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Band: Man Must Die Homepage Man Must Die bei Facebook Metalnews nach 'Man Must Die' durchsuchenMan Must Die
Album:Peace Was Never An Option
Genre:Death Metal, Grindcore
Label:Lifeforce Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:01.11.13
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"Vertonte Kriegserklärung"

Eine ganze Weile liegt „No Tolerance For Imperfection“, das letzte Studioalbum der schottischen Extrem-Metaller MAN MUST DIE, nun schon zurück. Mit einem neuen Label bzw. Vertriebs-Deal im Rücken sowie mit neuer Besetzung zeigt das Quartett anno 2013 auf dem programmatisch betitelten „Peace Was Never An Option“ dafür eindrücklich, wo der Hammer hängt.

Denn MAN MUST DIE sind zwar grundsätzlich extrem und eher dem Death Metal zuzuordnen, jedoch schaffen es die Jungs aus Glasgow sehr gut, ihren Stil aufzubohren und um zahlreiche zusätzliche Elemente anzureichern. Dies sorgt für jede Menge Tiefe, Dynamik, Abwechslung und vor allen Dingen das nötige Gespür für gutes Songwriting, denn auch wenn die drei Vorgänger beileibe nicht schlecht waren, so wird mit „Peace Was Never An Option“ eindeutig die Messlatte höher gelegt. Zumal MAN MUST DIE oft und gerne aufs Gaspedal treten – teils sogar mit Gravity Blasts! –, dabei aber nie den Eindruck erwecken, es ginge nur um Geschwindigkeits- oder Frickelrekorde, da dies stets dem Song an sich dient. Daher wirkt die Scheibe auch extrem ausgewogen, ist größtenteils so richtig angepisst und wütend – gerade Sänger Joe Glynn klingt oftmals wie der kleine Bruder von NAPALM DEATH-Barney –, hat aber gleichzeitig genügend Melodie [vor allem im Solobereich] sowie ruhigere Momente [z.B. das Intro „Congregation“ oder das Interludium „Dissolution“] am Start und kommt immer wieder mit unerwarteten Richtungs- und Stimmungswechseln um die Ecke. „Patriot“ ist beispielsweise eine astreine Dampframme und „The Hell I Fear“ groovt ohne Ende, während das abschließende, fast zehnminütige „The Day I Died“ hörbar neue Wege aufzeigt und dabei nebenbei wunderbar funktioniert, und auch der vorab als Video vorgestellte Hassbatzen „Antisocial Network“ dürfte live ein Knaller werden. Als Schmankerl obendrauf gibt es übrigens bei „Abuser Friendly“ noch einen Gastbeitrag von Max Cavalera [SOULFLY, CAVALERA CONSPIRACY], wobei MAN MUST DIE diesen Bonus aufgrund des saustarken Songmaterials gar nicht mal unbedingt benötigt hätten – aber es schadet natürlich auch keineswegs!

Mit „Peace Was Never An Option“ liefern MAN MUST DIE eine kleine Überraschung ab, denn auch wenn Qualität immer ein Merkmal der bisherigen Alben war, so haben sich die Schotten mit Album Nummer vier noch einmal deutlich steigern können. Daumen nach oben dafür, denn so könnte tatsächlich die Zukunft von hochwertigem, abwechslungsreichem und vor allen Dingen Songwriting-orientiertem Extrem-Metal aussehen. Dafür satte 6 Punkte mit Aufwärtstendenz! Cheers!

Trackliste:
01. Congregation
02. Hiding in Plain Sight
03. Patriot
04. The Hell I Fear
05. Sectarian
06. Dissolution
07. Absence Makes The Hate Grow Stronger
08. The Price You Pay
09. Antisocial Network
10. Abuser Friendly
11. On The Verge Of Collapse
12. The Day I Died
Spielzeit: 00:54:58

Line-Up:
Joe McGlynn – Vocals
Alan McFarland – Guitars
Daniel Firth – Bass
James Burke – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
25.10.2013 | 20:11
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