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Album:The Black Circus Pt. 1 - Letters
Genre:Melodic Speed Metal, Prog-Metal, Thrash Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:25.08.06
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"Die Harmonie der Disharmonie"

Die Dänen von MANTICORA feiern inzwischen ihr zehnjähriges Bestehen und da wird es Zeit, auch einmal die eine oder andere Platte der Band zu rezensieren. Der Anfang wird heute von dem 2006 erschienendem Werk „The Black Circus Pt. 1 – Letters“ gemacht. Wie der Name schon sagt, ist dies der erste Teil von einem Zweiteiler. Die Power-Speed-Prog-Melodic-Metaller veröffentlichen damit bereits ihr fünftes Studioalbum. Jeder der bisherigen Werke war ein schwerer Brocken – ob auch „The Black Circus Pt. 1 – Letters“ ein solcher Brocken ist, lässt sich klären.

Schon bei der Spielzeit fällt auf, dass die Jungs etwas getan haben. Statt wie üblich mit 60 – 70 Minuten zu klotzen belässt man es hier bei einer knappen Dreiviertelstunde. Mit dem Intro „Enter The Carnival” wird man eingeladen, ein Konzeptalbum über sich ergehen zu lassen. Sänger Lars F. Larsen versucht dabei schon fast in Opernlagen zu singen. Ob es gefällt oder nicht, ist wie immer eine Geschmackssache, da der MANTICORA-Sänger seine ganz eigene Art zu singen hat – die gefällt oder auch nicht. Nach dem Intro bricht der Opener stürmisch los. „The Black Circus” knallt wie gewohnt – brutal, aggressiv und mit kleinen Spielereien. Der disharmonische Sound, für den die Band steht, wird hier erstmals nicht nur mit kleinen harmonischen Soli, wie es sonst der Fall war, aufgestockt, sondern nimmt immer wieder festeren Bestandteil in dem aggressiveren Sound der Band ein. Die Band arbeitet auf diesem Album mit fünf Intros, welche jedes Mal etwas Zeit zum Nachdenken lassen. Am Ende kommen sieben fünf – sieben Minuten lange Lieder heraus, die es in sich haben. Waren die Alben vorher allesamt mit Musik vollgequetscht, macht es hier die gesunde Mischung. MANTICORA spielen hier auf höchstem Niveau und reißen ein kunstvolles Riff nach dem nächsten. Ob nun das progressive „Enchanted Mind”, das durch seinen einzigartigen Refrain besticht oder das beinharte „Forever Carousel“, hier gibt es Gitarrensound auf hohem Niveau.
Hier wurde ein Album bis ans Ende durchgedacht und nach 45 Minuten ist man fast in Versuchung, es gleich wieder zu hören ;-).

Letztendlich erlaubt man sich auf diesem Album einen Fehler weniger als auf den letzten Veröffentlichungen. Die Spielzeit erdrückt einen endlich nicht und gibt einem die Zeit, dieses grandiose Werk etwas schneller zu verstehen. Wahrscheinlich wären die Vorgängeralben ganz ähnlich, wenn sie diesen Punkt beachtet hätten. Trotzdem haben MANTICORA einen zweiten kleinen Schritt gewagt. Sie fangen auf „The Black Circus Pt. 1 – Letters“ mehr an zu experimentieren, was ihnen verdammt gut steht. Was das mitsingen angeht, ist, war und bleibt es bei MANTICORA fast unmöglich, groß etwas mitzusingen – hört es euch einmal an, dann wisst ihr was ich meine ;-). Ohne großen Ausfall bietet dieses eine Album also eine runde Sache mit Anspruch und Texten, die den einen oder anderen vom Niveau her fordern dürften.

Trackliste:
01. Enter The Carnival
02. The Black Circus
03. Intuneric I
04. Enchanted Mind
05. Intuneric II
06. Forever Carousel
07. Freakshow
08. Gypsies' Dance Part 1
09. Intuneric III
10. Wisdom
11. Intuneric IV
12. Disciples Of The Entities


Line-Up:
Lars F. Larsen - Vocals
Kristian Larsen - Guitar
Martin Arendal - Guitar
Kasper Gram - Bass
Mads Volf - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
22.10.2009 | 12:11
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