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News zu Manowar
Reviews von Manowar
Manowar
Gods Of War
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"Die ??? und der Gott des Krieges"
Live-Berichte über Manowar
Manowar @ Palladium, Köln
06.12.02
06.12.02
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"Poser, zieht Euch warm an!" | ||||||||||||||||||
| Nachdem sie mit „Gods Of War“ den Groll der Mehrzahl ihrer Fans auf sich zogen und die an sich durchaus brauchbare Neueinspielung ihres Debüts nicht zuletzt aufgrund mangelnden Marketings schlicht in der Belanglosigkeit stattfand, sind MANOWAR mit ihrem neuen Album „The Lord Of Steel“ wieder da – und auch hier geht es offenbar nicht ganz ohne Drama: Weil Gerüchten zufolge hoch verschuldet gibt es vorerst nur einen digitalen Release der Platte und wenig später soll man zumindest in England dank Zusammenarbeit mit dem Metal Hammer in den Genuss eines physischen Release kommen. Ob der eingangs erwähnten Schwierigkeiten haben MANOWAR jedoch zumindest für Songwriting und Produktion ihrer neuen Platte weder Mühen noch Kosten – das zumindest legt der fette, glasklare Sound nahe – gescheut und eines soll hier gleich zu Anfang festgehalten werden: „The Lord Of Steel“ ist ein lupenreines, bärenstarkes Heavy Metal-Album geworden, das die Bezeichnung „True Metal“ in jeder Hinsicht verdient hat. Schon der kraftvolle Titeltrack überrascht mit metallischem Riffing, wie es die Truppe nicht einmal bei den wenigen Metalsongs, die der Vorgänger „Gods Of War“ enthielt, bieten konnte und das folgende „Manowarriors“ versetzt Fans der Truppe mit unvergleichlichen lyrischen Juwelen wie “in Heavy Metal we believe, if you don’t like it time to leave“ in die Glanzzeiten der Band zurück und dürfte bei so manchem für ein zufriedenes Schmunzeln sorgen. Auch ansonsten entsteht beim Hören von „The Lord Of Steel“ schnell der Eindruck, das Überarbeiten von „Battle Hymns“ habe Joey DeMaio und seiner Mannschaft verdammt gut getan, denn auch Songs wie „Born In A Grave“ und „Expendable“ rocken verdammt gradlinig und lassen eher an die Anfangstage von MANOWAR denn an den überladenen Kitsch ihrer jüngeren Schaffensphase denken. Selbiges gilt auch für das Gitarrenspiel von Klampfer Karl Logan, denn der Mann frickelt zwar nach wie vor auf höchstem Niveau, nimmt sich aber hinreichend zurück, um nicht zu viel Platz zu beanspruchen und fügt sich so bestens in die größtenteils angenehm kompakten Songstrukturen ein. Mit „Hail, Kill And Die“ wird die Vergangenheit dann noch mal ganz offen zitiert und das pathoslastige „El Gringo“ ist mit dem auf „Louder Than Hell“ stehenden „Outlaw“ vergleichbar, allerdings haben alle Songs auf „The Lord Of Steel“ – selbst das ruhigere „Righteous Glory“ - eines gemeinsam: Sie sind allesamt astreine MANOWAR-Songs, ohne wenn und aber und darauf hat man bei den Herrschaften um Großmaul DeMaio schlicht schon viel zu lange verzichten müssen. Einzig für den verzerrten Bass sollte man die Verantwortlichen links und rechts ohrfeigen, allerdings fällt der nur in den wenigsten Songs wirklich auf, weshalb man hier noch mal ein Auge zudrücken kann… Dass „The Lord Of Steel“ vorerst gar nicht bzw. nur als Dreingabe eines Musikmagazins erscheinen wird, mag zwar vielleicht ein preisliches Entgegenkommen für den Fan zufolge haben, aber eigentlich hat ein Album von solcher Qualität eine solche Behandlung nicht verdient. Mit ihrer neuen Platte beweisen MANOWAR sämtlichen Wimps, Posern und allen sonstigen Zweiflern, dass sie nach wie vor die „Kings Of Metal“ sind – innovativ geht bestimmt anders, aber sehr viel näher an die Reinform des Heavy Metal als bei MANOWAR wird man wohl kaum kommen. | ||||||||||||||||||
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