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Band: Manticora Homepage Manticora bei Facebook Metalnews nach 'Manticora' durchsuchenManticora
Album:Darkness With Tales To Tell
Genre:Melodic Speed Metal, Prog-Metal, Thrash Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:31.03.01
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"Anstregende Keule aus Dänemark"

„Shadows With Tales To Tell“, so lautet der Name des zweiten MANTICORA Albums. Die Dänen haben schon auf ihrem Debüt gezeigt, was sie spielerisch draufhaben und überzeugten so mit Instrumentalparts, welche weit über normalen Standards lagen. Die Mischung aus Speed-Parts, disharmonischem Thrash-Gehacke, melodischem Power-Metal und Prog-Einlagen machten das Debüt zu einem Soundgebilde der besonderen Art. Ob auch das zweite Album da anschließen kann, wo das erste aufgehört hat?

Mit einem Intro, welches H.P. Lovecraft als Vorlage nimmt, wird das Album eingeleitet. Dann gibt es kein Halten mehr. Aus allen Öffnungen schießt fetter Gitarrensound und es wird losgehackt. „The Chance Of Dying In A Dream” ist gleich die erste sechs Minuten lange Keule. MANTICORA zeigen auch hier ausgeprägtes Songwriting, das sich von der Masse abhebt und nicht nach dem Standard klingt, der sonst oft den breiten Markt überflutet. Unheimlich druckvoll, und für das Genre ungewöhnlich disharmonisch und brutal, geht man hier zu Werke und macht keine Gefangenen. Auf diesem Album scheint es keine Verschnaufpause zu geben. Und genau hier liegt das erste Problem. Man wird von einer Hetzjagd zur nächsten geleitet. Die Lieder sind meistens zwischen sechs [„Lost Souls“] und neun Minuten [„Dragon's Mist“] lang und es scheppert an einem Stück. Zwar passiert dieses jedes Mal auf hohem Niveau, aber trotzdem stellt sich irgendwann das Problem ein, dass man Übergänge nicht mehr mitbekommt. MANTICORA schaffen es in einem ganz eigenen Sound, der sie widerspiegelt, sich selbst nicht heraus zu kristallisieren. Ein Lied hat totalen Wiedererkennungswert, die nächsten zwei gehen total unter, weil sie nach den vorigen klingen. Dabei kommt, dass das Gehacke und die Disharmonie bei den ständigen Speedorgien extrem langatmig wirkt. So werden aus etwa 60 Minuten mal eben gefühlte 80 und das kann [muss aber nicht der Fall sein] einen ganz schön zermürben. Eines der Lieder, welches heraus sticht, ist der offizielle Abschluss „Shadows With Tales To Tell“ Der sieben Minuten lange Track liefert noch einmal eine Keule vom Feinsten ab und bietet etwas, dass kaum ein MANTICORA-Titel bietet – man kann streckenweise mitsingen.

Fazit: An sich haben MANTICORA spielerisch alles richtig gemacht. Man schafft einen eigenen Sound. Man hat einen Sänger, den man unter 1000 anderen raushört und man beherrscht seine Instrumente mehr als nur gut. Was diese Punkte angeht, könnte man der Band glatte 7/7 Punkten geben, ABER zu diesem Zeitpunkt der Bandgeschichte gab es einfach noch zu viele Kerben, die ins Holz geschnitten haben. Auch wenn man hier einen Leckerbissen hat, schneiden die lange Spielzeit und die Ähnlichkeit der Lieder einfach zu tief ins Fleisch, sodass es Punktabzug geben muss. Es ist, als hätte man drei Meter von seinem Lieblingssandwich. Es ist total lecker, aber zuviel davon und es schmeckt nach einer Zeit langweilig und man ist satt und will nicht mehr. Trotzdem kann MANTICOERA für Leute, die sich in den Sound verliebt haben, ein dauerhafter Leckerbissen sein!

Trackliste:
01. ... From Far Beyond
02. The Chance Of Dying In A Dream
03. Dynasty Of Fear
04. Dragon's Mist
05. Felice
06. The Nightfall War
07. The Puzzle
08. Critical Mass
09. Lost Souls
10. The Twilight Shadow
11. Shadows With Tales To Tell [Ohne Bonus Track 61:38]
12. Dead End Solution [Bonus Track]
Spielzeit: 01:01:38

Line-Up:
Lars F. Larsen - Vocals
Kristian Larsen - Guitar
Flemming Schultz - Guitar
Kasper Gram - Bass
Mads Volf – Drums
Jeppe „Paven“ Eg - Keyboard
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
22.10.2009 | 12:04
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