, als die britische Hardcore-Formation MALEVOLENCE neben den vorgenannten Bands für ordentlich Furore sorgte. Für mich als Besucher eines der Konzerte DIE Überraschung des damaligen Abends! Mit „Self Supremacy“ steht die neue Scheibe der Truppe aus Sheffield in den Startlöchern.

Mit dem Titeltrack zeigen MALEVOLENCE direkt, wo’s lang geht: Groovige Parts, aggressives Geshoute und treibende Riffs bringen den Hörer in Stimmung und wecken das spontane Verlangen, an Ort und Stelle einen Moshpit zu starten. Der Folgetitel steigert eben dieses Gefühl mit dem eingängigen Riff zu Beginn des Tracks nochmals ein Stück weiter. Allerdings ist es das noch nicht gewesen. Die Songs sind allerhöchstens beim erstmaligen Hören als simples Hardcore-Gebolze abzustempeln. Aus der Masse stechen MALEVOLENCE nämlich dadurch hervor, dass sie es schaffen, verschiedene Musikrichtungen in ihren Sound mit einzubeziehen, ohne dadurch ihre Wurzeln zu verleugnen. Tempowechsel, Breakdowns und doomige Passagen wechseln sich ab mit Gesangsparts und Death-Metal Growls, lassen aber nie den Eindruck einer unkoordinierten Mischung entstehen. Allerdings führt das Spiel mit verschiedenen Stilen beziehungsweise das hohe Maß an Abwechslung oftmals dazu, dass die Songs beim Hörer gewissermaßen „ins Leere laufen“. Sprich: Das Ganze ist zwar durchweg gut hörbar und tritt auch zu 100 Prozent Arsch, allerdings bleibt keiner der Tracks auf Dauer beim Hörer hängen. Man könnte auch sagen, dass MALEVOLENCE es hierdurch in gewisser Weise versäumen, sich als Band ein Gesicht, eine ganz persönliche Note zu geben.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass MALEVOLENCE auf ihrer neuen Platte direkt dort weitermachen, wo ihre energiegeladenen Live-Shows aufhören. Aufgrund der vielfältigen Komponenten der Songs auf „Self Supremacy“ ist ein mehrmaliges Durchhören trotzdem Pflicht. Wünschenswert wäre aus meiner Sicht für die Zukunft, dass MALEVOLENCE noch ein wenig an der Schärfung ihres Profils arbeiten.

Trackliste:
01. Self Supremacy
02. Trial By Fire
03. Severed Ties (ft. Andrew of Comeback Kid)
04. Wasted Breath (ft. Kevin of The Merciless Concept)
05. Body Count
06. 4am On West Street
07. Slave To Satisfaction
08. Spineless
09. True Colours
10. Outnumbered
11. Low Life
Spielzeit: 00:48:13

Line-Up:
Alex Taylor - Vocals
Konan Hall - Guitar
Josh Baines - Guitar
Wilkie Robinson - Bass
Charlie Thorpe - Drums
Jochen Zielbauer [DerJogi]
18.05.2017 | 22:49
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