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Cover von Mark Sweeney -- All In
Band: Mark Sweeney Homepage  Metalnews nach 'Mark Sweeney' durchsuchenMark Sweeney
Album:All In
Genre:Pop, Rock
Label:Pie Music
Bewertung:1.5 von 7
Releasedatum:28.05.10
CD kaufen:'Mark Sweeney - All In' bei amazon.de kaufen
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"Braucht kein Mensch"

Es ist schon merkwürdig, aber scheinbar scheint sich in Zeiten von Downloads und CD-Rohlingen kein Mensch mehr für die Gestaltung eines Albumcovers zu interessieren, oder wie sonst kann man sich erklären, dass mir in letzter Zeit ständig Platten unterkommen, die man nicht offen auf seinem Tisch liegen lassen will, weil die Optik so peinlich ist. Das hat natürlich zunächst mal nichts mit der musikalischen Qualität zu tun, aber ein Stück weit „isst“ doch auch hier das Auge mit.

Kommen wir aber zur Sache: Mark Sweeney ist dem einen oder anderen sicherlich als Sänger der Melodic Rocker CRYSTAL BALL bekannt und veröffentlicht nun - drei Jahre nach „Slow Food“ - sein zweites Soloalbum. Nachdem Poker in den letzten Jahren bekanntlich einen enormen Popularitätsschub erhalten hat, scheint auch Sweeney durchaus Gefallen an dem Spiel gefunden zu haben, resultieren daraus doch der peinliche Albumtitel „All In“ sowie das bereits angedeutete, grauenhaft lächerliche Artwork. Im Endeffekt geht es aber natürlich um die Musik, alles weitere soll keine Bewertungsgrundlage sein. Das Erschreckende: die Musik ist keinen Deut besser. Sweeney hat für seine zweite Scheibe zwölf Nummern zusammen getragen, die dermaßen vorhersehbar und völlig keim-, spaß- sowie ideenfrei sind, dass es nur noch schmerzt. Es ist immer das Gleiche: auf einen Rock- folgt ein Lovesong und umgekehrt. Wäre an den Kompositionen wenigstens irgendetwas originell oder gäbe es mal eine zwingende Melodie, man würde sich darüber ja schon freuen, aber es gibt wirklich nichts dergleichen. Das ist nicht mehr nur noch langweilig, das ist ganz schlimm!

„All In“ lässt selbst BON JOVI wie eine blutrünstige Prog-Death-Metal-Kapelle wirken, so schlicht, harmlos und einfach öde ist die Scheibe. Produktion und Handwerk sind natürlich sauber, das soll hier nicht verschwiegen werden, trotzdem braucht kein Mensch diese Platte. Lieber Mark, tu uns und Dir bitte einen Gefallen und mach so etwas nicht noch mal! Wenn schon ein Soloalbum, dann bitte wenigstens eins mit mehr Substanz als diese furchtbare Weichspülergrütze.

Trackliste:
01. Line Of Fire
02. Why Do You Hate Me
03. Still Alive
04. Gimme A Sign
05. Leave It All Behind
06. Sinner
07. Another Day
08. Stare At The Sun
09. Too Late
10. Moments
11. Chance
12. Demons
Spielzeit: 00:47:30

Line-Up:
Mark Sweeney - Vocals
Timo Beisel [kaamos]
03.09.2010 | 23:22
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