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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Cooles Death-Metal-Geschoss aus Schottland" | ||||||||||||||||||
| Nachdem MAN MUST DIE kürzlich als erste britische Band vom amerikanischen Label Relapse Records unter Vertrag genommen wurden, ist dementsprechend natürlich auch die Erwartungshaltung an das zweite Album der Schotten gestiegen. Und „The Human Condition“, so der Titel der Scheibe, stellt tatsächlich eine Steigerung im direkten Vergleich mit dem Debüt „…Start Killing“ von 2004 dar. Musikalisch vermag man nämlich erneut mit einer Mischung aus Brutal Death, Melodic Death und Thrash Metal zu überzeugen, die durchaus als vertontes Abbild der Sonnen- und Schattenseiten von Glasgow, der Heimatstadt des Quartetts, betrachtet werden könnte. Im Grunde hat sich bei MAN MUST DIE wenig geändert, und das ist prinzipiell gut so. Die Songs werden nach wie vor von wuchtigen und schnellen Riffs getragen, die oft durch flirrende Melodien aufgelockert werden, die wiederum gut im Ohr hängen bleiben [„Silent Observer“], sodass hier keineswegs von eintönigem Riff-Geschrubbe die Rede sein kann. Die Schotten versuchen stattdessen, möglichst viel Abwechslung in ihre Songs einzubauen, sodass immer wieder ruhige Akustikeinsprengsel sowie stampfende und verschleppte Slam-Parts, wie beispielsweise in „1000 Promises Of Pain“ oder „Suicide Gene“, zum Zuge kommen und ihre Wirkung neben den Blast-Parts somit noch besser entfalten können. An vorderster Front tobt und wütet Sänger Joe McGlynn, der meistens aggressiv schreit, aber auch mal ganz tief runter in den Keller geht oder zwischendurch mal leise flüstert, um dann wieder wie von der Tarantel gestochen loszukeifen. Seine Mitstreiter machen ihre Sache ebenfalls sehr amtlich, was an den gut sitzenden Breaks und den durchdachten Songs an sich deutlich wird sowie in der zum Glück gut gelungenen Produktion, für die JF Dagenais [KATAKLYSM] verantwortlich zeichnet, sehr ansprechend zur Geltung kommt. Leider ist jedoch, aber nicht ganz so extrem wie bei „…Start Killing“, das Schlagzeug wieder sehr klinisch und steril produziert worden, was dem Ganzen auf Dauer leider etwas die Atmosphäre raubt und auch anstrengt. Das ändert aber nichts daran, dass die ungefähre Mischung aus AT THE GATES, SUFFOCATION und KATAKLYSM [„You Stand Alone“] sowie einigen Thrash-Einflüssen richtig gut funktioniert und besonders live für einige Bewegung sorgen dürfte, denn sowohl Potential als auch eine Portion Wiedererkennungswert sind definitiv vorhanden, auch wenn es an manchen Stellen noch des Feinschliffs bedarf. MAN MUST DIE servieren mit „The Human Condition“ ein erstaunlich reifes und gelungenes Werk in der Schnittmenge aus Brutal Death und Melodic Death ab, das allerdings noch nicht über die gesamte Spielzeit mit Songs auf gleichbleibend sehr hohem Niveau aufwarten kann. Dies lässt sich aber sicherlich in Zukunft noch steigern und verbessern, sodass den Schotten fraglos eine aufsteigende Tendenz attestiert werden muss, die aufgrund solcher Killer-Songs wie „1000 Promises Of Pain“, „Cardboard Gangster“ oder auch „Waster“ absolut gerechtfertigt ist! | ||||||||||||||||||
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