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CD Review: Mammoth Mammoth - Mammoth Bloody Mammoth [EP]

Mammoth Mammoth
Mammoth Bloody Mammoth [EP]


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Cover von Mammoth Mammoth -- Vol. III – Hell's Likely
Band: Mammoth Mammoth Homepage Mammoth Mammoth bei Facebook Metalnews nach 'Mammoth Mammoth' durchsuchenMammoth Mammoth
Album:Vol. III – Hell's Likely
Genre:Heavy Metal, Punkrock, Stoner Rock
Label:Napalm Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:23.11.12
CD kaufen:'Mammoth Mammoth - Vol. III – Hell's Likely' bei amazon.de kaufen
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"Schmidts Katze"

Keine Ahnung, wer zum Henker sich solch einen Bandnamen einfallen lässt. Ebenso mag es unlogisch erscheinen, ein Debütalbum mit Vol. III zu taufen. Letztendlich egal, denn die vier Typen aus Melbourne scheinen sich eh einen Dreck um etwaige Regeln zu scheren. Zum Beispiel, dass australische Bands eben wie AC/DC oder ROSE TATTOO zu klingen haben und nicht anders.

Aber eben anders sind MAMMOTH MAMMOTH. Rauer, erdiger Stoner-Rock, mit einer erfrischenden Punk-Note und mit Heavy Metal, der einfach nur in den Allerwertesten tritt. Von der Sorte eben, die auf keiner Bikerparty fehlen darf. Bereits mit dem Titeltrack zu Beginn warten die Mammuts mit einer Uptempo-Nummer auf, die wie abgeht wie Schmidts berühmte Katze. Man könnte den Eindruck gewinnen, unser guter Lemmy hätte auf der anderen Seite der Erdkugel ein paar richtig gute Gene hinterlassen. Nicht nur was das Gespür für coole Rock´n Roll Songs angeht, sondern auch an der Art und Weise, wie einem der knarzige Bass kalte Schauer über den Rücken jagt. Bei einem Song wie „Sitting Pretty“ fühlt man sich dezent an alte Glanzzeiten der legendären QUIREBOYS erinnert. Das fulminante „Bury Me“ schießt mal eben locker aus der Hüfte, versprüht irgendwie ein gewissen ROLLING STONES-meets-BLACK SABBATH-Charme und bildet leider schon den Abschluss eines einfach nur sauguten Albums. Die restlichen Songs gibt es als Bonus obendrauf, dabei handelt es sich um Werke von der 2008 erschienenen EP.

An alle, die ihr Moped bereits winterfest gemacht haben. Schiebt euch die Ladung MAMMOTH MAMMOTH in den Kopf und holt die Kiste wieder aus der Garage. Glatt polierten Möchtegern-Rock machen andere. Diese australischen Newcomer zocken sich und uns die Seele aus dem Leib. MAMMOTH MAMMOTH haben das Rad nicht neu erfunden, aber ein paar verdammt geile Felgen drauf gezogen.

Trackliste:
01. Hell's Likely
02. Go
03. Bare Bones
04. [Up All Night] Demons To Fight
05. Sitting Pretty
06. I Want It Too
07. Bury Me
08. Another Drink
09. Let's Roll
10. Weapons Of Mass Self Destruction
11. Slacker
12. The Bad Oil
Spielzeit: 00:56:05

Line-Up:
Mikey Tucker - Vocals
Ben Couzens - Guitars
Pete Bell - Bass
Frank Trobbiani - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
28.11.2012 | 16:34
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