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Album:Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Genre:Industrial, Industrial Metal
Label:GMR
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:11.05.12
CD kaufen:'Man.Machine.Industry - Lean Back, Relax And Watch The World Burn' bei amazon.de kaufen
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"Tanz in den Untergang!"

Ein echter Spieler ist aus mir nie geworden. Zumindest für Computer- und Konsolenspiele darf ich das ohne Gewissensbisse behaupten [und eigentlich auch für Kartenspiele, Brettspiele, Gesellschaftsspiele, einarmige Banditen und ganz besonders für Geduldsspiele]. So gesehen ist es kein Wunder, dass die Anfänge der schwedischen Band MAN.MACHINE.INDUSTRY völlig an mir vorbeigegangen sind. Zwei Videos im PS3/X-Box-Spiel „The Darkness“? Siehe oben!

Dass allerdings die Mucke der vier Skandinavier gut zu düsteren Shootern um dämonengeplagte Mafiakiller passt, lässt sich auch angesichts von „Lean Back, Relax And Watch The World Burn“ nachvollziehen. Jedenfalls wesentlich besser, als zu einer Runde Mau-mau. Irgendwo in der musikalischen Schnittmenge von WHITE ZOMBIE, MINISTRY, DIE ALLERGIE und DEATHSTARS hauen MAN.MACHINE.INDUSTRY zwölf stampfende, eingängige Industrial-Rock-Stücke raus. Diese beschäftigen sich zwar mit dem Ende der Menschheit und allerlei Ungemach auf dem Weg dorthin, sind jedoch zu keinem Zeitpunkt ein apokalyptisches Hörerlebnis. Die harschen Riffs und kalten Elektro-Klänge bleiben immer in einem Maß, das keinem Hauptstromschwimmer wehtun dürfte. Selbiges gilt für den zwar angerauhten, aber von wirklich fiesem Geschrei weit entfernten Gesang J. Bergmanns, der sich vor allem in den Refrains um Melodie bemüht. Mit am deutlichsten wird das an der Halbballade „The Cage“, die im Übrigen noch einen weiteren Umstand in den Vordergrund rückt: Spielen und Songs schreiben können die vier Herren auch. Dass einige Riffs auf „Lean Back, Relax And Watch The World Burn“ so simpel und altbekannt daherkommen, dürfte seinen Grund also nicht darin haben, dass auf Seiten der Gitarrenfraktion nur 1-Finger-Riffs drin sind. Und andere Einfälle gibt es ebenfalls zur Genüge. Sogar ziemlich gelungene Soli, was für dieses Genre nun wirklich keine Selbstverständlichkeit ist.

Hauptkritikpunkt an dieser Scheibe ist somit wieder einmal eher eine Geschmacksfrage. Denn mir persönlich ist die ganze Angelegenheit etwas zu freundlich geraten, was sich nicht nur für das Extrastück „***“ sagen lässt, in dem eine angenehme Frauenstimme in schwedischer Sprache Poetisches zum Ende der Menschheit und dem Selbstreinigungsprozess der Erde verlauten lässt. Das soll keinen Clubgänger daran hindern, sich mit MAN.MACHINE.INDUSTRY einmal zu befassen. Denn alles in allem ist der Band mit „Lean Back, Relax And Watch The World Burn“ ein mehr als ordentliches Industrial-Rock-Album geglückt, welches Fans von ROB ZOMBIE und DEATHSTARS sehr gut reinlaufen dürfte. Auch wer weite Teile der STATIC-X-Diskographie wegen des Gesangs zu stressig findet, wird hier fündig werden. Mittelhart und äußerst tanzbar - im entsprechenden Kontext dürften Songs wie „Let Go“, „What You See Is What Is You Get“, „Time“ oder auch das KILLING JOKE-Cover „Eighties“ ziemlich abräumen.

Trackliste:
01. To A Blood Red Sky
02. We Are The Walking Dead
03. Vivite Et Sinite Mori ( Live & Let Die)
04. War God
05. Lean Back, Relax And Watch The World Burn
06. The Cage
07. Let Go
08. Eighties
09. What You See Is What You Get
10. The Blind Leading The Blind
11. AIM! HOLD! FIRE!
12. Time
Spielzeit: 00:50:42

Line-Up:
J. Bergmann - Gitarre, Gesang
Car Crash Jim - Gitarre
13 - Bass
Bennich - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
07.05.2012 | 15:53
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