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Band: Manowar Homepage Manowar bei Facebook Metalnews nach 'Manowar' durchsuchenManowar
Album:Warriors Of The World [Re-Release]
Genre:True Metal
Label:Magic Circle
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:28.06.13
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"Hail! Hail! Hail and sell!"

Das Gerücht, die amerikanischen True Metal-Könige MANOWAR seien vor einiger Zeit in finanzielle Schieflage geraten, hält sich hartnäckig und dass die Truppe sich entschließt, den zehnten Geburtstag ihres 2002 erschienenen Albums „Warriors Of The World“ ein Jahr später mit einer Neuveröffentlichung besagter Platte zu bedenken, hilft der Sache da wohl kaum. Was man bei derlei Sticheleien jedoch gern vergisst, ist, dass „Warriors Of The World“ schlicht ein verdammt gutes Album war und ist.

Anders als beim nachfolgenden „Gods Of War“ bestand auf „Warriors Of The World“ nämlich schon bei Erstveröffentlichung nur wenig bis kein Grund, sich über das Gebotene zu beschweren. Gut, Nummern wie „Nessun Dorma“ oder „An American Trilogy“ braucht wahrhaftig kein Mensch und die Texte sind die übliche testosteronschwangere Clownerie, die man von MANOWAR seit jeher gewohnt ist, aber ersteres kann man verscherzen und gegen letzteres ist man als Fan der Herren ohnehin immun. Und der Erfolg gab der Truppe zu jener Zeit recht, durften die Amis doch gerade in Deutschland gar durch populäre TV-Sendungen wie die Chart-Nudelei „Top Of The Pops“ [inzwischen dankenswerterweise ausgestorben] oder „TV Total“ [unerfreulicherweise immer noch auf Sendung] touren. Macht ja auch Sinn: „Warriors Of The World United“ läuft noch immer auf jedem Festival-Zeltplatz rauf und runter, „Call To Arms“ verpasst der Platte einen absolut würdigen Einstieg und mit der Dreieinigkeit aus den sträflich unterbewerteten „Hand Of Doom“, „House Of Death“ und „Fight Until We Die“ erlebt „Warriors Of The World“ einen glorreichen Abschluss. Zudem blieben MANOWAR auch auf diesem Album ihrer Tradition treu, hochwertige Balladen zu schreiben und so bildet das nachgerade schwülstige aber dennoch von vorne bis hinten gelungene „Swords In The Wind“ die Blaupause für gehobenen Kitsch – wie beständig das Material von „Warriors Of The World“ ist, zeigt sich auch daran, dass sich etliche der im Vorangegangenen genannten Nummern bis heute im Live-Programm der Band halten konnten. Obendrein war diese Platte erst das zweite Album mit Klampfen-Neuzugang Karl Logan, der auf „Louder Than Hell“ einen fulminanten Einstand feierte und auch zu „Warriors Of The World“ einen beträchtlichen Teil beiträgt. Jenes Album liegt hier nun in der remasterten Fassung vor, wobei es sich reichlich schwierig bis unmöglich gestaltet, einen klanglichen Unterschied festzustellen – kein Wunder, war doch auch schon die Erstpressung mit einem fetten, glasklaren und vermutlich sauteuren Sound gesegnet, der nur schwer zu überbieten ist. Neu ist hier also nur der Bonustrack, eine Live-Version von „House Of Death“, aufgezeichnet in der „O2 Academy“ im britischen Birmingham im Jahr 2011. Selbige geht schon in Ordnung, ist allerdings mit Klangqualität knapp über Bootleg-Niveau als einzige spürbare Neuerung dieses Re-Release etwas mau – insbesondere, da man hier ruhig auch noch den großartigen Song „The Dawn Of Battle“ hätte dazu packen können, zumal selbst die 2009 erschienene „Gold Edition“ des Albums diese und noch eine weitere Nummer als Dreingabe enthielt.

Mit Re-Releases ist es im Endeffekt immer das Gleiche: Ein Album wird weiß Gott nicht schlechter von einer Neuauflage, allerdings stellt sich jedes Mal wieder die Frage, in wie weit die Anschaffung Sinn ergibt. Im Falle von „Warriors Of The World“ fällt die Antwort leicht, denn angesichts der reichlich mageren Zusatzausstattung der Neufassung braucht hier niemand, der diese MANOWAR-Platte schon im Schrank stehen hat, seinen Geldbeutel erneut zu bemühen. Wer die Platte allerdings noch nicht besitzt, darf hier getrost zugreifen, wenngleich ihm aufgrund schönerer Bonustracks eher zur besagten „Gold Edition“ geraten sei.

Trackliste:
01. Call To Arms
02. The Fight For Freedom
03. Nessun Dorma
04. Valhalla
05. Swords In The Wind
06. An American Trilogy
07. The March
08. Warriors Of The World United
09. Hand Of Doom
10. House Of Death
11. Fight Until We Die
12. House Of Death [Live]
Spielzeit: 00:52:39

Line-Up:
Eric Adams - Vocals
Karl Logan - Guitar
Joey DeMaio - Bass
Donnie Hamzik - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
28.06.2013 | 15:07
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