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Band: Manimal Homepage Manimal bei Facebook Metalnews nach 'Manimal' durchsuchenManimal
Album:The Darkest Room
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:AFM Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:19.06.09
CD kaufen:'Manimal - The Darkest Room' bei amazon.de kaufen
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"Midsommer mit Manimal"

Bereits seit dem Frühjahr können die schwedischen Metaller ihre Köpfe zum Erstlingswerk von MANIMAL kreisen lassen. Dort hat sich die Scheibe sogar in die Top 40 hoch kämpfen können. Der Rest Europas kommt nun in den Genuss des Albums. Einigen dürften die Schweden bereits gut bekannt sein, denn sie waren bereits einige Male als Supportact für bekanntere Bands in unseren Breitengraden zu sehen.

Der erste Durchlauf wollte noch nicht so recht zünden, sehr schwergewaltig drückt einen die Band regelrecht in den Sessel und auch Sänger Samuel Nyman legt direkt von Beginn an los wie die Feuerwehr, Zeit zum Verarbeiten bleibt da kaum. Klassischer Heavy Metal, sehr bassgewaltiger Natur dröhnt da aus den Boxen. Kraftvoll, melodiös und doch mit derart breiten Gitarrenteppichen versehen, dass einem förmlich die Luft zum Atmen fehlt. Speziell durch den Frontmann schafft es die Truppe, sich zunehmend angenehm im Gehörgang festzusetzen. Nyman erinnert dabei durchaus an ein Mischung aus Halford und Kiske. Aufgrund des sehr fetten Gitarrensounds kommen aber auch ständig Erinnerungen an CHROMING ROSE hoch. Diesen Sound muss man schon mögen, andernfalls drückt einen der Klang unangenehm vom Album weg.

Lässt man sich aber darauf ein, darf man sich über ein druckvolles Hörerlebnis freuen. Auffällig dabei sind die erstklassigen Refrains, die durch Nylanders hohen Gesang in tolle Höhen getrieben werden. Das gilt nicht nur für den Opener „Shadows“ sondern insbesondere auch für die Stücke „Living Dead“ und „I Am“. Gerade für PRIEST-Anhänger interessant: Das treibende „Spinegrinder“, welches unweigerlich an Painkiller-Zeiten erinnert. Erfreulich ist, dass MANIMAL durchaus eine abwechslungsreiche Dynamik im Verlaufe des Albums vorweisen können. Meistens geht es zwar flott zur Sache, aber ausreichen Tempovielfalt ist auf jeden Fall vorhanden.

Wer mit dem hohen Gesang etwas anfangen kann, sollte MANIMAL eine Chance geben. Eines der besseren Powermetal-Alben der letzten Monate. Man darf gespannt sein auf weiteres Material der Schweden, denn für ein Erstlingswerk haben sie die Messlatte für sich selbst sehr hoch gelegt. Schade nur, dass der Spaß nach knapp 39 Minuten schon vorbei ist. Bei mir brauchte das Album allerdings zwei komplette Durchläufe, um so richtig zu zünden. Dann aber entfalteten sich die Songs zu ihrer vollen Pracht. Gerne mehr davon!

Trackliste:
01. Shadows
02. The Darkest Room
03. Living Dead
04. I Am
05. Ordinary Man
06. Human Nature
07. Spinegrinder
08. Dreamers And Fools
09. The Life We Lived
Spielzeit: 00:38:49

Line-Up:
Samuel Nyman - Gesang
Henrik Stenroos - Gitarre
Pether Mentzer - Bass
Richard Mentzer - Schlagzeug
Markus Grunow [Archon]
19.06.2009 | 09:40
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