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Band: Mandrake Project Homepage Mandrake Project bei Facebook Metalnews nach 'Mandrake Project' durchsuchenMandrake Project
Album:Transitions
Genre:Indie, Progressive, Rock
Label:Glassville Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:24.06.11
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"Streich- und Tasteninstrumente auf der Speisekarte"

Wie man so liest, ist PORCUPINE TREE-Mastermind Steven Wilson ein großer Fan der achtköpfigen US-Formation MANDRAKE PROJECT und so war es ihm scheinbar ein besonderes Anliegen, diese bei der Suche nach einem neuen Label zu unterstützen. Letztendlich sind sie für ihr drittes Album „Transitions“ beim noch jungen Label Glassville Records untergekommen und befinden sich so mit Labelnachbarn wie PAATOS und RIVERSIDE in allerbester Gesellschaft.

Auch musikalisch lassen sich durchaus Parallelen zu den genannten Kollegen erkennen, denn Brachialität ist ein Fremdwort für alle drei, hier zählen in erster Linie Atmosphäre und Schönklang. Genauer betrachtet sind es dann aber doch andere Bands, die einem bei „Transitions“ in den Sinn kommen, wie ARCADE FIRE, [die leider kürzlich aufgelösten] PURE REASON REVOLUTION, THE POLYPHONIC SPREE, MERCURY REV oder SIGUR ROS. Speziell der eröffnende Titelsong könnte problemlos auf einem Album der Isländer zu finden sein – sieht man mal von der gewählten Singsprache ab. Doch nicht nur im Opener, sondern über die komplette Albumdistanz gibt es wunderbar verträumten Indiepop bis -rock, der farbenfrohe Bilder von blumenübersäten Sommerwiesen malt und sich dabei sanft in die Ohren schmeichelt. Das liegt vermutlich aber auch einfach daran, wie MANDRAKE PROJECT aufgestellt sind, denn neben den typischen Bestandteilen nahezu jeder Rockband [Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug] findet man auch diverse Streich- und Tasteninstrumente auf der Speisekarte, die sonst nicht zum gängigen Instrumentarium zählen. Unter anderem auf „Dry In The Quarter“ sind es - speziell am Ende - Violine und Cello, die den Ton angeben, immer wieder kommen aber auch der Moog-Synthesizer oder das Rhodes Piano zum Einsatz und prägen den Sound nachhaltig. Neben dem bereits erwähnten Titelsong sind es vor allen Dingen das irgendwie abgehackt wirkende, aber dennoch schwelgerische „In Love“, das zunächst zurückhaltende, dann aber in völlige Euphorie umschlagende „Black Bag“ und das orientalisch startende und als Zirkus-Humppa endende Instrumentalstück „Diabolique“, die positiv auffallen, wenngleich man richtige Ausfälle ohnehin nicht finden wird.

Trotz aller Schwärmerei für ein so schönes, vielschichtiges und farbenfrohes Album, wie es „Transition“ geworden ist, gibt es auf den kommenden Veröffentlichungen von MANDRAKE PROJECT durchaus noch Luft nach oben. So fehlt den Songs hin und wieder noch der Höhepunkt, die absolute Killermelodie, an der man sich festhalten kann und die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Klar ist das alles auch so sehr schön, aber außer dem tollen, euphorischen Gefühl, das die Musik beim Hörer hinterlässt, bleibt leider auch nach zig Durchläufen nicht wirklich viel hängen. Wenn MANDRAKE PROJECT diesen kleinen Makel beim nächsten mal noch ausmerzen können, dann werden sie vermutlich noch eine ganz große Nummer!

Trackliste:
01. Transitions
02. We Are You
03. In Love
04. Black Bag
05. Dry In The Quarter
06. Temptress
07. The Old Is New
08. Diabolique
09. Wide Open
10. Given Away
11. Sang För Min Fru
12. Providence
13. Rain
Spielzeit: 00:51:13

Line-Up:
Kirk Salopek - Electric Guitars, Acoustic Guitars
David Chapman Jamison - Drums, Percussion, Moog
Rick Nelson - Violin, Viola, Cello, Bass. Rhodes Piano
John Schisler - Vocals
Dennis Karl - Piano, Organ, Rhodes Piano
Anthony Pecora - Bass
Ryan Meals - Guitar, Pedal Steel
Ben Zerbe - Mallets, Percussion
Timo Beisel [kaamos]
24.08.2011 | 23:26
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