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Cover von Manowar -- Kings Of Metal MMXIV
Band: Manowar Homepage Manowar bei Facebook Metalnews nach 'Manowar' durchsuchenManowar
Album:Kings Of Metal MMXIV
Genre:True Metal
Label:Magic Circle
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:21.03.14
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"Ein Werk, das spalten wird"

Dass die amerikanischen True Metaller MANOWAR polarisieren, gehört so sehr zu ihrer Bandgeschichte wie Motorräder und Joey DeMaios Egoprobleme. Seit einiger Zeit versuchen die Amis nun, ihre Haushaltskasse nicht nur durch neue Alben, sondern auch durch Neueinspielungen ihrer stilbildenden Platten aufzubessern. Bereits im Falle von „Battle Hymns“ vermochte das die Gemüter zu spalten und auch die nun veröffentlichte Neuauflage ihres 1988er Meisterwerkes „Kings Of Metal“ wird wohl ebenso viele Hasser wie Liebhaber finden.

Mit „Kings Of Metal MMXIV“ machen es MANOWAR einem nicht gerade leicht, eines ihrer Alben zu bewerten, möchte man von Pauschalurteilen wie „Lasst die Klassiker in Ruhe!“ oder „MANOWAR können in meinen Augen machen, was sie wollen!“ Abstand nehmen. Wie sinnvoll es ist, den 1988er Meilenstein neu einzuspielen, liegt letztendlich natürlich immer im Auge bzw. Ohr des Betrachters, aber so ganz uninteressant ist die Neuinterpretation von ein paar der besten MANOWAR-Songs aller Zeiten sicherlich nicht. „Kings Of Metal MMXIV“ glänzt beispielsweise durch geradezu hervorragenden Hochglanz-Sound, der um ein Vielfaches besser ausfällt als der des letzten regulären Studio-Albums „The Lord Of Steel“. Das macht sich insbesondere in den Akustik-Parts von „Hail And Kill“ oder „Heart Of Steel“ sowie in der tatsächlich filmreifen Soundkulisse des neuen „A Warrior’s Prayer“ bemerkbar. Auch liefert Frontmann Eric Adams hier einmal mehr eine über jeden Zweifel erhabene Gesangsleistung ab, die der des Originals in nichts nachsteht und das verdient in jedem Fall Respekt. Dann ist da noch Gitarren-Flitzefinger Karl Logan, der die Leadgitarren hier zwar oftmals anders interpretiert als in der Urfassung, aber auch das macht ja gerade den Reiz solcherlei Neuauflagen aus. Und letztlich hat „Kings Of Metal MMXIV“ noch ein Detail, dass es auf jeden Fall hörenswert macht: Die Mitarbeit der Shakespeare-geschulten Hollywood-Legende Brian Blessed. Der darf diesmal „A Warrior’s Prayer“ vortragen und gibt dem Affen dabei derart viel Zucker, dass man als Hörer zwischen wohlwollendem Schmunzeln und waschechter Gänsehaut hin und her gerissen ist. So viel zur „Haben“-Seite. Auf der anderen Seite der Medaille steht hier etwa die veränderte Reihenfolge der Songs – keine große Sache, sollte man meinen, aber warum war es nötig, den Ablauf des Originals zu verändern? Gerade „Blood Of The Kings“ gehört dank seines knackigen Abschlusses einfach ans Ende dieser Platte! Auch haben sich MANOWAR nicht davon abhalten lassen, diese Nummer um eine weitere, vollkommen überflüssige Strophe zu erweitern, in der weitere Länder abgespult werden – so nett das gegenüber neu gewonnenen Fans auch sein mag, wirkt es schlicht deplatziert und peinlich. Auch die Bonus-CD kann getrost als unnötig eingestuft werden, denn abgesehen von stellenweise minimal abgeänderten Instrumental-Versionen der Songs von CD 1 ist hier nichts geboten und die sind so überflüssig wie ein Kropf. So haben die amerikanischen True Metal-Veteranen mit ihrer zweiten Neuinterpretation eine Platte abgeliefert, die nahezu genauso viele Vor- wie Nachteile mit sich bringt. Wie eingangs erwähnt: MANOWAR machen es einem nicht leicht, „Kings Of Metal MMXIV“ zu beurteilen.

„Kings Of Metal MMXIV“ ist mit Sicherheit ein Album, das die Gemüter eingefleischter MANOWAR-Fans spalten wird. Während Sinn und Unsinn einer solchen Neuauflage immer eine Sache des persönlichen Geschmacks sind, ist diese Version des Albums allerdings musikalisch sicherlich interessant und glänzt mit einer makellosen Produktion. Allerdings begehen die True Metaller mit den Veränderungen ihrer Klassiker einige gravierende Fehler, mit denen sie manch einen ihrer Fans recht grob vor den Kopf stoßen dürften. Zum Vollpreis eine eher ungerechtfertigte Veröffentlichung.

Trackliste:
CD 1:

01. Hail And Kill
02. Kings Of Metal
03. The Heart Of Steel [Acoustic Intro]
04. A Warrior's Prayer
05. The Blood Of The Kings
06. Thy Kingdom Come
07. The Sting Of The Bumblebee
08. The Crown And The Ring [Orchestral Version]
09. On Wheels Of Fire
10. The Crown And The Ring [Metal Version]
11. The Heart Of Steel [Guitar Instrumental]

CD 2:

01. Hail And Kill [Instrumental]
02. Kings Of Metal [Instrumental]
03. The Heart Of Steel [Orchestral Intro - Instrumental]
04. The Blood Of The Kings [Instrumental]
05. The Crown And The Ring [Instrumental]
06. The Crown And The Ring [Orchestral Version - Instrumental]
07. On Wheels Of Fire [Instrumental]
Spielzeit: 01:29:13

Line-Up:
Eric Adams - Vocals
Karl Logan - Guitar
Joey DeMaio - Bass
Donnie Hamzik - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
24.03.2014 | 09:17
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